
Statistiken10.06.2026 Registriert am 12.07.2026 Zuletzt online 11.07.2026 Letzter Beitrag 0 Inplayzitate 4 Inplay-Posts 4 Szenen insgesamt 14177 Geschriebene Zeichen 3544 Zeichendurchschnitt Charaktere von TalieReiterin
21 Jahre alt
Faye wuchs in Montserrat als jüngste Tochter einer Heilerfamilie auf. Schon ihre Eltern wählten vor vielen Jahren den Heilerquadranten und ihre ältere Schwester Sage tat es ihnen gleich. Es war also nicht weiter verwunderlich, dass ihre Familie auch Fayes Zukunft im Heilerquadranten sahen, doch Faye verbrachte schon ihre Kindheit damit, Bilder von Drachen zu zeichnen und über einen selbstgebauten Viadukt aus Steinen zu laufen. Da ihre Eltern immer sicher waren, dass das lediglich eine Phase war, lernte Faye von ihnen, Verbände anzulegen, Heilpflanzen zu bestimmen und Verletzungen zu versorgen. Ihr Herz aber schlug nie wirklich für die Krankenstationen und Behandlungsräume, die für den Rest ihrer Familie wie ein zweites Zuhause waren.Dabei fehlte es ihr weder an Talent noch an Verständnis für die Arbeit ihrer Familie. Im Gegenteil: Faye bewunderte ihre Eltern und besonders ihre Schwester, zu der sie bis heute ein enges Verhältnis hat. Doch während diese ihren Platz in der Welt gefunden hatte, spürte Faye den immer stärker werdenden Wunsch, über die Grenzen des ihr Bekannten hinauszublicken. Sie wollte mehr sehen, mehr erleben und vor allem selbst herausfinden, wer sie eigentlich ist. Deshalb fiel ihre Wahl schließlich auf den Reiterquadranten, was bei ihrer Familie für Diskussionen und vor allem Angst sorgte.Ob sie dort wirklich hingehört, versucht sie noch herauszufinden, denn Faye zeichnet sich vor allem durch ihre offene, fröhliche und empathische Art aus. Sie gehört nicht zu den Menschen, die gerne im Mittelpunkt stehen, schafft es aber trotzdem erstaunlich leicht, mit anderen ins Gespräch zu kommen. Faye interessiert sich für ihr Gegenüber, hört aufmerksam zu und hat ein feines Gespür für die Gefühle ihrer Mitmenschen. Das ist nicht immer ein Vorteil, denn gerade weil sie gerne für andere da ist, kann sie nur schwer nein sagen. Ihre Hilfbereitschaft wird schnell mit Naivität verwechselt und von Zeit zu Zeit ausgenutzt. Hinter ihrem warmen Wesen steckt jedoch deutlich mehr Rückgrat, als man auf den ersten Blick vermuten würde. Faye ist stur, wenn sie von etwas überzeugt ist und lässt sich nur ungern etwas vorschreiben. Sie hinterfragt Regeln, wenn sie ihr unsinnig erscheinen und besitzt einen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn. Ungerechtigkeit, Arroganz und Menschen, die ihre Macht ausnutzen, bringen sie schneller auf die Palme als ihr gut tut. Für ihre Prinzipien und vor allem für die Menschen, die ihr wichtig sind, steht sie ein und geht dabei einem Konflikt auch nicht aus dem Weg. Trotz ihrer Entscheidung für den Reiterquadranten haben sie die Jahre in ihrer Familie geprägt. Ihr Wissen über Anatomie, Verletzungen und medizinische Versorgung erweist sich immer wieder alsnützlicher Vorteil. Vor allem, weil sie durch ihre ausgeprägte Neugier manchmal unvernünftig oder sogar leichtsinnig handelt. Hin und wieder passiert es, dass sie Gefahren unterschätzt und die ein oder andere Situation in ihrem Rookiejahr nur durch eine große Portion Glück überlebt hat.
Reiter
23 Jahre alt
Er ist ein Reiter durch und durch. So, wie schon seine Eltern vor ihm und seine Großeltern vor ihnen und es bestand nie ein Zweifel daran, dass auch Kain diesen Weg einschlagen würde. Schon als Kind erhielt er eine Ausbildung und das nötige Training, das ihn auf seine Zeit am Basgiath War College vorbereitete - dass er den Einberufungstag schließlich mit Leichtigkeit überstand, überraschte also niemanden. Ebenso überraschte es niemanden, dass er - inzwischen in seinem 3. Jahr - die Aufgabe eines Geschwaderführers übernommen hat. Er gilt als intelligent, risikobereit und kampferprobt. Zwar hat er kein Händchen für Fernkampfwaffen, ist im Nahkampf aber gefährlich und im schlimmsten Fall sogar tödlich. Kain wuchs unter hohen Erwartungen auf: sein Vater legte immer großen Wert auf Leistung und Perfektion und machte keinen Hehl daraus, dass Fehler in seinen Augen unentschuldbar waren. Schwäche wurde nicht toleriert und Gefühle galten als etwas, das ein Reiter zu kontrollieren hatte. Während sein Vater ihn mit strenger Hand auf seine Zukunft vorbereitete, war es meist seine Mutter, die für den Ausgleich sorgte. Zwar war auch sie diszipliniert und leistungsorientiert, aber sie war auch diejenige, die über missglückte Trainingseinheiten lachen konnte, ihm nach einer Niederlage auf die Schulter klopfte und ihm zeigte, dass Zuneigung nicht verdient werden musste. Trotzdem orientierte sich Kain mehr an seinem Vater und hegte immer den Wunsch, ihn stolz zu machen.Dieses kühle, distanzierte Auftreten, das er Zuhause lernte, macht es ihm leicht, Autorität auszustrahlen und vor allem die Rookies daran zu hindern, sich seinen Anweisungen zu widersetzen. Kain erwartet Disziplin, Gehorsam und Einsatzbereitschaft von den Kadetten seines Schwarms und bringt wenig Verständnis für Ausreden oder Unsicherheit auf. Obwohl er die meisten Menschen bewusst auf Abstand hält, ist seine Loyalität gegenüber seinem Schwarm nicht zu übersehen und auch wenn ein Lob bei ihm selten ist, ringt er sich für seine Leute von Zeit zu Zeit ein knappes Lächeln oder ein anerkennendes Nicken ab. Wenn jemand ernsthafte Probleme hat, lässt er sich sogar dazu herab, demjenigen Tipps oder ein gesondertes Training anzubieten. Seine Haltung gegenüber den Gezeichneten fällt allerdings deutlich weniger wohlwollend aus. Kain wurde von seinem Vater mit der Überzeugung erzogen, dass es sich bei ihnen um die Kinder von Verrätern handelt und hat diese Sichtweise nie hinterfragt. Es war seine Mutter, die nach der Rebellion beschloss, ein verwaistes Separatistenkind in der Familie aufzunehmen und Kain damit einen Pflegebruder vor die Nase setzte. Sie glaubte, damit die Einstellung von Mann und Sohn zu ändern, was aber nicht wirklich funktionierte. Stattdessen fühlte Kain sich ersetzt und glaubte, seinen Platz innerhalb der Familie verteidigen zu müssen. Doch vor allem der Tod seiner Mutter während der Verteidigung eines Außenpostens vor vier Jahren bestärkte ihn in diesem Glauben. Denn mit ihrem Tod verschwand nicht nur ein wichtiger Teil seiner Familie, sondern auch die einzige Person, die regelmäßig zwischen Vater und Sohn - und letztendlich auf dem Pflegekind - vermittelt hatte. Anstatt gemeinsam zu trauern, verlor sich jeder in seiner eigenen Art, mit dem Verlust umzugehen. Während sein Vater jede Erwähnung seiner Frau mied und die Schuld für ihren Tod bei den Rebellen suchte, konzentrierte Kain sich mit einer fragwürdigen Besessenheit auf das Training und seinen Eintritt ins Basgiath War College. Der Verlust war hart für ihn, doch er verschloss seine Gefühle sorgfältig vor der Welt und verbot es sich, zu trauern. Nachts aber holt ihn die Vergangenheit auch heute oft ein und er wird von Albträumen geplagt - er dankt den Göttern dabei regelmäßig für sein Einzelzimmer!Dieser Umstand schürt seinen Groll auf die Gezeichneten noch zusätzlich und er begegnet ihnen nicht nur mit Misstrauen, sondern manchmal sogar mit offener Feindseligkeit. Während viele andere Kadetten bemüht sind, die Vergangenheit ruhen zu lassen, sieht Kain in ihnen einen lebende Erinnerung an jene, die ihr Leben lassen mussten. Obwohl er sonst so kontrolliert ist und sich hervorragend darauf versteht, eine undurchschaubare Maske zu tragen, kann er sich bei den Gezeichneten einen bissigen Kommentar oder spöttischen Sarkasmus oft nicht verkneifen. Sogar einer Anti-Gezeichneten-Bewegung hat er sich im Laufe der Zeit angeschlossen; erinnert seine Mitstreiter aber regelmäßig daran, kein Wort darüber zu verlieren, um seinen Posten als Geschwaderführer nicht zu gefährden.
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