Statistiken14.09.2024 Registriert am 01.04.2025 Zuletzt online 08.03.2025 Letzter Beitrag 0 Inplayzitate 28 Inplay-Posts 9 Szenen insgesamt 79906 Geschriebene Zeichen 2854 Zeichendurchschnitt Auszeichnungen (7)Charaktere von Clara![]() Reiterin
21 Jahre alt
Geboren als drittes Kind einer mittelständischen Familie, beschenkt mit Liebe und einer ziemlich sorglosen Kindheit. Essen stand auf dem Tisch, Klamotten mussten hochgekrempelt werden und doch hielten sie dich warm, doch dein Herz war stets gefüllt mit deiner Familie und euren Freunden. Und doch warst du auch immer gerne alleine und mit wenig zufrieden. Schnell kristallisierten sich deine liebsten Freunde heraus, die die auch weitere Vorlieben von dir teilten wie das schwimmen im Meer und auch gerne mit sich und ihren Gedanken alleine waren, mit ihren Gedanken auch darüber wie gegensätzlich das Meer mit den tosenden Wellen und das heiße Feuer in den Schmieden waren und dass sie doch zusammen gehörten. Nach der Schule ging es für dich darum, dich ebenfalls dem Handwerk der Schmiedekunst zu widmen und festzustellen wie höher die Faszination dafür war, wenn man nicht nur geübte Hände beobachtete sondern die eigenen Hände an die Tätigkeiten gewöhnte und es selbst übte, immer wieder erste kleine Erfolge spürte. Nicht immer gab es Erfolge, zeugt deine Brandnarbe am Bein doch davon dass es auch mal kleinere Unfälle gab und dennoch war dein Fokus klar und deine Leidenschaft entfacht. Jahrelang reichte dir all das, bis deine Schwester begann sich für den Weg als Kadettin zu interessieren und du neugierig beobachtest, wie sie versuchte sich irgendwie vorzubereiten, einen Umgang mit den geschmiedeten Waffen zu trainieren oder auch das Gleichgewicht für den Viadukt. Schnell war dein Interesse geweckt und du begannst dich ebenfalls ihrem kleinen Trainingslager zu widmen, hatte Junos Präsenz immer eine anziehende Wirkung auf dich gehabt und gleichzeitig wurde dir schmerzlich bewusst, dass damit auch die Tage mit ihr gezählt waren. Es war ein guter Weg sich abzulenken nachdem Juno fort war und es entwickelte sich zu einer Leidenschaft für dich. Einer Leidenschaft die dich in der Kombination mit den Briefen die sie ab ihrem zweiten Jahr an euch schreiben durfte, dafür sorgte dass du einen Traum zu hegen begannst. Einen Traum und eine Vision die wuchs und mit einem Schlag in den Hintergrund trat als die Nachricht eintraf, dass dein Bruder Mars vom Viadukt gestürzt war. Zwei Herzen begannen in deiner Brust zu schlagen, geprägt von der Trauer und doch auch davon, dass dir das Training in jeder freien Minute neben der Schmiede trotzdem Freude bereitete und deine engsten Freunde dir zuredeten. Ja, dein Umgang mit geschmiedeten Waffen war sehr laienhaft und trotzdem hattest du ihn. Die Drachen hatten ihren eigenen Willen und dennoch hatten sie die Macht über ein Element, was deine ganze Heimatstadt ernährte und dessen Wärme auch dafür sorgte, dass du Essen im Bauch hattest. Deine Hand hielt den Ring in deiner Jackentasche fest umklammert, während du das erste Mal den Viadukt im Blick hattest und dennoch gab es für dich keinen Weg zurück. Den Weg in ein Abenteuer, ein Abenteuer was deine Persönlichkeit weiter stärken würde und nach dem du ja schließlich auch wieder zurück nach Skyri kehren könntest. Nun bist du in deinem zweiten Jahr angekommen, hast erste Kontakte geknüpft, Prüfungen bestanden und deinen Weg nicht bereut. Doch die Frage wie es nach den Pflichtjahren weitergehen soll, die schwebt immer wieder in deinem Kopf herum.
![]() Fliegerin
21 Jahre alt
Es gibt bestimmte Zeiten in deinem Leben. Die ersten Jahre die du mit deinen Eltern in der kleinen Wohnung über ihrem Antiquariat verbracht hast. Der Geruch von Papier und Leim um die Bücher zu binden und das konzentrierte und strahlende Gesicht deines Vaters, wenn er beschäftigt an seinem Schreibtisch saß. Ja, deine ersten Jahre die den Grundstein legten und doch viel zu schnell vorbei waren. Du weißt nicht woher sie kamen, die Flammen die dein zu Hause verschlangen und dafür sorgten dass du bis heute auch nur eine brennende Kerze nicht gut ertragen kannst. Flammen die dafür sorgten, dass du etwas zu essen hattest, Kerzen die Licht in die Dunkelheit brachten die dir auch oft Angst bereitete und gleichzeitig in einem großen Ausmaß für große Zerstörung sorgen konnten. Die ersten Jahre die damit endeten, dass du dich an die letzten Worte deiner Eltern klammern musstest und die dafür sorgten, dass irgendetwas in deinem Kopf zum Glück in den Überlebensmodus schaltete. Der Überlebensmodus der dafür sorgte, dass dein Geschick und deine innere Ruhe nützlich dafür waren, ein paar Münzen aus fremden Taschen zu holen. Für ein schlechtes Gewissen blieb keine Zeit, das füllte nicht deinen Magen und sorgte nicht dafür, dass du über die Runden kamst. Irgendwann ergab es sich aus der Not heraus, dass du Kontakt zu anderen jungen Teenagern bekamst, denen es ähnlich ging. Zusammen konnte man eindeutig noch besser überleben. Ja, andere hätten gesagt dass sie Freunde gefunden hätten und doch warst du mit diesem Wort immer schon sehr vorsichtig. Irgendwann brachte es dir den Spitznamen Eisprinzessin ein und den kannst du selbst heute als junge Frau nicht vollständig von dir weisen. Diese Eisschicht um dich herum wurde weniger und doch verschwand sie nie, immerhin bot sie dir auch einen gewissen Schutz. Aus der Nyx die gerne in der hintersten Ecke des Raumes saß, wurde auch dank deiner ersten großen Liebe in dieser Gruppe immerhin die Nyx, die mit im Kreis der anderen saß und ein Lächeln oder gelegentliche Äußerungen zu den Gesprächen dazu gab. Ja, es passierte einiges in der Zeit, als ihr von der Straße geschnappt wurdet und auf die Farm des Ehepaares gebracht wurdet, diese Farm einige Jahre lang euer temporäres zu Hause nennen solltet. Die Sicherheit gefiel dir und während die anderen deiner Gruppe sich eher eingesperrt fühlten, gab allein der Raum in dem das Paar ein paar Bücher aufbewahrte ein leichtes Gefühl von zu Hause. Nein, ausgesprochen hast du es nie und doch waren diese Gedanken und Emotionen immer da. Du wurdest akzeptiert und angenommen so wie du warst und doch wusstest du immer, dass du ein wenig anders warst als der größte Teil deiner Gruppe. Zumindest hast du das all die Jahre immer gedacht, hast du es mal ausgesprochen und diesen Gedanken Luft gemacht, dein Herz vorraus geworfen und gedacht es würde vielleicht auf Zustimmung bei anderen treffen und nicht vollständig ausgeschlossen, dass dein Eindruck aus vielen Beobachtungen auch mal falsch liegen könnte? Nein, hast du nicht und so bist du gewissermaßen verändert, aber auch im Kern noch als du selbst, nach einigen Jahren wieder einen anderen Weg gegangen, so seid ihr alle aus der Gruppe einen eigenen Weg gegangen, habt alle wieder euer eigenes Ding durchgezogen ihr wusstet dass es alleine wegen eurer Wehrpflicht nur eine Frage der Zeit sein würde, bis ihr euch wiedersehen würdet. ,. Es folgten Jahre in denen du Sicherheit fandest in einem Wirtshaus, dessen Besitzerin dir einen Schlafplatz und Essen anbot, wofür du dafür Sorge trugst, dass die Zimmer nach der Abreise der Gäste wieder vernünftig aussahen. Dieses Leben gefiel dir gut und doch hatte es ein Ablaufdatum, gab es diesen einen Tag an dem du zur Cliffsbane Academy aufbrechen solltest, gewillt deiner Pflicht als Bürgerin von Poromiel nachzukommen. Dein Leben voller Vorsicht, dein Leben was du stets so gerne in Watte packen wolltest….irgendwas in dir drin, war dafür es an diesem Tag ein wenig zu missachten, sonst wärst du nicht von der Klippe gesprungen und anscheinend war es gute Entscheidung, denn zum Glück wurde dein Tagebuch nicht nass...sondern flog mit deinem anderen hab und gut auf dem Rücken deines Greifen zur Academy. Auch Wochen später warst du noch der festen Überzeugung, dass deine Eltern von oben ihre Hände im Spiel hatten.
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