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the empyrean
Während andere es eilig haben, sich vor mich zu stellen, steht er an meiner Seite, in dem Vertrauen, dass ich mich behaupten kann.
— Rebecca Yarros, Flammengeküsst

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vom 06.12.2024
vom 06.12.2024
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vom 01.04.2025

Charaktere von Mara


Reiterin
21 Jahre alt
Als zweites Kind und erste Tochter der wohlhabenden und einflussreichen Familie Quirrn standen Yrael - so wie ihrem Bruder - von Geburt an alle Möglichkeiten offen. Doch mit großem Reichtum kommt auch große Ignoranz, zumindest im Fall der Quirrns, weswegen es den Geschwistern zwar auf materieller Ebene an nichts fehlte, dafür umso mehr auf emotionaler. Liebevoll ist definitiv kein Wort, das ihre Eltern gut beschreibt. Zu Yraels Glück war da allerdings ihr ein Jahr älterer Bruder, mit dem sie große Teile ihrer Kindheit verbrachte. Die Zeit und das gemeinsame Aufwachsen knüpften ein festes Band zwischen die beiden, das sie bis heute verbindet.
Bereits als Kleinkind hatte sie einen starken Willen, war früh auf den Beinen und erkundete eigenständig die Welt. Auch heute noch stellt sich die junge Frau unbekannten Situationen mutig entgegen und schreckt vor Herausforderungen nicht zurück. Unerbittlich verfolgt sie ihre Ziele, besonders jenes, das sie vor Augen hat, seit diese das erste Mal einen Drachen erblickt haben: von einem dieser faszinierenden Wesen gebunden werden. Als es schließlich soweit war, konnte sie ihr Glück kaum fassen. Zwar hatte sie nie Zweifel daran gehabt, ihr Ziel zu erreichen, doch sie war nicht dumm und gab sich daher auch nicht der Illusion hin, nur durch genügend harter Arbeit alles zu bekommen, was sie wollte. Nicht zuletzt lag der wichtigste Teil, das Binden, gar nicht in ihrer Hand. Um ehrlich zu sein, hatte sie sich insgeheim einen etwas imposanteren Drachen gewünscht, als den kleinen grünen Giftzwerg, dennoch schloss sie Ren von der ersten Sekunde an ins Herz.
So umsichtig und geduldig, wie Yrael mit ihrer Drachin umgeht, so völlig anders behandelt sie Menschen. Diese sind vorwiegend bloß Mittel zum Zweck für sie. Wenn die junge Frau etwas möchte, kann sie herzallerliebst, richtig einnehmend sein. Dabei wägt sie genau ab, ob die Person zukünftig noch nützlich sein könnte oder nicht; bei letzterem hat die Reiterin kein Problem damit, die Scharade aufzugeben, sobald sie hat, was sie möchte. Zwar ist sie ausgesprochen loyal, tiefere zwischenmenschliche Beziehungen zu pflegen fällt ihr jedoch schwer. Wenn sie einem Staffelmitglied also bei irgendetwas hilft, dann garantiert nicht aus Nächstenliebe, sondern weil die Loyalität es von ihr verlangt. Auch sonst ist sie wohl keine allzu liebenswürdige Person mit ihrer großen Klappe, dem schrägen Humor, der nagenden Ungeduld und Vergesslichkeit (Höflichkeit, was ist das?) oder der Unfähigkeit klein beizugeben, auch wenn es für ihre Unversehrtheit klüger wäre. Nicht, dass Yrael nicht intelligent wäre, ganz im Gegenteil; sie hat durchaus einiges im Köpfchen. Doch zwischen etwas wissen und danach handeln liegen manchmal Welten, die sich nicht so leicht überwinden lassen. Letztendlich schlägt ihr Herz für das Fliegen mit ihrer Drachin, nicht das anstrengende Geplänkel auf dem Boden, das ihr manchmal den letzten Nerv raubt.

Reiterin
21 Jahre alt
Schon früh hast du gelernt, was es bedeutet, pflichtbewusst, zielstrebig und vor allem mutig zu sein. Schließlich hattest du mit deinen Eltern die besten Vorbilder dafür, die mit ihrer Beteiligung an der Rebellion nicht nur ein riskantes Spiel spielten, sondern auch viel auf jenes setzten. Am Ende hat es sie alles gekostet und dich somit auch. Zumindest beinahe, immerhin bist du selbst noch am Leben und deine Cousine Hyerin ebenso. Nun trägst du ein Erbe, das du so nie haben wolltest; weder als sichtbares Zeichen an deinem Körper, noch als Pflicht, Navarre auf dem Rücken eines Drachen zu dienen. Doch was blieb dir auch schon anderes übrig, als dem Befehl Folge zu leisten? Schließlich willst - nein, musst - du am Leben bleiben, um Hyerin zu beschützen. Den Tod deiner Eltern hast du nicht verhindern können, doch du hast dir geschworen, alles zu tun, um deine Cousine am Leben zu halten - mit Fäusten, Waffen und deinem Drachen. Bist wild entschlossen, jegliche Bedrohung zu beseitigen, notfalls mit maximalem Risiko. Wirst dich kein zweites Mal so ohnmächtig fühlen, so schrecklich hilflos wie damals, als dein Leben völlig auf den Kopf gestellt wurde. Du hast gelernt, den elenden Schmerz in Kraft zu verwandeln, die dich voran treibt, dich härter und verbissener als andere trainieren, dich kompromissloser und aufmerksamer sein lässt. Bist an manchen Tagen nicht mehr als Hyerins schweigsamer Schatten mit einem Gesichtsausdruck, der allenfalls als stumme Warnung gesehen werden kann: eine falsche Bewegung und du kriegst es mit mir zu tun. Wenn du eines machst, dann keine Gefangenen. Es fällt dir unsagbar schwer, Hyerin ihr eigenes Ding machen zu lassen. Dann bist du gehetzt, nervös und hast eine Zündschnur so kurz wie die eines Drachen. Für alle anderen außer Gezeichnete hast du ohnehin wenig übrig und machst auch keinen Hehl daraus. Immerhin beruht es meistens auf Gegenseitigkeit. Bei dem Hass, den du insgeheim gegen Oberen Navarres hegst, war es kein Wunder, dass du dich von deiner Cousine bereitwillig in den Waffenschmuggel mit den Rebellen reinziehen hast lassen. Es hilft dir, das unfreiwillige Erbe, das dir so rücksichtslos aufgezwungen wurde, zu dem Erbe deiner Eltern zu machen. Das Gefühl zu erwecken, dass sie stolz auf dich sein würden. Auf ihre Tochter, die bereit ist alles zu riskieren - so, wie sie es einst getan haben.

Fliegerin
21 Jahre alt
Mit deinen goldblonden Locken, den makellosen Gesichtszügen und Augen so hellblau wie ein wolkenloser Himmel erinnerst du an einen Engel. Ein Umstand, den du dir bewusst bist, ihn insbesondere beim anderen Geschlecht einzusetzen weißt. Hast gelernt, wie du dein Aussehen zu deinem Vorteil nutzen kannst; welche Knöpfe du bei anderen drücken musst, um das zu bekommen, was du willst; wie du Persönlichkeiten wie Masken aufsetzt, so wie andere ihre Kleidung wechseln. Doch es war ein langer Weg, da anzukommen, deine Grenzen auszutesten, zu sehen, welchen Menschen du dich annähern kannst und welchen du besser aus dem Weg gehst. Oft genug ging es auch daneben, hast dich mit Grenzüberschreitungen und blauen Flecken herumschlagen müssen, sogar dem Tod schon ins Gesicht gelacht und das ein oder andere Mal überstürzt die Flucht antreten müssen. Bist trotzdem immer wieder aufgestanden und hast weiter gemacht, aus einem Grund, den du bis heute nicht ganz verstehst. Irgendetwas lässt dich am Leben festhalten, auch wenn es sich an manchen Tagen unglaublich schwer anfühlt und du eigentlich lieber loslassen möchtest. Doch dann schalten sich dein Widerwille und Stolz ein, geben dir die Kraft zum Weitermachen. Schließlich bist du nicht so weit gekommen und hast so viel durchgemacht, um dich von der Grausamkeit der Welt verschlingen zu lassen. Ganz abgesehen davon, dass du dann nicht nur dich, sondern auch deinen Greif töten würdest - und das könntest du nicht verantworten, alleine bei dem Gedanken dreht sich dir der Magen um. Der Beitritt der Cliffsbane aus reiner Verzweiflung heraus und das Erwählt werden durch einen Greif hat sich als Glücksgriff für dich herausgestellt. Hat deinem Leben wieder Sinn gegeben, nachdem du ihn verloren hattest, als die Farm hochgenommen wurde und ihr euch in alle Himmelsrichtungen verstreut habt. Plötzlich warst du wieder alleine und die Verzweiflung wog so schwer wie lange nicht mehr, dein Herz schmerzte auf eine Art, wie du es noch nie gespürt hast. Und du willst so etwas nie wieder fühlen. Doch hinter der Fassade der selbstbewussten, willensstarken Frau, die ihre eigenen Bedürfnisse über alle anderen stellt, verbirgt sich ein verlorenes kleines Mädchen, das die Welt nicht versteht und so sehr jemanden braucht, bei dem sie sich sicher fühlt. Und so kämpfst du einen Kampf gegen dich selbst: dein erwachsenes Du, das sich keinesfalls auf jemanden verlassen möchte, und dein inneres Kind, das sich jemanden wünscht, der es an der Hand nimmt.

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based on "the empyrean"-series by Rebecca Yarros