Statistiken13.11.2024 Registriert am 01.04.2025 Zuletzt online 31.03.2025 Letzter Beitrag 0 Inplayzitate 5 Inplay-Posts 2 Szenen insgesamt 18232 Geschriebene Zeichen 3646 Zeichendurchschnitt Auszeichnungen (5)Charaktere von Caro![]() Reiter
25 Jahre alt
Banes Leben wird durch eine einzige Frage bestimmt: Wo ist Aven? Nachdem sein Vater, ein Reiter des Militärs, bei einem seiner Einsätze ums Leben kommt, nimmt sich seine Mutter das Leben. Bane, der damals vier Jahre alt ist, sitzt neben seiner Mutter, bis sie verblutet. Ein Trauma, das ihn bis heute begleitet. Dementsprechend ungern blickt er auf sein Leben vor dem Waisenhaus in Aretia zurück. Dort lernt er Aven kennen. Dieser ist für ihn nicht nur sein bester Freund, sondern auch sein Bruder. Sein adoptierter Zwilling. Sein Anker. Aven ist es, der ihn wieder zum Lachen bringt, der dafür sorgt, dass sich die riesige Wunde in seiner Seele wieder zuziehen und langsam verheilen.
Doch mit der Rebellion im Jahr 628 ändert sich alles. Aretia wird überfallen und niedergebrannt und irgendwo, inmitten dem Chaos, versuchen Aven und Bane zu flüchten. Etwas, das ihnen nicht gelingt. Bane wird niedergeschlagen, eine klaffende Wunde in seiner Seite. Das letzte, was er sieht, ist, dass Aven flüchten kann. Das ist alles, an was er sich erinnert. Bane setzt nach seiner Genesung alle Hebel in Bewegung, um Aven wiederzufinden, doch dieser ist wie vom Erdboden verschluckt. Aus Verzweiflung tritt er dem Reiterquadranten bei, in der Hoffnung, über das Militär an mehr Informationen zu gelangen. Die Ausbildung am College gibt ihm halt. Insbesondere die körperliche Ertüchtigung sorgt dafür, dass er zurück ins Leben findet und vereinzelte Freundschaften schließt. Doch so offen, wie damals mit Aven, ist er heute nicht mehr. Mit dem Ziel im Kopf, später an die Front zu gehen, stürzt sich Aven in seine Kampfausbildung. Sein Talent für den Nahkampf bleibt nicht unbemerkt. Heute ist er nur selten ohne seine Hellebarde anzutreffen und dass er ein guter Flieger ist, stellt keiner in Frage. Die wenigsten wissen jedoch, dass er große Schwierigkeiten mit dem Lesen hat und Bane tut sein Bestes, um diese fehlende Qualifikation zu verschleiern. Ein Leben ohne seinen Drachen kann er sich heute nicht mehr vorstellen. Dennoch ist er kein Fan von seiner Siegelkraft, aus dem einfachen Grund, weil man ihn als Heilmacher nie an die Spitze des Geschwaders setzt, sondern gerne in der Hinterhand behält. Deshalb schickte man ihn auch erst kürzlich ins Ostgeschwader, um dort von Thane Madlock zu lernen, wovon Thane in etwa so begeistert ist, wie Bane selbst – nämlich gar nicht. Von seinen Kollegen wird er als wortkarg, aber hilfsbereit beschrieben. Ein guter Kerl in grimmigem Gewand, der einen Freund niemals hilflos zurücklassen würde. Vielleicht ist auch das der Grund, weshalb er immer noch nach Aven sucht: Er träumt regelmäßig von ihm und sieht dies als Zeichen, weiterzumachen, denn wie könnte er seinen Bruder aufgeben, dessen Leiche er niemals gesehen hat? |