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		<title><![CDATA[The Empyrean - Meilensteine]]></title>
		<link>https://the-empyrean.de/</link>
		<description><![CDATA[The Empyrean - https://the-empyrean.de]]></description>
		<pubDate>Mon, 13 Apr 2026 12:25:09 +0000</pubDate>
		<generator>MyBB</generator>
		<item>
			<title><![CDATA[this is the part where I break free]]></title>
			<link>https://the-empyrean.de/showthread.php?tid=671</link>
			<pubDate>Fri, 14 Nov 2025 21:15:59 +0100</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://the-empyrean.de/member.php?action=profile&uid=275">Caelia Wynn</a>]]></dc:creator>
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			<description><![CDATA[<em>Ihr glaubt doch selbst nicht, dass Caelia mal in eure Fußstapfen treten wird.</em><br />
Hab’ immer wissend gelächelt, wenn das Thema am Esstisch aufgekommen ist. <u>Tatsächlich</u> haben meine Eltern nicht dran geglaubt, in mir den offensichtlichen Wildfang gesehen, der ich bin, niemand, der beabsichtigt, in das Bild zu passen, das noch vorm Tag ihrer Geburt für ihre Zukunft gezeichnet wurde. Die Wynns sind Alchemisten, seit Ewigkeiten. Die wenigen Ausreißer, von denen die Stammbücher berichten, waren selten erfolgreich, haben schlussendlich doch wieder ihren Weg zurück <em>nach Hause</em> gefunden, in Labore, an Reagenzgläser, zu komplizierten Gleichungen und verworrenen Lösungsansätzen. Ich müsst’ lügen, würd’ ich behaupten, wär’ das nicht irgendwie auch was für mich; müsste einen Teil von mir verleugnen, in dem ich sag’ <em>nee, hab nie drüber nachgedacht</em>, dabei ist der letzte Mal gerade mal nen paar Stunden her, vorm Moment der Einschreibung. Der Quintant der Alchemie hat was, und das nicht nur, weil die Wynns nun mal zu ihm gehören, aus der Disziplin der Logik und des Erfinder:innentums nicht wegzudenken sind, nee, sondern eben auch, weil mein Köpfchen ganz dazu gemacht ist, den lieben, langen Tag zerbrochen zu werden. Auf die gute Art und Weise, die, die Innovation für die Gesellschaft und nicht nur Zweifel für mich bringt. Ich <u>weiß</u> das; und dennoch steh’ ich nun hier, lass mir die Winde Braevicks durch die Haare wehen, während angespanntes Schweigen den Raum um mich herum einnimmt.<br />
<br />
Tatsächlich ist der Sprung in den Stonewater nicht mehr als eine Mutprobe, die mit hoher Wahrscheinlichkeit in nem ganz schönen Adrenalinkick und dem Drang, sie zu wiederholen, endet. Die Anwärter:innen um mich herum sind blass, verunsichert, sehen nicht unbedingt so aus, als sei ihnen bewusst, dass <em>Klippenspringen</em> für den Ein oder Anderen durchaus sogar nen Hobby darstellt – und geht man davon aus, dass <u>dieser</u> Sprung ohnehin nicht unten im Fluss, sondern auf dem gefiederten Rücken eines Greifs endet, gibt’s erst recht nichts zu befürchten, kann nur müde lächeln und mit in die Hosentaschen geschobenen Händen abwarten, dass ich endlich an der Reihe bin.<br />
<br />
Das hier kann gar nicht schnell genug gehen. Wäre viel zufriedener, wenn die Schlange vor mir ähnlich rasen würd’ wie meine Gedanken es tun – ich mach mir keine Sorgen, <em>natürlich nicht</em>, ist eher die freudige Erwartung darauf, dass es endlich so richtig losgeht, die mich kaum an Ort und Stelle stehen lässt. Immer wieder schau ich an der Reihe vorbei, zähl die angehenden Kadett:innen, die noch vor mir sind. Sechs, fünf sind’s jetzt noch, würd sie alle am Liebsten wiederholen, einfach nur, um endlich zu wissen, in welche Art von Gefieder meine Finger in wenigen Augenblicken eintauchen werden. Die Wahl des Greifen, mag sie auch noch so wahllos sein, gibt schließlich schon einen ersten Hinweis darauf, in welcher Art von Position man irgendwann einmal landet.<br />
<br />
Vier, drei. Vielleicht sollte ich beim Sprung die Sekundenbruchteile zählen, die zwischen festem Boden unter meinen Füßen und Greifenrücken unter meinem Arsch liegen. Dann wiederum bin ich mir ziemlich sicher, dass es dafür schon längst irgendeine Formel gibt und meine Arbeit vergebene Mühe wäre. Zwei, eins. <em>Arbeit</em>, als wär’s wirklich so schwer, eine so große Last, ein Zeitmaß zu nehmen, als wär’ ich – <em>oh</em>; Null. Der Typ, der bis zuletzt, tut’s nun nicht mehr, mit nem Windhauch verabschiedet sich seine (physische) Präsenz aus meinem Blickwinkel, <em>ich bin dran</em>, und ich spür’ das Kribbeln von den Finger- bis in die Zehenspitzen. Spür’, wie mich Energie erfasst, fühlt sich an, als würd’ sie mich von hinten anschubsen - doch muss das Signal abwarten, warten, bis die Klippe freigegeben ist, und – <br />
<br />
– tu genau das, setz’ erst einen Fuß vor den anderen, als ich <em>darf</em>, und bei den Göttern, zähl’ nicht mit, weil ich kurz nicht weiß, wo oben und unten ist; ob meine Organe noch an Ort und Stelle sitzen, hab mich gefragt, ob’s wirklich nötig ist, zu <em>schreien</em> und ich merk: kann nichts dagegen tun, der kurze Laut, das schräge Quieken, hab’ keine Gelegenheit, darüber nachzudenken, kann’s nicht kontrollieren. Wind peitscht mir ins Gesicht. Bin frei, bis ich’s nicht mehr bin, <em>nie mehr</em>, ein Bett aus blau und roten, lila Federn, das mich auffängt, mit breiten Flügeln, die mich – uns – tragen. Der Himmel über mir, die Welt zu meinen Füßen – und ich spür’ sie, die Zukunft, laut und intensiv.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Ihr glaubt doch selbst nicht, dass Caelia mal in eure Fußstapfen treten wird.</em><br />
Hab’ immer wissend gelächelt, wenn das Thema am Esstisch aufgekommen ist. <u>Tatsächlich</u> haben meine Eltern nicht dran geglaubt, in mir den offensichtlichen Wildfang gesehen, der ich bin, niemand, der beabsichtigt, in das Bild zu passen, das noch vorm Tag ihrer Geburt für ihre Zukunft gezeichnet wurde. Die Wynns sind Alchemisten, seit Ewigkeiten. Die wenigen Ausreißer, von denen die Stammbücher berichten, waren selten erfolgreich, haben schlussendlich doch wieder ihren Weg zurück <em>nach Hause</em> gefunden, in Labore, an Reagenzgläser, zu komplizierten Gleichungen und verworrenen Lösungsansätzen. Ich müsst’ lügen, würd’ ich behaupten, wär’ das nicht irgendwie auch was für mich; müsste einen Teil von mir verleugnen, in dem ich sag’ <em>nee, hab nie drüber nachgedacht</em>, dabei ist der letzte Mal gerade mal nen paar Stunden her, vorm Moment der Einschreibung. Der Quintant der Alchemie hat was, und das nicht nur, weil die Wynns nun mal zu ihm gehören, aus der Disziplin der Logik und des Erfinder:innentums nicht wegzudenken sind, nee, sondern eben auch, weil mein Köpfchen ganz dazu gemacht ist, den lieben, langen Tag zerbrochen zu werden. Auf die gute Art und Weise, die, die Innovation für die Gesellschaft und nicht nur Zweifel für mich bringt. Ich <u>weiß</u> das; und dennoch steh’ ich nun hier, lass mir die Winde Braevicks durch die Haare wehen, während angespanntes Schweigen den Raum um mich herum einnimmt.<br />
<br />
Tatsächlich ist der Sprung in den Stonewater nicht mehr als eine Mutprobe, die mit hoher Wahrscheinlichkeit in nem ganz schönen Adrenalinkick und dem Drang, sie zu wiederholen, endet. Die Anwärter:innen um mich herum sind blass, verunsichert, sehen nicht unbedingt so aus, als sei ihnen bewusst, dass <em>Klippenspringen</em> für den Ein oder Anderen durchaus sogar nen Hobby darstellt – und geht man davon aus, dass <u>dieser</u> Sprung ohnehin nicht unten im Fluss, sondern auf dem gefiederten Rücken eines Greifs endet, gibt’s erst recht nichts zu befürchten, kann nur müde lächeln und mit in die Hosentaschen geschobenen Händen abwarten, dass ich endlich an der Reihe bin.<br />
<br />
Das hier kann gar nicht schnell genug gehen. Wäre viel zufriedener, wenn die Schlange vor mir ähnlich rasen würd’ wie meine Gedanken es tun – ich mach mir keine Sorgen, <em>natürlich nicht</em>, ist eher die freudige Erwartung darauf, dass es endlich so richtig losgeht, die mich kaum an Ort und Stelle stehen lässt. Immer wieder schau ich an der Reihe vorbei, zähl die angehenden Kadett:innen, die noch vor mir sind. Sechs, fünf sind’s jetzt noch, würd sie alle am Liebsten wiederholen, einfach nur, um endlich zu wissen, in welche Art von Gefieder meine Finger in wenigen Augenblicken eintauchen werden. Die Wahl des Greifen, mag sie auch noch so wahllos sein, gibt schließlich schon einen ersten Hinweis darauf, in welcher Art von Position man irgendwann einmal landet.<br />
<br />
Vier, drei. Vielleicht sollte ich beim Sprung die Sekundenbruchteile zählen, die zwischen festem Boden unter meinen Füßen und Greifenrücken unter meinem Arsch liegen. Dann wiederum bin ich mir ziemlich sicher, dass es dafür schon längst irgendeine Formel gibt und meine Arbeit vergebene Mühe wäre. Zwei, eins. <em>Arbeit</em>, als wär’s wirklich so schwer, eine so große Last, ein Zeitmaß zu nehmen, als wär’ ich – <em>oh</em>; Null. Der Typ, der bis zuletzt, tut’s nun nicht mehr, mit nem Windhauch verabschiedet sich seine (physische) Präsenz aus meinem Blickwinkel, <em>ich bin dran</em>, und ich spür’ das Kribbeln von den Finger- bis in die Zehenspitzen. Spür’, wie mich Energie erfasst, fühlt sich an, als würd’ sie mich von hinten anschubsen - doch muss das Signal abwarten, warten, bis die Klippe freigegeben ist, und – <br />
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– tu genau das, setz’ erst einen Fuß vor den anderen, als ich <em>darf</em>, und bei den Göttern, zähl’ nicht mit, weil ich kurz nicht weiß, wo oben und unten ist; ob meine Organe noch an Ort und Stelle sitzen, hab mich gefragt, ob’s wirklich nötig ist, zu <em>schreien</em> und ich merk: kann nichts dagegen tun, der kurze Laut, das schräge Quieken, hab’ keine Gelegenheit, darüber nachzudenken, kann’s nicht kontrollieren. Wind peitscht mir ins Gesicht. Bin frei, bis ich’s nicht mehr bin, <em>nie mehr</em>, ein Bett aus blau und roten, lila Federn, das mich auffängt, mit breiten Flügeln, die mich – uns – tragen. Der Himmel über mir, die Welt zu meinen Füßen – und ich spür’ sie, die Zukunft, laut und intensiv.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Bleeding echoes]]></title>
			<link>https://the-empyrean.de/showthread.php?tid=665</link>
			<pubDate>Wed, 05 Nov 2025 13:41:48 +0100</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://the-empyrean.de/member.php?action=profile&uid=0">Cormac Muireann</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://the-empyrean.de/showthread.php?tid=665</guid>
			<description><![CDATA[Die schwieligen Hände fuhren ein letztes Mal durch das helle Haar, bevor mehrere Strähnen zu einem Zopf geflochten wurden, damit der Regen das platinblonde Haar nicht all zu sehr nach durchnässtem Stroh aussehen ließ. Cormac murmelte irgendetwas, überprüfte dann das mitgebrachte Messer in seinem Stiefel und stand dann auf. Der dunkelgraue Himmel über ihren Köpfen veranschaulichte das Trauerspiel nur noch mehr, wenn er sich hier so umsah. Doch seine Augenbrauen furchten sich zusammen. Hätte er das mal lieber nicht getan, das Umsehen. Denn Orlaith unterhielt sich mit ein paar anderen Anwärtern. Sie lachte. Ihm wurde schlecht. Mit gezielten Schritten trug es ihn mitten in die Gruppe hinein, bereit seinem Gegenüber den Kiefer zu brechen, auf dessen Gesicht noch sekundenbruchteile zuvor ein schmieriges Grinsen geklebt hatte.<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"> "Wir gehen"</span>, fauchte er und packte Orlaith am Handgelenk. "Aber-", Orlaith machte große bittende Augen, blinzelte aber dann und winkte grinsend. "Tja, Jungs, bis dann", Cormac murrte und ließ sich dann von seiner Schwester mitziehen, bis sie beide vor dem Viadukt standen. <br />
<br />
Cormac kam es fast schon so vor, als würde sich der Wind über ihn lustig machen, während dieser kreischend lachend an seinen Klamotten riss und der Himmel würde über diesen armseligen Anblick weinen, da einzelne Regentropfen begonnen hatten herabzufallen. Orlaith redete derweil schier unbekümmert weiter und tänzelte vor ihm über den schmalen Todessteg, während er die Hände in den Taschen vergraben hatte und jeden zweiten Atemzug stehen blieb, um zu verarbeiten, was Orlaith ihn gerade an die Ohren gesabbelt hatte und um zu überprüfen, ob einer dieser ungeschickten Esel in seinem Rücken stolpern und ihn vor lauter Elend mitreißen wollte. "Wenn ich das hier nicht überleben sollte, kannst du Mutter sagen, dass sie mir ein heißes Bad einlassen soll?" Cormac seufze, wie schon zu oft an diesem Tag und streckte dann doch seine Arme aus, um Balance zu finden, während er Schritt um Schritt weiterging. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">"Mutter ist tot"</span>, antwortete Cormac trocken und ignorierte die sich verfinsternden Züge von Orlaith. Doch es dauerte nicht lange, da jagte es ihm auch einen ersten Schauder das Rückgrat hinab, als direkt hinter ihm ein spitzer Schrei ertönte, doch er verklang nicht in der endlosen Tiefe, stattdessen war es vielmehr ein Ächzen und hastige Atemzüge, die diesen Wurm sich noch immer ans Leben klammern ließen. Cormac blickte zurück, sah die Angst in den grünlichen Iriden, das Zittern der Fingerkuppen, die sich in dem rauen Gestein festkrallten. "H-hilf mir", Cormac ließ diesen Ausruf für einige Sekunden auf sich wirken, neigte den Kopf zur Seite, als würde er abwägen. Ein Schritt, doch nur um sich von dem anderen wegzubewegen. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">"Hilf dir selbst."</span> Oder auch nicht. Ihm egal. Für einige Herzschläge hielt er den Blickkontakt noch aufrecht, konnte ein Zucken seiner Mundwinkel nicht verhindern, als bei seinem Gegenüber die Erkenntnis einsetzte, dass er ihm nicht helfen würde. "Komm schon, Schlafmütze", kam es von vorn und Cormac wandte dem traurigen Schauspiel nun endgültig den Rücken zu, die Hände wieder in den Taschen seiner Jacke vergraben, während hinter ihm der Schrei langsam verhallte. Er war eben zu schwach gewesen. Es nicht wert gerettet zu werden. Ein kurzes Auflachen drang aus seiner Kehle, dass Orlaith zusammenzucken ließ und Cormac hob sein Gesicht gen Himmel, wo der Regen nur stärker fiel. Wer war schon <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">würdig</span> gerettet zu werden. Wer hatte es verdient? Er sicherlich nicht. Aber, seine Iriden hefteten sich wieder auf das vertraute Gesicht vor ihm, sie aber umso mehr. <br />
<br />
Der stabile Untergrund unter seinen Füßen war wahrlich heiliger Boden und Cormac musste selbst über diesen Gedanken lachen, als er sich endlich von den Steinmauern umgeben sah. Seine Klamotten waren von Nässe und Schweiß klamm und er strich sich das nasse Haar aus dem Gesicht. Es war nicht unwirklich hier zu stehen. Es fühlte sich natürlich an. Keine Bestimmung, sondern nur allein durch ihre Fähigkeiten hatten sie es geschafft. Sie beide. Und das war das Einzige was zählte.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Die schwieligen Hände fuhren ein letztes Mal durch das helle Haar, bevor mehrere Strähnen zu einem Zopf geflochten wurden, damit der Regen das platinblonde Haar nicht all zu sehr nach durchnässtem Stroh aussehen ließ. Cormac murmelte irgendetwas, überprüfte dann das mitgebrachte Messer in seinem Stiefel und stand dann auf. Der dunkelgraue Himmel über ihren Köpfen veranschaulichte das Trauerspiel nur noch mehr, wenn er sich hier so umsah. Doch seine Augenbrauen furchten sich zusammen. Hätte er das mal lieber nicht getan, das Umsehen. Denn Orlaith unterhielt sich mit ein paar anderen Anwärtern. Sie lachte. Ihm wurde schlecht. Mit gezielten Schritten trug es ihn mitten in die Gruppe hinein, bereit seinem Gegenüber den Kiefer zu brechen, auf dessen Gesicht noch sekundenbruchteile zuvor ein schmieriges Grinsen geklebt hatte.<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"> "Wir gehen"</span>, fauchte er und packte Orlaith am Handgelenk. "Aber-", Orlaith machte große bittende Augen, blinzelte aber dann und winkte grinsend. "Tja, Jungs, bis dann", Cormac murrte und ließ sich dann von seiner Schwester mitziehen, bis sie beide vor dem Viadukt standen. <br />
<br />
Cormac kam es fast schon so vor, als würde sich der Wind über ihn lustig machen, während dieser kreischend lachend an seinen Klamotten riss und der Himmel würde über diesen armseligen Anblick weinen, da einzelne Regentropfen begonnen hatten herabzufallen. Orlaith redete derweil schier unbekümmert weiter und tänzelte vor ihm über den schmalen Todessteg, während er die Hände in den Taschen vergraben hatte und jeden zweiten Atemzug stehen blieb, um zu verarbeiten, was Orlaith ihn gerade an die Ohren gesabbelt hatte und um zu überprüfen, ob einer dieser ungeschickten Esel in seinem Rücken stolpern und ihn vor lauter Elend mitreißen wollte. "Wenn ich das hier nicht überleben sollte, kannst du Mutter sagen, dass sie mir ein heißes Bad einlassen soll?" Cormac seufze, wie schon zu oft an diesem Tag und streckte dann doch seine Arme aus, um Balance zu finden, während er Schritt um Schritt weiterging. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">"Mutter ist tot"</span>, antwortete Cormac trocken und ignorierte die sich verfinsternden Züge von Orlaith. Doch es dauerte nicht lange, da jagte es ihm auch einen ersten Schauder das Rückgrat hinab, als direkt hinter ihm ein spitzer Schrei ertönte, doch er verklang nicht in der endlosen Tiefe, stattdessen war es vielmehr ein Ächzen und hastige Atemzüge, die diesen Wurm sich noch immer ans Leben klammern ließen. Cormac blickte zurück, sah die Angst in den grünlichen Iriden, das Zittern der Fingerkuppen, die sich in dem rauen Gestein festkrallten. "H-hilf mir", Cormac ließ diesen Ausruf für einige Sekunden auf sich wirken, neigte den Kopf zur Seite, als würde er abwägen. Ein Schritt, doch nur um sich von dem anderen wegzubewegen. <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">"Hilf dir selbst."</span> Oder auch nicht. Ihm egal. Für einige Herzschläge hielt er den Blickkontakt noch aufrecht, konnte ein Zucken seiner Mundwinkel nicht verhindern, als bei seinem Gegenüber die Erkenntnis einsetzte, dass er ihm nicht helfen würde. "Komm schon, Schlafmütze", kam es von vorn und Cormac wandte dem traurigen Schauspiel nun endgültig den Rücken zu, die Hände wieder in den Taschen seiner Jacke vergraben, während hinter ihm der Schrei langsam verhallte. Er war eben zu schwach gewesen. Es nicht wert gerettet zu werden. Ein kurzes Auflachen drang aus seiner Kehle, dass Orlaith zusammenzucken ließ und Cormac hob sein Gesicht gen Himmel, wo der Regen nur stärker fiel. Wer war schon <span style="font-style: italic;" class="mycode_i">würdig</span> gerettet zu werden. Wer hatte es verdient? Er sicherlich nicht. Aber, seine Iriden hefteten sich wieder auf das vertraute Gesicht vor ihm, sie aber umso mehr. <br />
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Der stabile Untergrund unter seinen Füßen war wahrlich heiliger Boden und Cormac musste selbst über diesen Gedanken lachen, als er sich endlich von den Steinmauern umgeben sah. Seine Klamotten waren von Nässe und Schweiß klamm und er strich sich das nasse Haar aus dem Gesicht. Es war nicht unwirklich hier zu stehen. Es fühlte sich natürlich an. Keine Bestimmung, sondern nur allein durch ihre Fähigkeiten hatten sie es geschafft. Sie beide. Und das war das Einzige was zählte.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[comin' like a storm into your town]]></title>
			<link>https://the-empyrean.de/showthread.php?tid=663</link>
			<pubDate>Sat, 01 Nov 2025 21:23:16 +0100</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://the-empyrean.de/member.php?action=profile&uid=303">Archer Vyldane</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://the-empyrean.de/showthread.php?tid=663</guid>
			<description><![CDATA[Gehör’ hier nicht hin – und jeder weiß es.<br />
Ich <u>lass</u> es jeden wissen, denn hab’ mich bewusst dafür entschieden, meine gezeichneten Arme nicht mit Kleidung zu bedecken. Ich tu’s den anderen gleich, senke den Blick, richte ihn auf die schwarzen Linien, die von meinen Handgelenken bis an meine Schulter reichen. Sie identifizieren mich nicht nur als Sohn von Verrätern, sondern auch als unfreiwilligen Anwärter auf einen Platz im Reiter:innenquadranten, als jemanden, der’s nicht verdient, über den Viadukt zu kommen, das Reiterschwarz zu tragen – und von dem man genau deswegen hofft, er wird’s schaffen. Werd’ den Arschlöchern um mich herum, denen, die’s überleben, schon zeigen, dass ich nicht das leichte Opfer bin, für das sie mich halten. Sollen nicht denken, ich würde übersehen, wie sie mich ansehen, nicht glauben, ich bemerke nicht, wie der Kerl hinter mir in der Reihe unnötig viel Abstand zu mir hält, als hätt’ ich ne ansteckende Krankheit, als wär ich pures Gift.<br />
<br />
Erinnere mich an das erste Mal, das man mir sagte, ich solle die Zeichnungen auf meinen Armen nicht als Bürde, sondern als Waffe, als Drohung, auf meiner Haut tragen. Bin Einzelkämpfer, war’s schon immer, und sehe nicht ein, jemals etwas anderes zu sein als das. Die Strafe für die Taten meiner Eltern brachte mir Isolation, das wird sie auch weiterhin tun, und ich hab’ nen seltsamen Frieden damit geschlossen, zu sein, was ich geworden bin. Ein Mahnmal war zwei Beinen, eines, das endlich den Sinn und Zweck erfüllen wird, aus dem es vor mittlerweile 3 Jahren geschaffen wurde. <br />
<br />
Bin nicht der erste meiner Art, der den Reiter:innenquadranten betreten wird. Hab’ den ein oder anderen bereits seinen Weg über den Viadukt bestreiten sehen – doch gehör’ zum ersten Jahrgang, immerhin. Gibt niemanden, der uns – mich – <em>betreuen</em> kann, der unseren Schmerz kennt. Stattdessen sind wir es, die den Weg für diejenigen, die nach uns kommen werden, ebnen. Eine von vielen Bürden, die ich nicht tragen will. Eine Verbindung, von der ich mir wünschte, es gäbe sie nicht. Hab’ mich nicht ohne Grund von den anderen distanziert, mir kaum Mühe dabei gegeben, unter den Anwärter:innen jemanden zu identifizieren, den ich kenne. Ich weiß, dass sie hier sein werden – alte Freund:innen, Menschen, mit denen ich ein Stück Lebensgeschichte teile, die heut jedoch nur noch meinen Namen kennen und nicht den Schmerz, den sie glauben, nachvollziehen zu können. Bin nicht wie sie, auch, wenn das Offensichtliche es erahnen lässt.<br />
<br />
Rücke Stück um Stück vor – je näher ich dem Viadukt komme, desto leiser werden die Stimmen um mich herum. Konzentration und Anspannung beherrschen die Luft um mich herum – und ich? Ich bin ruhig, konzentrier’ mich auf meinen Atem, spür’ mein Herz in meiner Brust ruhig und regelmäßig schlagen. Ich hab’ nichts zu verlieren. Davon ab, dass ich keinen Grund habe, an meinen Fähigkeiten zu Zweifeln (meine <em>Pflegefamilie</em> hat schließlich ihr Bestes gegeben, mich vorzubereiten), gibt’s am Abgrund, der unterm Viadukt auf mich wartet, nichts, vor dem ich mich fürchten müsste. Keine Ehre, kein Erbe. Keine Identität. <br />
<br />
Was deprimierend ist, hilft mir jetzt dabei, nen kühlen Kopf zu bewahren.<br />
Der Viadukt, der Abgrund, wartet auf mich. Kann nahezu hören, wie etwas nach mir ruft – und weiß nicht, ob’s die Zitadelle am anderen Ende der Schlucht oder Malek ist, der damit rechnet, mich zu empfangen. Ein lauwarmer Wind tanzt um meine Nase und ich frag mich, ob er sich in wenigen Sekunden, wenn ich meinen Weg bestreite, anfühlen wird wie ein Sturm, dessen einziges Ziel es ist, mich vom schmalen Pfad in die Zukunft abzubringen. Selbst wenn, dann soll’s so sein. Wiederhol’s immer wieder, <em>selbst wenn</em>, <em>was, wenn</em>, ähnliche Worte, so unterschiedliche Wirkung. Ein Schritt, zwei. Vor mir erstreckt sich eine gefühlt unendliche Leere, am Horizont das Ziel. Ein Vyldane im Reiter:innenquadrant, muss leise lachen, bevor ich ein letztes Mal auf meine Hände starr’, dann den Blick anhebe. Ein Vyldane im Reiter:innenquadrant, Archer Vyldane im Reiter:innenquadrant. Hab’ nichts zu verlieren, stimmt schon, aber merk’ in diesem Moment: Will <u>gewinnen</u>, sie bluten lassen. Sie alle – und der erste Schritt dorthin, ist wortwörtlich einer.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Gehör’ hier nicht hin – und jeder weiß es.<br />
Ich <u>lass</u> es jeden wissen, denn hab’ mich bewusst dafür entschieden, meine gezeichneten Arme nicht mit Kleidung zu bedecken. Ich tu’s den anderen gleich, senke den Blick, richte ihn auf die schwarzen Linien, die von meinen Handgelenken bis an meine Schulter reichen. Sie identifizieren mich nicht nur als Sohn von Verrätern, sondern auch als unfreiwilligen Anwärter auf einen Platz im Reiter:innenquadranten, als jemanden, der’s nicht verdient, über den Viadukt zu kommen, das Reiterschwarz zu tragen – und von dem man genau deswegen hofft, er wird’s schaffen. Werd’ den Arschlöchern um mich herum, denen, die’s überleben, schon zeigen, dass ich nicht das leichte Opfer bin, für das sie mich halten. Sollen nicht denken, ich würde übersehen, wie sie mich ansehen, nicht glauben, ich bemerke nicht, wie der Kerl hinter mir in der Reihe unnötig viel Abstand zu mir hält, als hätt’ ich ne ansteckende Krankheit, als wär ich pures Gift.<br />
<br />
Erinnere mich an das erste Mal, das man mir sagte, ich solle die Zeichnungen auf meinen Armen nicht als Bürde, sondern als Waffe, als Drohung, auf meiner Haut tragen. Bin Einzelkämpfer, war’s schon immer, und sehe nicht ein, jemals etwas anderes zu sein als das. Die Strafe für die Taten meiner Eltern brachte mir Isolation, das wird sie auch weiterhin tun, und ich hab’ nen seltsamen Frieden damit geschlossen, zu sein, was ich geworden bin. Ein Mahnmal war zwei Beinen, eines, das endlich den Sinn und Zweck erfüllen wird, aus dem es vor mittlerweile 3 Jahren geschaffen wurde. <br />
<br />
Bin nicht der erste meiner Art, der den Reiter:innenquadranten betreten wird. Hab’ den ein oder anderen bereits seinen Weg über den Viadukt bestreiten sehen – doch gehör’ zum ersten Jahrgang, immerhin. Gibt niemanden, der uns – mich – <em>betreuen</em> kann, der unseren Schmerz kennt. Stattdessen sind wir es, die den Weg für diejenigen, die nach uns kommen werden, ebnen. Eine von vielen Bürden, die ich nicht tragen will. Eine Verbindung, von der ich mir wünschte, es gäbe sie nicht. Hab’ mich nicht ohne Grund von den anderen distanziert, mir kaum Mühe dabei gegeben, unter den Anwärter:innen jemanden zu identifizieren, den ich kenne. Ich weiß, dass sie hier sein werden – alte Freund:innen, Menschen, mit denen ich ein Stück Lebensgeschichte teile, die heut jedoch nur noch meinen Namen kennen und nicht den Schmerz, den sie glauben, nachvollziehen zu können. Bin nicht wie sie, auch, wenn das Offensichtliche es erahnen lässt.<br />
<br />
Rücke Stück um Stück vor – je näher ich dem Viadukt komme, desto leiser werden die Stimmen um mich herum. Konzentration und Anspannung beherrschen die Luft um mich herum – und ich? Ich bin ruhig, konzentrier’ mich auf meinen Atem, spür’ mein Herz in meiner Brust ruhig und regelmäßig schlagen. Ich hab’ nichts zu verlieren. Davon ab, dass ich keinen Grund habe, an meinen Fähigkeiten zu Zweifeln (meine <em>Pflegefamilie</em> hat schließlich ihr Bestes gegeben, mich vorzubereiten), gibt’s am Abgrund, der unterm Viadukt auf mich wartet, nichts, vor dem ich mich fürchten müsste. Keine Ehre, kein Erbe. Keine Identität. <br />
<br />
Was deprimierend ist, hilft mir jetzt dabei, nen kühlen Kopf zu bewahren.<br />
Der Viadukt, der Abgrund, wartet auf mich. Kann nahezu hören, wie etwas nach mir ruft – und weiß nicht, ob’s die Zitadelle am anderen Ende der Schlucht oder Malek ist, der damit rechnet, mich zu empfangen. Ein lauwarmer Wind tanzt um meine Nase und ich frag mich, ob er sich in wenigen Sekunden, wenn ich meinen Weg bestreite, anfühlen wird wie ein Sturm, dessen einziges Ziel es ist, mich vom schmalen Pfad in die Zukunft abzubringen. Selbst wenn, dann soll’s so sein. Wiederhol’s immer wieder, <em>selbst wenn</em>, <em>was, wenn</em>, ähnliche Worte, so unterschiedliche Wirkung. Ein Schritt, zwei. Vor mir erstreckt sich eine gefühlt unendliche Leere, am Horizont das Ziel. Ein Vyldane im Reiter:innenquadrant, muss leise lachen, bevor ich ein letztes Mal auf meine Hände starr’, dann den Blick anhebe. Ein Vyldane im Reiter:innenquadrant, Archer Vyldane im Reiter:innenquadrant. Hab’ nichts zu verlieren, stimmt schon, aber merk’ in diesem Moment: Will <u>gewinnen</u>, sie bluten lassen. Sie alle – und der erste Schritt dorthin, ist wortwörtlich einer.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[made it out alive]]></title>
			<link>https://the-empyrean.de/showthread.php?tid=660</link>
			<pubDate>Fri, 24 Oct 2025 15:03:52 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://the-empyrean.de/member.php?action=profile&uid=91">Ajax Caulfield</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://the-empyrean.de/showthread.php?tid=660</guid>
			<description><![CDATA[Durchatmen.<br />
Das hier ist nicht das Schlimmste, das ich jemals getan habe. <br />
<br />
Red’ ich mir zumindest ein. Tatsächlich kann ich mich nicht wirklich daran erinnern, wann ich zuletzt etwas <u>wirklich</u> waghalsiges getan habe, etwas, das mir nicht das Leben kosten könnte, wenn die Götter sich einen bitteren Spaß erlauben. Ich kenne das Gefühl von Adrenalin, das durch meinen Körper rauscht. Ich kenne die Ungewissheit und all’ die <em>was wäre, wenns</em>, die hinter halsbrecherischen Aktionen wie diesen hier lauern und doch ist’s ganz anders als sonst, anders als die Versuche, unbemerkt Waren vom Markt zu stehlen. Weil <em>halsbrecherisch</em> hier nicht nur ein überspitztes Wort für <em>gefährlich</em> ist, sondern potenziell blanke Realität. <br />
<br />
Von einer Klippe ins Wasser springen, ist… gar nicht mal so gefährlich, wie es eigentlich klingt. Ich weiß, dass es Menschen gibt, die sich das zum verdammten Hobby gemacht haben, wenn das Leben nicht Kick genug ist, aber <u>ich</u> gehör’ ganz bestimmt nicht dazu. Dass nach einem gescheiterten Sprung – keiner Bindung zu einem Greifen – die Zuordnung zu einem anderen Quintanten ansteht, verrät ja auch eigentlich schon, dass der Tod nicht unbedingt die Antwort auf ein Scheitern ist, und doch… – ich wüsst’ so gern, ob jemand Statistik führt, wie viele Anwärter:innen über die Jahrhunderte hinweg <em>unglücklich gefallen</em> sind. Kann mir gut vorstellen, dass es bei den Chronist:innen durchaus jemanden gibt, der Buch darüber führt, weil doch so ziemlich über <u>alles</u> Buch geführt wird, über das man’s tun kann, oder? <br />
<br />
Doch jetzt ist’s dafür auch zu spät. Obwohl ich rein theoretisch umkehren und einfach der Legion – oder eben jenen Chronisten – beitreten könnte, geb’ ich alles dafür, mich gegen den Gedanken der Flucht zu sperren. Du schaffst das, Ajax. Sei kein Idiot, kein Feigling, nicht wie sonst. Beweis es dir selbst. Hab’ mir das hier so sehr vorgenommen – ich kann das, kann <em>Flieger</em> sein, den nötigen Mut haben, mich und besonders meinen Kopf überlisten. Warmer Wind fährt mir durch’s Haar, ich atme ihn ein, doch schaff’s nicht gänzlich, die Zweifel loszulassen, die schon seit ich Denken kann meine Begleiter sind. Nichtsnutz, Loser, Abschaum. Ein Kind von der Straße, Kanonenfutter. Meine Hand ballt sich zur Faust.<br />
<br />
Ich weiß nicht, ob ich mehr bin als das. Aber ich bin bereit, es herauszufinden. Wer fliegen will, muss springen – und vertrauen. Das kann ich. Nicht immer mir selbst, aber dem Leben, den Göttern – wie sonst hab ich’s trotz allem bis hierher geschafft? Und ist die Zeit, die ich bereits auf dieser Erde verbracht hab, dem Sprung ins Ungewisse, der mir unmittelbar voraus steht, nicht gar nicht mal so unähnlich? Hab’ schließlich nie gewusst, wie der nächste Tag aussieht, nie, was kommt – ob ich genügend Essen bekomme, die kalten Nächte überlebe, das aufgeschlagene Knie zur gefährlichen Infektion wird. Hatte Schmerzen und Angst und mehr Sorgen als messbar sind, doch kann jetzt hier stehen, mit den Zehenspitzen gleich am Abgrund, einen letzten, tiefen Atemzug nehmen. <i>Schlag keine Wurzeln, Junge.</i> – die Stimme der Lehrkraft klingt nicht streng, eher belustigt, doch sie reißt eine Schneise in meine Gedanken. Wurzeln schlagen, doch, <u>das</u> ist, was ich an der Cliffsbane Akademie, im Militär, tun will. Doch dazu gehört erst einmal eines: Loslassen. <em>Springen</em> – und ich tu’s.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Durchatmen.<br />
Das hier ist nicht das Schlimmste, das ich jemals getan habe. <br />
<br />
Red’ ich mir zumindest ein. Tatsächlich kann ich mich nicht wirklich daran erinnern, wann ich zuletzt etwas <u>wirklich</u> waghalsiges getan habe, etwas, das mir nicht das Leben kosten könnte, wenn die Götter sich einen bitteren Spaß erlauben. Ich kenne das Gefühl von Adrenalin, das durch meinen Körper rauscht. Ich kenne die Ungewissheit und all’ die <em>was wäre, wenns</em>, die hinter halsbrecherischen Aktionen wie diesen hier lauern und doch ist’s ganz anders als sonst, anders als die Versuche, unbemerkt Waren vom Markt zu stehlen. Weil <em>halsbrecherisch</em> hier nicht nur ein überspitztes Wort für <em>gefährlich</em> ist, sondern potenziell blanke Realität. <br />
<br />
Von einer Klippe ins Wasser springen, ist… gar nicht mal so gefährlich, wie es eigentlich klingt. Ich weiß, dass es Menschen gibt, die sich das zum verdammten Hobby gemacht haben, wenn das Leben nicht Kick genug ist, aber <u>ich</u> gehör’ ganz bestimmt nicht dazu. Dass nach einem gescheiterten Sprung – keiner Bindung zu einem Greifen – die Zuordnung zu einem anderen Quintanten ansteht, verrät ja auch eigentlich schon, dass der Tod nicht unbedingt die Antwort auf ein Scheitern ist, und doch… – ich wüsst’ so gern, ob jemand Statistik führt, wie viele Anwärter:innen über die Jahrhunderte hinweg <em>unglücklich gefallen</em> sind. Kann mir gut vorstellen, dass es bei den Chronist:innen durchaus jemanden gibt, der Buch darüber führt, weil doch so ziemlich über <u>alles</u> Buch geführt wird, über das man’s tun kann, oder? <br />
<br />
Doch jetzt ist’s dafür auch zu spät. Obwohl ich rein theoretisch umkehren und einfach der Legion – oder eben jenen Chronisten – beitreten könnte, geb’ ich alles dafür, mich gegen den Gedanken der Flucht zu sperren. Du schaffst das, Ajax. Sei kein Idiot, kein Feigling, nicht wie sonst. Beweis es dir selbst. Hab’ mir das hier so sehr vorgenommen – ich kann das, kann <em>Flieger</em> sein, den nötigen Mut haben, mich und besonders meinen Kopf überlisten. Warmer Wind fährt mir durch’s Haar, ich atme ihn ein, doch schaff’s nicht gänzlich, die Zweifel loszulassen, die schon seit ich Denken kann meine Begleiter sind. Nichtsnutz, Loser, Abschaum. Ein Kind von der Straße, Kanonenfutter. Meine Hand ballt sich zur Faust.<br />
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Ich weiß nicht, ob ich mehr bin als das. Aber ich bin bereit, es herauszufinden. Wer fliegen will, muss springen – und vertrauen. Das kann ich. Nicht immer mir selbst, aber dem Leben, den Göttern – wie sonst hab ich’s trotz allem bis hierher geschafft? Und ist die Zeit, die ich bereits auf dieser Erde verbracht hab, dem Sprung ins Ungewisse, der mir unmittelbar voraus steht, nicht gar nicht mal so unähnlich? Hab’ schließlich nie gewusst, wie der nächste Tag aussieht, nie, was kommt – ob ich genügend Essen bekomme, die kalten Nächte überlebe, das aufgeschlagene Knie zur gefährlichen Infektion wird. Hatte Schmerzen und Angst und mehr Sorgen als messbar sind, doch kann jetzt hier stehen, mit den Zehenspitzen gleich am Abgrund, einen letzten, tiefen Atemzug nehmen. <i>Schlag keine Wurzeln, Junge.</i> – die Stimme der Lehrkraft klingt nicht streng, eher belustigt, doch sie reißt eine Schneise in meine Gedanken. Wurzeln schlagen, doch, <u>das</u> ist, was ich an der Cliffsbane Akademie, im Militär, tun will. Doch dazu gehört erst einmal eines: Loslassen. <em>Springen</em> – und ich tu’s.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[maybe I bit off more than I could chew]]></title>
			<link>https://the-empyrean.de/showthread.php?tid=656</link>
			<pubDate>Thu, 23 Oct 2025 20:18:42 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://the-empyrean.de/member.php?action=profile&uid=192">Aurora Gillespie</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://the-empyrean.de/showthread.php?tid=656</guid>
			<description><![CDATA[Unter meinen Füßen scheint der Boden zu brennen. Als würd ich auf heißen Kohlen laufen, obwohl’s gar nicht sein kann, weil: Es sind feste Steine, die zu meinen Füßen liegen. Ich trag’ Schuhe, meine nackte Haut berührt die Oberfläche nicht, kann nicht spüren, was wirklich unter ihnen liegt. Und das vielleicht wichtigste, der eindeutige Indiz, dass mein Kopf mir einen Streich spielt: Ich laufe gar nicht. Noch nicht. Ist nur noch eine Frage der Zeit, Kadett:in um Kadett:in rückt vor, die Schlange wird kürzer, kann hinter dem schmalen Pfad, den ich überwinden muss, die Zitadelle Basgiaths schon sehen. <br />
<br />
Der Viadukt macht mir keine Angst.<br />
Soll schon zu Zeiten über rutschige Baumstämme balanciert sein, an die ich mich nicht erinnere. Ist gar nicht so lang her, dass einer meiner älteren Brüder mit uns am Esstisch saß, sich entspannt zurückgelehnt und mir versichert hat, dass ich mir keine Sorgen machen muss – bin als Gillespie für das hier geboren worden, wie jedes andere Kind meiner Eltern werd’ ich den Weg in den Reiter:innenquadranten mit Leichtigkeit bezwingen, ist doch klar. Werd’ Mum stolz machen, ganz sicher. – <br />
<br />
– Mum.<br />
<em>Stolz machen.</em> <br />
<br />
Niemand weiß, dass am nervösen Glanz in meinen Augen nicht der Viadukt die Schuld trägt, sondern das, was sich gut versteckt in meinem Rucksack befindet. Etwas in den Quadranten zu bringen, das nicht mir selbst gehört, ist per se nicht verboten, das weiß ich. Doch es handelt sich eben nicht um ein Andenken an Zuhause, nicht um einen Glücksbringer – ist nur ein Brief, eine Handvoll verblichener, geschriebener Zeilen auf vergilbtem Pergament, kenn’ den Absender nur vom Lesen, seine Empfängerin dafür sehr genau. Weil ich zur Hälfte <em>sie</em> bin, na ja, in der Theorie, weiß schon, dass das <u>so</u> nicht funktioniert, aber irgendwie ist’s ja doch so. Weil die Empfängerin meine Mutter ist. Und die Wahrheit, die sich in den Zeilen verbirgt, alles… und irgendwie auch nichts verändert.<br />
Sie ist jedenfalls wichtig genug, die Gesetze der Götter zu brechen – und schaut nur einer von ihnen jetzt auf mich herab, wird ein unausweichlicher Luftzug mich sehr sicher vom Viadukt fegen. <br />
<br />
Die Besitztümer eines Toten müssen mit ihm gemeinsam durch Feuer an Malek übergeben werden. Ich kenn’ die Regeln – und hab sie missachtet. Ganz untypisch für mich, weil ich als das Mädchen bekannt bin, das sich immer ein bisschen zu sehr an die Regeln hält. Bin langweilig und grau und will auch gar nicht anders sein, wenn ständige Angst und das Gefühl, von einer höheren Macht beobachtet zu werden, der Preis dafür sind. Ich fühl’ mich heut zehn Zentner schwerer als sonst - keine Ahnung, ob meine Beine es tatsächlich schaffen werden, mich über den Viadukt zu tragen, oder ob sie wegknicken und mich in den Abgrund fallen lassen, so, wie ich’s bestimmt verdient hätte. Doch Ace – mein Bruder, selbst im Quadranten mir gegenüber – verdient es, die Wahrheit zu kennen. Verdient, zu wissen, wer sein Vater ist. Ich balle die Hand zur Faust. Die Wahrheit steht in diesem Brief, deutlich und offen, nicht subtil zwischen den Zeilen, gibt kein Rätselraten, kein Vielleicht. <br />
<br />
Schritt um Schritt komm ich meiner Zukunft näher.<br />
Schritt um Schritt wird mein Bauchschmerz größer. Hab mir Ace’ Gesicht so häufig vorgestellt, die Erkenntnis, hab’ ihn sich Räuspern hören, tief durchatmen. Jedes Szenario durchgespielt. Schock, Trauer – Wut. Weil ich den Brief an mich genommen habe, weil ich die Gesetze breche, weil ich ihm eine Wahrheit offenlege, die er lieber nicht gewusst hätte. Stell’ meine Familie über die Götter und riskiere damit <u>alles</u>, doch kann nicht anders, hab meine Prioritäten gesetzt und muss damit leben, egal wie lang noch, egal, wie qualvoll. Ich hätt’s verdient und nehm es hin. Nehme, wie es kommt. Ganz, ganz sicher. Bereue nichts (und alles), als der Abgrund näher auf mich zukommt, ein Schritt vor, zwei Schritte vor, die Welt um mich herum verstummt. Bitte, Götter – verzeiht mir; fegt mich nicht vom Viadukt, ich <u>musste</u>, muss die Zeilen zu ihm bringen, lasst mich diese eine Dinge tun, bevor ihr mir das Leben zur Hölle macht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Unter meinen Füßen scheint der Boden zu brennen. Als würd ich auf heißen Kohlen laufen, obwohl’s gar nicht sein kann, weil: Es sind feste Steine, die zu meinen Füßen liegen. Ich trag’ Schuhe, meine nackte Haut berührt die Oberfläche nicht, kann nicht spüren, was wirklich unter ihnen liegt. Und das vielleicht wichtigste, der eindeutige Indiz, dass mein Kopf mir einen Streich spielt: Ich laufe gar nicht. Noch nicht. Ist nur noch eine Frage der Zeit, Kadett:in um Kadett:in rückt vor, die Schlange wird kürzer, kann hinter dem schmalen Pfad, den ich überwinden muss, die Zitadelle Basgiaths schon sehen. <br />
<br />
Der Viadukt macht mir keine Angst.<br />
Soll schon zu Zeiten über rutschige Baumstämme balanciert sein, an die ich mich nicht erinnere. Ist gar nicht so lang her, dass einer meiner älteren Brüder mit uns am Esstisch saß, sich entspannt zurückgelehnt und mir versichert hat, dass ich mir keine Sorgen machen muss – bin als Gillespie für das hier geboren worden, wie jedes andere Kind meiner Eltern werd’ ich den Weg in den Reiter:innenquadranten mit Leichtigkeit bezwingen, ist doch klar. Werd’ Mum stolz machen, ganz sicher. – <br />
<br />
– Mum.<br />
<em>Stolz machen.</em> <br />
<br />
Niemand weiß, dass am nervösen Glanz in meinen Augen nicht der Viadukt die Schuld trägt, sondern das, was sich gut versteckt in meinem Rucksack befindet. Etwas in den Quadranten zu bringen, das nicht mir selbst gehört, ist per se nicht verboten, das weiß ich. Doch es handelt sich eben nicht um ein Andenken an Zuhause, nicht um einen Glücksbringer – ist nur ein Brief, eine Handvoll verblichener, geschriebener Zeilen auf vergilbtem Pergament, kenn’ den Absender nur vom Lesen, seine Empfängerin dafür sehr genau. Weil ich zur Hälfte <em>sie</em> bin, na ja, in der Theorie, weiß schon, dass das <u>so</u> nicht funktioniert, aber irgendwie ist’s ja doch so. Weil die Empfängerin meine Mutter ist. Und die Wahrheit, die sich in den Zeilen verbirgt, alles… und irgendwie auch nichts verändert.<br />
Sie ist jedenfalls wichtig genug, die Gesetze der Götter zu brechen – und schaut nur einer von ihnen jetzt auf mich herab, wird ein unausweichlicher Luftzug mich sehr sicher vom Viadukt fegen. <br />
<br />
Die Besitztümer eines Toten müssen mit ihm gemeinsam durch Feuer an Malek übergeben werden. Ich kenn’ die Regeln – und hab sie missachtet. Ganz untypisch für mich, weil ich als das Mädchen bekannt bin, das sich immer ein bisschen zu sehr an die Regeln hält. Bin langweilig und grau und will auch gar nicht anders sein, wenn ständige Angst und das Gefühl, von einer höheren Macht beobachtet zu werden, der Preis dafür sind. Ich fühl’ mich heut zehn Zentner schwerer als sonst - keine Ahnung, ob meine Beine es tatsächlich schaffen werden, mich über den Viadukt zu tragen, oder ob sie wegknicken und mich in den Abgrund fallen lassen, so, wie ich’s bestimmt verdient hätte. Doch Ace – mein Bruder, selbst im Quadranten mir gegenüber – verdient es, die Wahrheit zu kennen. Verdient, zu wissen, wer sein Vater ist. Ich balle die Hand zur Faust. Die Wahrheit steht in diesem Brief, deutlich und offen, nicht subtil zwischen den Zeilen, gibt kein Rätselraten, kein Vielleicht. <br />
<br />
Schritt um Schritt komm ich meiner Zukunft näher.<br />
Schritt um Schritt wird mein Bauchschmerz größer. Hab mir Ace’ Gesicht so häufig vorgestellt, die Erkenntnis, hab’ ihn sich Räuspern hören, tief durchatmen. Jedes Szenario durchgespielt. Schock, Trauer – Wut. Weil ich den Brief an mich genommen habe, weil ich die Gesetze breche, weil ich ihm eine Wahrheit offenlege, die er lieber nicht gewusst hätte. Stell’ meine Familie über die Götter und riskiere damit <u>alles</u>, doch kann nicht anders, hab meine Prioritäten gesetzt und muss damit leben, egal wie lang noch, egal, wie qualvoll. Ich hätt’s verdient und nehm es hin. Nehme, wie es kommt. Ganz, ganz sicher. Bereue nichts (und alles), als der Abgrund näher auf mich zukommt, ein Schritt vor, zwei Schritte vor, die Welt um mich herum verstummt. Bitte, Götter – verzeiht mir; fegt mich nicht vom Viadukt, ich <u>musste</u>, muss die Zeilen zu ihm bringen, lasst mich diese eine Dinge tun, bevor ihr mir das Leben zur Hölle macht.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[How To: Meilensteine]]></title>
			<link>https://the-empyrean.de/showthread.php?tid=587</link>
			<pubDate>Thu, 14 Aug 2025 14:46:19 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://the-empyrean.de/member.php?action=profile&uid=1">Malek</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://the-empyrean.de/showthread.php?tid=587</guid>
			<description><![CDATA[<h1>how to: meilensteine</h1><br />
<div style="margin: 5%; margin-top: -30px;">Im Laufe der militärischen Ausbildung durchlebt <b>jeder Charakter</b> verschiedene <b>Meilensteine</b>, die ihn für den gewählten militärischen Werdegang qualifizieren. Zu diesen Meilensteinen [unten aufgeführt] gehören zum Beispiel die <i>Einberufung in den Militärdienst</i> oder die <i>Bindung eines Drachen/Greifen</I> an ihre:n menschlichen Partner:in.<br />
<br />
In diesem Bereich möchten wir allen Spieler:innen die Möglichkeit geben, die für ihren Charakter zutreffenden <b>Meilensteine in Form von sogenannten Oneshots</b> (vorstellbar wie Szenen, die nur aus einem Post bestehen) in geschriebenes Wort zu fassen. Meilensteinbeiträge tauchen nicht im Inplaytracker des Charakters auf (werden jedoch zur Anzahl geschriebenen Inplayposts gezählt), sondern werden im Charakterprofil gesondert angezeigt und hervorgehoben. Das Ausformulieren von Meilensteinen kann die Entwicklung eines Charakters unterstützen, der (eigenen) Unterhaltung dienen oder trotz 0 offener Posts im Szenentracker für Spielspaß am Forum sorgen. <br />
<br />
Um einen neuen Meilensteinbeitrag zu erstellen, wird einfach ein neues Thema in diesem Bereich eröffnet. Der entsprechende Präfix (für jede Charaktergruppe werden zutreffende Meilensteine angeboten) und das Datum, an dem der Charakter seine Herausforderung absolviert hat, müssen angegeben werden. <b>Bitte beachtet</b>, dass wir für die unterschiedlichen Daten keine Informationen wie Wetter oder andere, äußere Umstände bereitstellen. Der Fokus bei den Meilensteinen liegt nicht auf dem Detail, sondern auf dem Innenleben und der Entwicklung des einzelnen Charakters. Spielen zwei Meilensteine am selben Tag, muss keine Abstimmung zwischen Spieler:innen bzgl. Wetterdaten und Co. erfolgen.<br />
<br />
<h1>Verfügbare Meilensteine</h1> Aktuell können folgende Meilensteine bepostet werden:<br />
<h2>Der Viadukt - 15. Juli</h2> Die Einberufung von Drachenreiter:innen; ein Balanceakt über eine meterlange, schmale Steinbrücke, dessen Absturz unweigerlich in den Tod führt. Wer den Viadukt erfolgreich überquert, darf die Ausbildung zum:zur Drachenreiter:in beginnen. <br />
<h2>Der Klippensprung - 01. August</h2> Anwärter:innen des Quintant des Flegens an der Cliffsbane Akademie müssen am Tag ihrer Einberufung von einer Klippe über dem Stonewater Fluss springen in der Hoffnung, von einem Greifen aufgefangen und gebunden zu werden.<br />
<h2>Die Einberufung - 15. Juli / 01. August</h2> Nicht-Reiter:innen & - Flieger:innen steht als Meilenstein das Erleben der Einberufung in den Wehrdienst an ihrem ersten Tag an ihrer entsprechenden Ausbildungsstätte zur Verfügung. <br />
<h2>Die Gaunlet-Prüfung - 29. September</h2> Rookies des Reiter:innenquadranten müssen einen lebensgefährlichen Hindernisparcours absolvieren, um zukünftig das Flugfeld über die zur Verfügung stehende Treppe betreten zu dürfen.<br />
<h2>Die Präsentation - 29. September</h2> Im Anschluss an die Gauntlet-Prüfung präsentieren sich anwärtende Reiter:innen den zur Bindung bereitwilligen Drachen auf dem Flugfeld bei Basgiath.<br />
<h2>Das Dreschen - 01. Oktober</h2> Der Tag, an dem Drachen ihre Reiter:innen binden.<br />
<br />
<b>Informationen zu den verfügbaren Meilensteinen</b> befinden sich im Lexikon in den dazu gehörigen Artikeln der entsprechenden Quadranten / Quintanten. Für die Absolvierung von Meilensteinen winken pro Meilenstein ein Abzeichen für das Spieler:innenprofil.<br />
</div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h1>how to: meilensteine</h1><br />
<div style="margin: 5%; margin-top: -30px;">Im Laufe der militärischen Ausbildung durchlebt <b>jeder Charakter</b> verschiedene <b>Meilensteine</b>, die ihn für den gewählten militärischen Werdegang qualifizieren. Zu diesen Meilensteinen [unten aufgeführt] gehören zum Beispiel die <i>Einberufung in den Militärdienst</i> oder die <i>Bindung eines Drachen/Greifen</I> an ihre:n menschlichen Partner:in.<br />
<br />
In diesem Bereich möchten wir allen Spieler:innen die Möglichkeit geben, die für ihren Charakter zutreffenden <b>Meilensteine in Form von sogenannten Oneshots</b> (vorstellbar wie Szenen, die nur aus einem Post bestehen) in geschriebenes Wort zu fassen. Meilensteinbeiträge tauchen nicht im Inplaytracker des Charakters auf (werden jedoch zur Anzahl geschriebenen Inplayposts gezählt), sondern werden im Charakterprofil gesondert angezeigt und hervorgehoben. Das Ausformulieren von Meilensteinen kann die Entwicklung eines Charakters unterstützen, der (eigenen) Unterhaltung dienen oder trotz 0 offener Posts im Szenentracker für Spielspaß am Forum sorgen. <br />
<br />
Um einen neuen Meilensteinbeitrag zu erstellen, wird einfach ein neues Thema in diesem Bereich eröffnet. Der entsprechende Präfix (für jede Charaktergruppe werden zutreffende Meilensteine angeboten) und das Datum, an dem der Charakter seine Herausforderung absolviert hat, müssen angegeben werden. <b>Bitte beachtet</b>, dass wir für die unterschiedlichen Daten keine Informationen wie Wetter oder andere, äußere Umstände bereitstellen. Der Fokus bei den Meilensteinen liegt nicht auf dem Detail, sondern auf dem Innenleben und der Entwicklung des einzelnen Charakters. Spielen zwei Meilensteine am selben Tag, muss keine Abstimmung zwischen Spieler:innen bzgl. Wetterdaten und Co. erfolgen.<br />
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<h1>Verfügbare Meilensteine</h1> Aktuell können folgende Meilensteine bepostet werden:<br />
<h2>Der Viadukt - 15. Juli</h2> Die Einberufung von Drachenreiter:innen; ein Balanceakt über eine meterlange, schmale Steinbrücke, dessen Absturz unweigerlich in den Tod führt. Wer den Viadukt erfolgreich überquert, darf die Ausbildung zum:zur Drachenreiter:in beginnen. <br />
<h2>Der Klippensprung - 01. August</h2> Anwärter:innen des Quintant des Flegens an der Cliffsbane Akademie müssen am Tag ihrer Einberufung von einer Klippe über dem Stonewater Fluss springen in der Hoffnung, von einem Greifen aufgefangen und gebunden zu werden.<br />
<h2>Die Einberufung - 15. Juli / 01. August</h2> Nicht-Reiter:innen & - Flieger:innen steht als Meilenstein das Erleben der Einberufung in den Wehrdienst an ihrem ersten Tag an ihrer entsprechenden Ausbildungsstätte zur Verfügung. <br />
<h2>Die Gaunlet-Prüfung - 29. September</h2> Rookies des Reiter:innenquadranten müssen einen lebensgefährlichen Hindernisparcours absolvieren, um zukünftig das Flugfeld über die zur Verfügung stehende Treppe betreten zu dürfen.<br />
<h2>Die Präsentation - 29. September</h2> Im Anschluss an die Gauntlet-Prüfung präsentieren sich anwärtende Reiter:innen den zur Bindung bereitwilligen Drachen auf dem Flugfeld bei Basgiath.<br />
<h2>Das Dreschen - 01. Oktober</h2> Der Tag, an dem Drachen ihre Reiter:innen binden.<br />
<br />
<b>Informationen zu den verfügbaren Meilensteinen</b> befinden sich im Lexikon in den dazu gehörigen Artikeln der entsprechenden Quadranten / Quintanten. Für die Absolvierung von Meilensteinen winken pro Meilenstein ein Abzeichen für das Spieler:innenprofil.<br />
</div>]]></content:encoded>
		</item>
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