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the empyrean
Ein Drache ohne seinen Reiter ist tragisch. Ein Reiter ohne seinen Drachen ist tot.
— Rebecca Yarros, Flammengeküsst

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vom 06.12.2024
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Charaktere von Cay


Flieger
52 Jahre alt
Du solltest ein Kämpfer werden. Weil dein Vater es so wollte. Und immer hast du dich gebeugt. Hast alles dafür geopfert. Hast DICH dafür geopfert und jetzt...jetzt kannst du nicht mehr zurück. Ganz egal wie sehr du es auch wollen würdest, du kannst nicht zurück. Aber das passt schon. Das ist doch eh dein Lebensmotto. Das passt schon. Ein Satz, der alles an dir prägt. Gewaltausbruch? Das passt schon. Jemandem den Kiefer gebrochen, in der Taverne, weil er dich aus versehen angerempelt hat? Das passt schon. Alles passt, wenn man es sich nur lange und oft genug sagt. Das einzige was für dich nicht passt – ist die Beziehung zu deinem Bruder, denn die hat über die Jahre gelitten. Es tut dir leid, dass du nicht da warst – nicht die richtigen Worte gefunden hast, als er seinen Greifen verloren hat. Aber du bist auch kein Mensch der Worte. Du findest sie selten um dich auszudrücken. Du bist mehr ein Mensch der Tat. Bist du wütend, merkt man es, weil du entweder jemanden schlägst, oder irgendwas kaputt machst. Bist du traurig – gut das merkt vermutlich keiner, weil du diese Art von Gefühlen nicht zeigen kannst. Aber das passt schon. Gibt sicher einige die diesen Satz von dir nicht mehr hören können. Denen er zum Hals raushängt. Aber dafür kannst du ja auch nichts. Ist eben der Satz, der am meisten aussagt, was du denkst. Vielleicht gibt es irgendwann auch mal irgendwas, wo der Satz nicht mehr greifen wird, aber an dem Punkt bist du noch nicht und bis dahin muss jeder dich halt so ertragen. Du bist außerdem auch ein Meister der dummen Sprüche. Schlechter Tag? Wird besser mit einem Flachwitz. Zumindest DU findest es dann auf jeden Fall besser. Und wer deinen Flachwitz nicht mag und nicht zu deinen Freunden gehört, der kriegt halt ne Faust in die Fresse. Denn nachtragend biste auch noch. Was für ein netter Kerl. So umgänglich. Aber wenn du könntest, wärst du wohl ganz sicher ein bisschen netter zu deiner Umwelt. Zumindest weißt du, wie man sich jemanden ins Bett holt. Ein bisschen Liebe hier und da, hat schließlich noch keinem geschadet.

Reiter
21 Jahre alt
Es war nie der Plan gewesen, hier zu landen. Stattdessen wolltest du zuhause in der Bäckerei arbeiten. Jeden Tag früh aufstehen. Mehlsäcke schleppen und nach Ladenschluss zu Virras gehen, damit ihr bis (viel zu spät) in die Nacht unterm Dachfenster die Sterne ansehen und über alles möglich reden könntet. Aber nun bist du hier und musst dich nicht nur den anderen und ihrer Wut stellen, sondern auch deiner Angst vor all dem hier. Aber du schaffst das, denn bis hier hin hast du es ja auch geschafft. Gegen jeden Zweifel hast du dich behauptet. Bist stark geworden und hast gelernt, dich niemals wieder unterkriegen zu lassen. Ob das reicht? Das beweist du ihnen immer wieder. Jeden Tag. Du kannst das. Das müssen sie doch sehen. Sich auf dich genauso verlassen können, wie du das für sie tun wirst. Weil man das muss. Weil es kein zurück mehr gibt. Dass dir nach vielen Flügen auf Myrre noch immer schlecht wird, das dagegen müssen andere nicht unbedingt wissen, denn du stehst echt nicht darauf, dich hier zum Gespött zu machen. Das überlässt du dann doch lieber anderen, die vermutlich genauso gerne ganz woanders wären. So wie du. Du willst zurück nach Hause, träumst von einer Zukunft mit deinem Seelenpartner. Mit deiner großen Liebe. Traumgespinste. Nicht mehr als das. Du wirst deine Heimat vermutlich nie wieder sehen. Nie wieder Mehlsäcke schleppen. Nie wieder mit Virras auf dem Dachboden sitzen. Wenn du zurückkommst, dann vermutlich in einem Sarg. So ist das Leben nun mal. Man kann sich das alles nicht aussuchen. Denn wenn – dann wärst du nicht hier. Auch wenn du magst, was aus dir geworden ist. Das was du gelernt hast. Die Freunde, die du gewonnen hast. Gewollt hast du nichts davon. Aber gebraucht vielleicht. Oder reden sie einem das hier auch nur ein, weil sonst noch weniger junge Menschen gerne freiwillig hier wären um bei gefühlt allem draufzugehen? Die Überlebensrate ist ja hier echt nicht so hoch, selbst wenn man schlau oder stark ist. Das hat einem auch keiner vorher gesagt, nicht wahr?

Reiter
47 Jahre alt
Das Leben ist nicht fair. Das weißt du. Besser als jeder andere, vermutlich. Schon von Anfang an, warst du auf dich allein gestellt. Im Waisenhaus nur einer von vielen bis du dich mit etwa 10 Jahren davongeschlichen hast um nicht mehr einer von vielen zu sein. Weil das nur Nachteile gehabt hatte. Das Leben auf der Straße stählte dich ungemein und setzte deinen Weg auf den der Reiter an Basgiath. Du warst gut genug vorbereitet um das Viadukt zu überleben. Ebenso das Dreschen und die Brutalität der anderen. Dich kriegten sie nicht klein. Du warst klein für dein Alter aber das hat dich nicht davon abgehalten, dich durchzubeißen. Immer und immer wieder wie ein bissiger Hund. Mirelle hat das alles etwas leichter gemacht. Ihr wart euch so nah. Und wieder war das Leben irgendwann ein Arschloch und nahm dir all die Leichtigkeit weg, die du dank ihr gefühlt hast. Nahm dir deine Zukunft als Vater. Nahm dir jegliche Gefühle für irgendwen. Nichts mehr fühlen, nur noch handeln – das war lange Zeit das einzige wozu du fähig warst. Danach hast du dich mit deinem Drachen und ohne ihn in jede erdenkliche Situation gestürzt. Gefahr? Immer her damit. Dir war es egal, ob du stirbst oder nicht. Es hat Jahre gedauert, bis du diese Rücksichtslosigkeit deinem Leben gegenüber zurückgefahren hast. Bis du wieder ruhiger wurdest. Nicht mehr so rastlos. Jetzt bist du vermutlich der unbeliebteste Lehrer an ganz Basgiath aber du könntest keinen größeren Fuck darauf geben. Du nämlich genießt es, deine Schüler bis an den Rand des Aufgebens, der Verzweiflung zu bringen. Bis sie dich um Gnade anflehen. Natürlich vergeblich – denn Gnade für andere hast du schon lange nicht mehr. Du liebst es, sie leiden zu sehen. Wie sie versuchen, über ihre Grenzen zu gehen. Du siehst sie zu gerne scheitern. Aber du bringst sie trotzdem durch das Training. Damit sie vorbereitet auf jeden verdammten Scheißdreck sind, den der Krieg und die Welt da draußen ihnen vor die Füße werfen. Vielleicht sieht nicht jeder dich mit Dankbarkeit an, durch die rauen Methoden, aber das erwartest du auch gar nicht.
Man könnte meinen, es würde nicht mehr viel fehlen bis du irgendwann mit Konfekt beim Viadukt stehst und ihnen beim fallen zusiehst. Aber nein, das ist selbst für dich zu makaber. Auch wenn es bestimmt so einige gibt, die es dir zutrauen würden. Aber so bist du wirklich nicht. Nicht mehr. Du versuchst, deinen Frieden zu machen. 28 Jahre sind doch genug Zeit, oder?

Infanterie
43 Jahre alt
Wenn du jemandem deinen Nachnamen sagst, wirst du oft gefragt, was du hier tust. Aber das bist du schon gewöhnt. Du bist eben nicht dem traditionellen Weg deiner Familie gefolgt. Bist nicht Schriftgelehrter geworden. Deine Stauballergie dankt. Nicht, dass das Stroh im Pferdestall besser wäre, aber du bist kein Fan von Büchern und Schriftrollen. Also jedenfalls nicht in dem Ausmaß wie man es halt in den Archiven vorfindet. Du bist eher ein Mann der Tat. Jemand, der sich körperlich betätigen will und muss, weil du sonst unruhig und ‚dumm‘ wirst. Also dumm im Sinne von Flachwitzen und weirden Handlungen. Dann wirst du kindisch. Nicht jeder kommt damit klar, aber hier ist man wenigstens nicht so stocksteif wie im Archiv. Du weißt, dass du deine Eltern sehr enttäuscht hast. Immerhin wärst du der Erbe gewesen. Aber auch darauf hattest du keine Lust. Zu viel Verantwortung. Du bist froh, wenn du so wenig Verantwortung für andere hast, wie möglich. Politik ist auch nicht deins. Und verheiratet sein? Mit einer Frau? Dein Albtraum. Du stehst nicht auf Frauen und Kinder willst du auch keine. Aber das ist auch ein Grund, warum du deiner Familie entflohen bist – denn das wissen sie nicht. Du hast es gut genug vor ihnen verborgen bis du endlich weit genug weg warst. Hier kannst du damit etwas offener umgehen. Heißt, du hältst es nicht mehr so sehr zurück. Nicht dass du es jedem unter die Nase reiben würdest – aber du zeigst auch deutlich wenn du interessiert bist. Manch einer würde das als mutig bezeichnen. Ob du wirklich mutig bist? Vielleicht genug um ein guter Infanterist zu sein. Um wertvoll für die Truppe zu sein. Das willst du, danach suchst du – ein Teil von etwas größerem zu sein. Wichtig genug zu sein. Ist irgendwie traurig, dass du von deiner Familie, die dich ganz genau im Auge behalten wollte, an einen Ort geflohen bist, wo du nur ein Teil des Ganzen bist. Aber diese Art zu leben ist halt das was du liebst. Und vielleicht wird deine Familie das auch irgendwann verstehen – wenn du dich traust, dich bei ihnen zu melden...

Reiter
21 Jahre alt
Vertrauen fassen ist schwer, wenn man dir alles genommen hat. Wenn du jeden Tag deines weiteren Lebens die Hasserfüllten Blicke spüren musst. Wenn du das Getuschel hörst. Du versuchst zwar, es zu ignorieren. Aber am liebsten würdest du all dem entfliehen. Würdest das weiterführen, was deine Eltern begonnen haben. Am liebsten würdest du alles, was du halt weißt, hinaus in die Welt schreien. Aber du tust es nicht. Aus Rücksicht auf die anderen, die so sind wie du. Die Gezeichneten. Revolutionskinder. Seperatistenkinder. Sie sind halt anders, mussten den Tod der Eltern miterleben. Wurden gezwungen etwas zu werden, das ersetzbar ist. Kriegsfutter. Vielleicht wärst du Heiler geworden, wenn du die Wahl gehabt hättest. Anderen helfen – das war eigentlich dein Ding. Du willst das immer noch – aber es fällt dir schwer. Du beugst dich der Lüge – nach außen hin und innerlich – da willst du flüchten. Weg von hier. Wo man dich als etwas bösartiges sieht. Als wärst du genau wie deine Eltern ein Verräter. Aber ist es wirklich so schlimm, wenn man die Wahrheit kennt und helfen will? Offensichtlich schon. Denn jetzt sollst du lernen wie man Krieg führt, gegen einen Feind, der gar kein Feind ist. Das ist weder gerecht noch fair. Es geht gegen alles, was du von deinen Eltern gelernt hast. Du fühlst dich auf der falschen Seite gefangen. Aber irgendwann….irgendwann wirst du dieses Unrecht gradebiegen, selbst wenn es nur für dich selbst ist. Und bis dahin, da sorgst du halt hinter den Mauern von Basgiath dafür, dass weder du selbst, noch jemand anderes von den Gezeichneten drauf geht. Das ist dein Ziel für den Moment. Auch wenn es dir schwer fällt zu vertrauen, so gibt es dennoch Menschen am BWC denen du vertrauen kannst. Diese wirst du beschützen. Mit allem was du aufbringen kannst. Was zugegebenermaßen nicht viel ist. Aber es kommt ja auch mehr auf den Willen zur Veränderung an, nicht wahr? Und davon hast du viel. Du glaubst fest daran, irgendwann einen Wandel in der Welt auslösen zu können – selbst wenn es nur ein kleiner wäre. Der Wandel kann nicht wie eine Welle kommen, sondern muss fließen wie ein Fluss, wenn er Erfolg haben soll.

Fliegerin
28 Jahre alt
Dein Vater nannte dich früher seine kleine Kriegerprinzessin, weil du furchtlos warst und immer dafür gesorgt hast, dass deinen jüngeren Geschwistern nichts passierte – falls andere Kinder es mal wagten, sie zu ärgern. Du warst immer schon ein Beschützer für andere. Und immer darauf bedacht fit und flexibel zu sein. Du bist ein Frühaufsteher damit du das beste aus dem Tag rausholen kannst. Schlafen kannst du schließlich auch noch wenn du tot bist. Dein Greif und du – ihr seid da wie Arsch auf Eimer. Er ist genauso ein Krieger wie du. Ihr versteht euch absolut blendend, und du liebst seine snarky Kommentare, wenn mal jemand aus der Reihe tanzt. Aber das passiert in deinem Schwadron selten – du bist schließlich für sie verantwortlich und wenn sich jemand daneben benimmt, sorgst du dafür, dass da auch Konsequenzen zu tragen sind. Ihr seid schließlich Flieger und keine Schulkinder. Deine Motivation hinter deiner militärischen Laufbahn? Also dass du Fliegerin geworden bist? Du willst wirklich beschützen. Das ist alles für dich. Du willst eine Beschützerin sein und du denkst schon, dass du das recht gut hinkriegst. Dafür wurdest du ausgebildet, seit du laufen konntest. Du hast immer schon mit Eifer deine Gefechtsstunden genutzt um stärker zu werden. Besser zu werden. Dir nimmt niemand irgendwas weg, ohne eins aufs Dach zu kriegen. Du hast auch mal gesagt, nur jemanden zu heiraten, der dich mit einem Schlag besiegen kann. Vermutlich wird das nie jemand schaffen, aber das muss man auch nicht – du glaubst nämlich schon an Liebe. Ein guter Kämpfer muss also nicht zwangsläufig ein Kandidat zum heiraten sein. Bis dahin vergnügst du dich mit Männern und Frauen – alles ohne Verpflichtungen. Du hast halt noch nicht diesen einen Menschen gefunden. Vielleicht wirst du das nie – wer weiß das schon. Aber du bist auch nicht aktiv auf der Suche – dafür hast du eh nicht wirklich Zeit. Und falls es nie dazu kommt, dann ist das halt so. Du bist ja schließlich nicht verpflichtet, zu heiraten. Das ist alles optional. Für dich ist erst mal nur dein Job wichtig.

Reiter
20 Jahre alt
Du bist charmant. Wickelst andere um den Finger. Dabei legst du es ja nicht mal darauf an. Es ist nicht so, dass andere Menschen dir egal wären. Wirklich nicht. Aber dein oberstes Ziel wird immer das Sammeln von Wissen sein. Manchmal sind andere dabei hilfreich. Manchmal eher hinderlich. Aber wenn du etwas wissen willst, dann fragst du halt am Tag auch locker mal 200x nach ‚Warum?‘. Es gibt kein Buch das du nicht in die Finger kriegen willst. Wissen ist wertvoll für dich und du bist….willst eigentlich ein Entdecker sein. Kein Krieger. Dabei war der Weg für dich frei. Du hättest im Archiv arbeiten und lernen können, hättest du nicht auf einen Münzwurf vertraut wohin dein Weg dich führen würde. Du hast hohe Moralvorstellungen, aber das was Recht und das was Unrecht ist, das definierst du ständig neu. Für dich selbst. Du willst die Welt sehen und dafür wäre es für dich auch ok, wenn du irgendwann alles zurücklassen müsstest. Du könntest doch zurückkommen, nicht wahr? Bren würde auf dich warten. Oder? Dein Bruder ist dir sehr wichtig. Deine Familie allgemein. Aber du wärst nicht glücklich geworden, als Bäckerjunge. Mehlsäcke schleppen ist langweilig. Tag ein Tag aus das gleiche machen….nein Danke. Schließlich gibt es so viel da draußen, das du noch nicht gesehen, noch nicht gefunden, noch nicht erforscht und ergründet hast. Und genau das willst du. Vielleicht war es Schicksal, dass die Münze für den Weg als Drachenreiter fiel. Ein Drache kann schließlich viel weitere Strecken zurücklegen, in viel weniger Zeit als du zu Fuß. Was die Zukunft wohl bringen wird, für jemanden, der im Herzen eigentlich frei wie ein Vogel sein will. Für jemanden, der für Wissen alle Brücken abbrechen würde. Für jemanden, der sich in engen Räumen nicht so wohl fühlt. Für jemanden, dessen Blick viel zu oft in der Ferne hängt. Wirst du lernen zu schätzen was du hast – oder liegt deine Erfüllung wirklich in fernen Ländern? Deine Mutter hat mal gesagt, du solltest den Kopf aus den Wolken nehmen. Aber das kannst du nicht. Wie hoch wird der Preis für all deine Hoffnungen und Träume sein? Bist du wirklich bereit, ihn zu zahlen?

Reiter
20 Jahre alt
Alles könnte leichter sein, wenn du schlauer wärst. Bist du aber nicht. Man könnte behaupten, das Glück wäre mit den Dummen und wäre damit nicht weit von der Wahrheit weg, denn wie sonst sollte jemand mit so wenig Intelligenz bis hierhin überleben ohne Schaden zu nehmen? Gute Frage. Eine, die du nicht beantworten kannst. Du kannst...viele Fragen nicht beantworten und es ist ok für dich. Deine Stärken liegen woanders. Zum Beispiel in deiner grenzenlosen Geduld. Und offenbar hast du irgendwas an dir gehabt, das ausgereicht hat um einen Drachen auf dich aufmerksam zu machen. Gut genug um dich zu binden. Du bist nicht gut darin, dich in der kriegerischen Welt zurecht zu finden, wenn dir keiner sagt was du tun sollst. Dein Leben fühlt sich gut an, wenn du weißt, was du tun musst. Du bist keiner von denen, die hoch hinaus wollen. Du willst eigentlich erstmal unfallfrei geradeaus kommen auf deinem Lebensweg. Bist froh, wenn du jemanden hast, der dir sagt, wo es langgeht. Der dir sagt, was du tun sollst. Du bist ein guter Follower. Bist immer dabei, die Dinge umzusetzen, die man dir sagt. Du fragst nicht, du machst einfach. Darüber nachdenken ob das was du tust, moralisch vertretbar wäre – das überlässt du lieber anderen. Denken verursacht meistens sowieso nur Kopfschmerzen. Und die magst du nicht. Du bist bereit, für deinen Platz am College zu arbeiten – niemand wird dich einfach so beiseite schieben. Du hoffst einfach weiter, dass du jeden neuen Tag erlebst und dass an jedem neuen Tag jemand da ist, der dir sagt, was du tun sollst. Damit ist das Leben doch viel leichter. Denn, seien wir mal ehrlich. Selig sind wirklich vor allem die Unwissenden. Und du bist unwissend. Du bist einfach nicht die hellste Kerze am Kerzenständer. Das kann jeder um dich herum sehen. Deine Mutter hat das nur einfach ignoriert, weil sie dich halt lieb hat. Aber jeder andere kann sehen, dass bei dir das Licht zwar an ist – aber meistens niemand zuhause. Und hey, das ist okay. Da kommst du eben ganz nach deinem Papa. Wobei manche Zungen behaupten würden, dass du beim Verteilen der Intelligenz noch besser weggekommen bist – bestätigen oder dementieren kannst du das nicht – du kennst deinen Vater ja kaum.

Reiter
54 Jahre alt
Es gibt nicht mehr viel, was dich noch überraschen könnte. Du lebst sowieso nur von einem Tag zum anderen, weil es schlussendlich nie in deiner Hand gelegen hat, ob du am nächsten Tag noch atmest. Als kleines Kind von einem Einsiedler großgezogen, musstest du früh lernen, allein klar zu kommen. Dass du dann mit 15 wirklich allein dastehst und noch die Jahre bis zur Einberufung am Arsch der Welt in einer Hütte lebst, hättest du auch nie gedacht. Aber es hat dich überleben lassen. Nicht nur allein, sondern auch in Basgiath und später im Krieg. An der Front. Du hast deinen Fair Share an Blut, Gewalt und Tod erlebt und eigentlich hast du genug davon. Du kannst nur nicht aufhören. Weil du loyal wie ein verdammter Hund bist und deine Staffel ist dir wie eine Familie geworden. Und Familie lässt man nicht zurück. Nicht, dass du da viel Erfahrung mit hättest. Du hast vermutlich irgendwo ein oder zwei uneheliche Kinder rumspringen, die du nie kennenlernen wolltest. Du bist eigentlich schon ein Familienmensch – du hast aber trotzdem Schiss das ganze Happy Life durchzuspielen. Deine Albträume nachts willst du keinem aufbürden. Dass Iril das mitbekommt reicht doch. Überhaupt, so nen Drachen als Anhängsel….wer würde das mitmachen, wenn man das nicht selbst erlebt, so wie deine Staffel. Also – unbedeutender Sex für eine Nacht it is. Bisher bist du damit gut gefahren. Keine Verpflichtungen außerhalb des Dienstes. Du bist nicht mehr der Jüngste und wenn man sich deine Lebensphilosophie so ansieht, ist es wirklich ein Wunder, dass du bis hierhin gekommen bist. Du genießt jeden Tag und nimmst Gefahren nicht immer völlig ernst – zumindest solange nur du selbst betroffen bist. Bei anderen wirst du zum Bär – kein Haar darf ihnen gekrümmt werden, wenn sie dir nahe stehen. Was nicht viele sind. Du bist eigentlich ein Softie, aber das kann man doch keinem unter die Nase binden, nachdem du so lange den Krieg überlebt hast. Nachdem du so viele Narben davon getragen hast. Nachdem du so viel Blut vergossen hast. Aber selbst der größte Krieger braucht irgendwann seinen Frieden.

Reiter
22 Jahre alt
Man kann nicht behaupten, du wärst kein guter Kämpfer. Immerhin lebst du noch. Du bist vielleicht manchmal etwas übermütig oder vorschnell – aber du meinst es immer gut. Versuchst die zu schützen, die dir etwas bedeuten. Macht dich das zu einem guten Kämpfer? Vielleicht. Aber das ist schließlich nicht alles was dich ausmacht. Du bist einer von 2. Ein Zwilling. Jemand für den ein anderer jederzeit kämpfen würde. Du hast immer jemanden, der dich zu 1000% kennt und weiß wie du tickst. Du hast hohe Moralvorstellungen und fragst dich manchmal ob man den Feind nicht zu sehr in die Hölle schiebt – sind sie wirklich so böse wie es immer behauptet wird? Natürlich würdest du diese Frage niemals laut stellen, zu sehr fürchtest du die Konsequenzen. Du bist trotzdem jemand, der sich gelegentlich in unsichere Situationen stürzt ohne vorher nachzudenken. Du strebst nach Recht und Ordnung, immer anderer Befindlichkeiten vor deine eigenen stellend. Du bist mutig und stolz und fragst dich doch oft genug, wie ein Drache sich dich binden konnte. Dass man dich nicht geröstet hat. Aber offensichtlich hat Nyle da noch Potential in dir gesehen. Das freut dich – du verstehst dich gut mit deinem Drachen. Ihr seid sehr eng miteinander. Fast so eng wie mit deinem Zwilling. Für beide würdest du alles tun. Du bist außerdem begeisterungsfähig. Etwas, das dir und anderen schon oft Kummer gemacht hat, weil es dir oft Schwierigkeiten eingebracht hat. Aber so bist du eben. Mit deinem Grinsen bringst du sicher das ein oder andere Herz zum klopfen – aber dafür hast du keinen Kopf. Denn das würde ja bedeuten, jemanden so nah an dich heranzulassen, wie deinen Zwilling. Und du willst sicher nicht, dass sich irgendwer zwischen euch drängt. Auch wenn du sehr an Mikleo hängst, bist du trotzdem noch ein eigenständiger Mensch – auch wenn du das vielleicht nicht immer siehst. Vielleicht musst du erst noch lernen, aus seinem Schatten zu treten und zu zeigen, was du ohne ihn kannst. Oder mit ihm zusammen, wenn du dich trauen würdest, deine eigenen Fähigkeiten besser zu beleuchten.

Flieger
23 Jahre alt
Für diesen Charakter gibt es noch keine Kurzbeschreibung :(

Reiter
28 Jahre alt
Dein Weg lag immer schon ganz klar vor dir. Nicht immer bestimmt von deinen eigenen Wünschen und Vorstellungen, aber nicht völlig fremdbestimmt. Du wolltest immer schon so sein wie dein Vater. Wolltest groß und mächtig sein. Was das bedeutet, hast du erst später verstanden und es hat für dich einiges – aber nicht alles verändert. Du hast deinen Weg angepasst und bist Drachenreiter geworden, während deine Verlobung mit einer Königstochter immer erreichbarer wurde – naja auch wenn es eigentlich schon lange geplant war. Du willst für sie da sein und eine Familie mit ihr gründen. Und zugleich deinem Land dienen, so gut du kannst. Dein Vater hat so viel in deine Bildung und dein Training investiert, dass du kaum eine normale Kindheit hattest. Du hattest keine Zeit zum spielen. Aber das war eben der Preis. Ein Preis den du zu zahlen bereit warst – auch wenn du nun deinen eigenen (zukünftigen) Kinder dergleichen ersparen wollen würdest. Das Leben ist schon hart genug wenn man irgendwann auf die eine oder andere Art in den Krieg ziehen muss. Da sollte man wenigstens seine Kindheit genießen können. Deine Ausbildung in Basgiath hast du ziemlich gut abgeschlossen und bist bei einer Staffel gelandet, die in Calldyr Stadt stationiert ist. So kannst du weiter deinen Träumen folgen und deine Verpflichtungen so inbrünstig erfüllen, wie du immer wolltest. Du bist in der Nähe deiner Verlobten und kannst sie sehen, wann dir danach ist – immerhin soll sie dich kennenlernen. Soll wissen wer du bist, damit ihr einander vielleicht irgendwann nicht nur als Ehepartner sondern auch als Freunde sehen könnt. Das wäre das beste Ergebnis dieser Situation, das du für dich – für euch sehen kannst. Natürlich vermisst du deine Familie zuhause auch – du bist schließlich mehr Familienmensch als man dir ansieht. Vermutlich denken viele dass du einfach ZU ehrgeizig für dergleichen bist – aber dann kennen sie dich halt einfach nicht. Neben all deinen Zielen findest du IMMER Zeit für einen Brief in die Heimat.

Fliegerin
21 Jahre alt
Das Leben ist so schwer. Ich weiß manchmal nicht, was ich hier soll. Was ich auf dieser Welt soll. Mama sagt, ich wäre schwierig. Ich wäre unmöglich. Ich wäre es nicht wert. Aber nur weil ich nicht ihren Vorstellungen entspreche, bin ich doch nicht weniger wert oder? Ich möchte so gerne glauben, dass es da draußen irgendwas gibt, das ich tun kann um gut genug zu sein. Aber vielleicht hat ihr Training mich auch zu kaputt zurückgelassen? Wer würde sich schon die Zeit nehmen wollen und mich kennenlernen wollen? Wer würde sich die Zeit nehmen um sich WIRKLICH mit mir zu beschäftigen? Menschen sind so laut und fordernd und ich weiß einfach nicht, wie ich mich vor ihnen verhalten soll. Ihre Gesichter sind für mich eine unförmige Masse – bar jeder Information. Ich weiß nicht was sie fühlen. Ich weiß ja nicht mal was ich selbst fühle. Weiß nicht, wie ich es ausdrücken soll. Mein Kopf ist so voller Gedanken. Mama sagt, dass das schlecht ist. Ja, vielleicht. Ich würde so gerne aussprechen, was alles in meinem Kopf ist – aber ich kann nicht. Nicht, weil mir die Worte fehlen würden. Aber sie schaffen es nicht mal bis auf meine Zunge. Ich vermisse meine Wiese am Waldrand. Wo ich einfach zuhören kann. Ich bin lieber in der Natur, als an Orten wo Menschen sind. Menschen sind so laut. So fordernd. Ihre Berührungen sind so….ich mag das nicht. Ich bekommen Panik, wie ein fliehendes Reh. Nur dass ich starr vor Angst werde. Mama sagt, ich wäre ein Wild Child. Was auch immer das bedeutet. Ich weiß es nicht. Sie sagt, ich wäre anders. Als wäre das etwas schlechtes. Als wäre ich schlecht. Ich habe ihr nie genügt. Und trotzdem bin ich jetzt hier – habe mich ihrer Folter gebeugt um Fliegerin zu werden. Vielleicht habe ich auch einfach die Hoffnung noch nicht völlig aufgegeben, dass mein Greif mich dann weit weg bringen kann. Weit weg von allem was mir Angst macht. Und das ist mehr, als ich zugeben will. Die Welt ist so gruselig. Vor allem wenn ich ihr allein gegenüber treten muss, weil meine Schwestern nicht da sind um mich zu beschützen. Ich will so mutig sein wie sie….irgendwann.

Flieger
21 Jahre alt
Als Herzogskind bist du es irgendwie gewöhnt, dass man einen Aufriss um dich macht. Sei es, um sich mit dir gut zu stellen – oder weil man dich hasst. Mit beidem kannst du leben. Du liebst die Aufmerksamkeit. Sonnst dich darin. Gehst darin auf, wie eine Blume bei Licht. Das passt zu dir. Du liebst das Leben und all die schönen Dinge, die es bietet. Hast nen Sinn für Ästhetik, sagst du. Schönheit liegt in vielen Dingen und Menschen und du verstehst es, dir all das zu Eigen zu machen. Du kannst dich nicht darüber beklagen, wie dein Leben läuft. Nur, dass du nun zum Flieger werden sollst – das schmeckt dir nicht ganz so. Klar, dein Greif ist wunderschön. Aber noch schöner wäre es, aus deiner Sicht, wenn du es dir halt einfach weiter gut gehen lassen könntest. Zuhause. Umgeben von potentiellen Bettgeschichten, Schmuck, schöner Kleidung und gutem Essen. Wenigstens trittst du diese Reise nicht allein an. Immer an deiner Seite ist dein Bruder, dein Spiegelbild. Zusammen werdet ihr sicher die Welt erobern. Beide vom Rücken eurer Greifen hinaus in die Welt. Oder zurück nach Hause. Aber du bist noch viel mehr als du nach außen hin präsentierst. Unter all der Egozentrik, die du zeigst, verbirgt sich jemand, der sich Gedanken macht. Mehr als man dir zutraut. Du bist ein Beobachter und du empfindest Wissen als ein mächtiges Werkzeug, weswegen du viele Methoden und viel Zeit darin investierst, dir Wissen über andere anzueignen. Du behältst dieses Wissen für dich um es in den passenden Momenten anzuwenden. Politik empfindest du als langweilig und kraftzehrend, aber du bist dir trotzdem nicht zu schade, dein angehäuftes Wissen als Vorteil für deinen Vater und deine Familie zu nutzen. Aber reicht das? Willst du das wirklich für den Rest deines Lebens? Vielleicht nur an der Seite deines Zwillingsbruders? Das wird die Zukunft zeigen, nicht wahr? Denn so gerne du über alles und jeden Bescheid weißt, so ungewiss ist die Zukunft und das übt seinen Reiz auf dich aus. Du musst nicht wissen, was deine Zukunft für dich bereit hält, das macht das alles doch spannender und aufregend. Hauptsache du kannst deinen Vorteil daraus ziehen.

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based on "the empyrean"-series by Rebecca Yarros