[ Sie / Ihre ] • [ 20 Jahre alt ]
Gruppe Reiter:innen Beruf in Ausbildung
Paw
gespielt von
16.03.2025, 16:14 845 Wörter • 4966 Zeichen
feeling like a dog in your Chihuahua World
Es gibt Geschichten, die man nie wirklich hinter sich lassen kann. Und es gibt Menschen, mit denen man nie wirklich abschließt. Diese Geschichte hier beginnt vor fast dreißig Jahren, in einer Welt, die wir beide hinter uns ließen – die Eine gewollt, der Andere gezwungen. Ich würde lügen, wenn ich behaupten würde, es wäre nicht das Beste für uns alle gewesen, waren doch unsere letzten Momente verschmiert von Schmerz, Angst und Blut. Der verängstigte Blick in deinem Gesicht, während ich noch das Adrenalin in meinem Körper spürte. Der pure Horror in deinen Zügen, als sie mich festnahmen.
Damals. Mit zwölf Jahren.
Doch Vergangenheit ist vergangen, nicht wahr? Wir alle gehen anders mit unseren Dämonen um. Die einen bekämpfen sie. Die anderen rennen vor ihnen weg wie ein kleines Mädchen. Klingt bekannt? Ist es vielleicht auch.
the golden retriever
Mitte bis Ende Dreißig
beruflich freie Wahl
Avatarperson frei

Woher soll ich wissen, wie du heute bist? Wir haben uns so lange nicht mehr gesehen. Sicherlich habe ich Dinge über dich gehört, doch ich weiß nur, wie du damals warst. So frei. So glücklich. Die jüngere Generation würde dich wohl als ‚Golden Retriever‘ bezeichnen. Freundlich. Anpassungsfähig. Unerschrocken. Bis zu dem einen Tag, an dem dich die reale Welt in die Wirklichkeit riss und unsere Freundschaft endete. Du warst damals mein Lichtblick. Der Mensch, für den ich getötet hätte – getötet habe. Und ich bereue keine einzige Sekunde unserer gemeinsamen Zeit. Denn unser Versprechen wird für die Ewigkeit gelten. Und ich werde es niemals zulassen, dass jemand seine Hand gegen dich erhebt.
Doch die Schwere dieses Versprechens verstörte deine Weltanschauung, war ich doch bis dahin nur dein bester Freund. Der Mensch, zu dem du fliehen konntest, wenn dein Leben zu dunkel erschien. Wir verbrachten so viel Zeit dort draußen gemeinsam… Vielleicht passte ich damals nicht mehr in deine heile Welt und du konntest dir niemals eingestehen, dass die Welt nicht nur aus Freunden bestand.
like a doberman
ende dreißig
Berufswahl ausstehend.
Manny Montana

Tja, und nun zu mir. Ich war nie der umgänglichste Mensch. Ich weiß, wie ich mich durchschlage, aber ich werde niemals der diplomatischte Mensch im Raum sein. Streetsmart, wie man so schön sagt. Die Jahre, die ich damals hinter Gittern verbracht habe, haben mehr aus mir gemacht, als ich mir je hätte vorstellen können – Dinge, die mich geformt haben und solche, die mir noch immer nachhängen. Aber wenigstens teilen wir jetzt etwas – die Liebe zur Freiheit. Sieh es als unser gemeinsames Band, falls du willst.
Doch was ich dort drinnen gelernt habe, hat mir auch geholfen, dich besser zu verstehen – und warum es dich so verängstigt hat, als ich das tat, was ich dir versprochen hatte. Hast du Angst gehabt, dass ich mich irgendwann gegen dich wenden würde? Dass ich genauso viel Dunkelheit mit mir bringe wie alle anderen? Das Leben ist eben kein Ponyhof, und vielleicht hast du vergessen, dass ich niemals meinen Freunden wehtun würde.
Ein bisschen verletzt es mich schon, dass du mich doch nicht so gut gekannt hast, wie ich gehofft hatte. Doch dem Kind in dir, konnte ich verzeihen. Wie es mit der Frau ist, die du heute geworden bist… wer weiß das schon so genau.
so you’re really trying to fight fire with fire?
Alohaa, Paw hier ♥ In diesem Gesuch geht es um eine Charakterkonstellation, die ich gerne ausspielen möchte. Meinen Charakter hierzu habe ich noch nicht angemeldet. Ich bin generell offen für die Eckpunkte, auch ob es uns nach Navarre oder Poromiel verschlägt.
Zum Gesuch; ich finde die Idee dahinter und die eventuelle Dynamik zwischen den doch sehr unterschiedlichen Charakteren sehr spannend. Der Zwiespalt zwischen Melancholie und den Geschehnissen und dem daraus resultierenden inneren emotionalen Konflikt wird ein wenig Feuer für die beiden bringen. Ich kann mir dabei gut vorstellen dass sie entweder schon aus gutem Haus kommt, oder wie er aus schlechten Verhältnissen. Meinetwegen kann sie danach auch in ein gutes Haus adoptiert worden sein oder sie hat sich hart hochgearbeitet. Oder beides?
Aber wie könnten sie wieder zusammenfinden? Da gibt es einige Gründe - Ist sie schwanger geworden und weiß, dass sie nicht sicher hier ist und will woanders hin, wo sie (oder nur ihr Kind) sicherer ist und sie keiner kennt und braucht dafür jemanden, von dem sie weiß dass er schon einmal für sie mit dem Gesetz in Konflikt getreten ist? Falls es uns nach Navarre verschlägt, hat sie eventuell von den Umständen gehört und er ist ihr einziger Kontakt in diesen Kreisen der eventuell weiß wie man nach Poromiel kommt? Brauch sie Hilfe für was gefährliches? Vielleicht allerdings findet sie auch erst jetzt, dass sie stark genug ist, um sich ihrer Vergangenheit zu stellen?
Ich bin da sehr offen für jegliche Ideen ♥
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