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the empyrean
Ein Drache ohne seinen Reiter ist tragisch. Ein Reiter ohne seinen Drachen ist tot.
— Rebecca Yarros, Flammengeküsst

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Diplomat
47 Jahre alt

Familie - Eine Einheit, das ist, was deine Eltern predigen, nicht müde werden zu wiederholen - Zusammenhalt, Stärke, Tradition. Werte, die dir förmlich in die Wiege gelegt werden und an denen du dich selbst heute, so viele Jahre später, noch immer orientierst. Zeigst dich mit einem warmen Lächeln, voller Tatendrang, mutig, entschlossen, unerbittlich, hältst die Fassade des Herzogs aufrecht, koste es, was es wolle. Hinter geschlossenen Türen scheinst du dagegen viel zu selten dein eigenes Temperament kontrollieren zu können, wirkst oft fahrig, impulsiv und Widerspruch, den duldest du nicht. Willst die Fäden selbst in der Hand halten, Kontrolle ausüben, kannst anderen keine Entscheidungen überlassen, nicht einmal deiner Familie.

Fühlst dich vielleicht genau deshalb manchmal von ihnen entfremdet, kannst nicht zu deinen Kindern durchdringen, erziehst sie mit Härte, anstatt mit unerschöpflicher Liebe. Deinen Sohn, den Thronerben; deine Tochter, ein Wirbelsturm, die dir genauso viel Kopfzerbrechen bereitet wie deine jüngste Schwester. Ist so viel, dass irgendwann auch auf ihren Schultern lasten wird, die Verantwortung für ein ganzes Volk, für Calldyr, willst sie darauf vorbereiten und schießt damit doch nicht selten über das eigentliche Ziel hinaus. Hast dir immer vorgenommen, es selbst besser zu machen, anders, würdest ganze Städte für sie vernichten, aber bedingungslos, das ist deine Liebe nicht. Ohnehin ist es dieses Gefühl, das in dir nur selten die Oberhand gewinnt, dich manchmal ratlos zurücklässt und dich daran zweifeln lässt, ob du überhaupt dazu fähig bist, Liebe zu empfinden. Für deine Familie, deine Kinder, aber darüber hinaus?

Pflicht - Hast noch nie geliebt, nicht richtig. Deine erste Ehe arrangiert, gleich nach dem Abschluss in Basgiath, so wie es sich für den Thronerben von Calldyr gehört. Hast sie gemocht, die Mutter deiner Kinder, Zuneigung verspürt, aber Liebe, weißt bis heute nicht, ob es das war, was du für sie empfandest, selbst als du dich noch Jahre nach ihrem Tod einer weiteren Ehe verweigertest. Jetzt ist da eine neue Frau an deiner Seite, die Herzogin, wie du sie nennst, mit einem schmalen, leicht spöttischen Lächeln, schimpfst sie Hexe in deinen Gedanken, Asterin Caelithis, an die dein Schwur dich bindet. Verabscheust sie mit einer Intensität, die ihresgleichen sucht und hältst sie doch fest in deinem Arm, wann immer ihr euch gemeinsam der Öffentlichkeit präsentierst. Ist, als hättest du dem Feind Tür und Tor geöffnet, jedes eurer seltenen Gespräche ein stetiger Kampf um die Oberhand.

Der Schwur bindet dich an sie, aber auch die Pflicht. Liegt in deiner Verantwortung, das Richtige zu tun, Verbündete zu gewinnen, Allianzen zu schmieden – selbst wenn dein eigenes Wohl dabei auf der Strecke bleibt. Weißt, was der Titel mit sich bringt, hast dich nie davor gesträubt, nicht einmal in jungen Jahren, als der Rang noch deinem Vater gehörte, hast immer alles getan, um ihn zufriedenzustellen, deine Pflicht zu erfüllen. Die Thronfolge gesichert, eine Frau geheiratet, an der dir nichts liegt, vielleicht ist es also deine ganz eigene Form der Rebellion, das, was du für dich selbst tust, wenn du jeden Abend, in aller Stille, Kräuter zu dir nimmst, die eine Schwangerschaft verhindern. Hältst deinen Sohn für eine gute Wahl, willst ihn als deinen Nachfolger, nicht ein gemeinsames Kind mit deiner Ehefrau. Kannst sie nicht einschätzen, traust ihr nicht über den Weg und vielleicht fragst du dich in manchen stillen Momenten, ob sie nicht längst ihre eigenen Pläne schmiedet, um dich aus dem Weg zu räumen, um nach der Macht zu greifen, ihr Kind auf den Thron von Calldyr zu setzen.

Ehre - Dein eigener Stolz scheint schon immer dein Schwachpunkt zu sein. Reagierst empfindlich auf Kritik, hörst sie dir nur von deinen engsten Berater:innen an und selbst bei ihnen fällt es dir schwer, zu akzeptieren, wenn sie dir vorhalten, eine falsche Entscheidung getroffen zu haben. Hast hohe Moralvorstellungen und doch fühlen auch sie sich immer mehr wie eine Bürde an. Krieg, der an den Grenzen Navarres wütet; gefährliche Wahrheiten, die du deinem Volk vorenthältst; eine Bedrohung, vor der du nicht alle schützen können wirst. Jeder Kompromiss, jede politische Entscheidung, nagt an dir, hinterlässt Risse in einer Fassade, die du in allen den Jahren so sorgfältig errichtet hast, lässt Zweifel zu, Unsicherheiten. Darfst nicht straucheln, musst Stärke verkörpern, für euer aller Wohl, hältst dich an ihr fest, an der Moral, weil diesen Vorstellungen fest, weil sie alles sind, was dich noch von denen unterscheidet, die ihre Ehre und ihren Stolz längst für die Macht geopfert haben.

Gespielt von Kathie
Dabei seit: 05.02.2025, 19:01
Zuletzt gesehen: 01.04.2025, 06:38

Reiterin
21 Jahre alt
Schon früh hast du gelernt, was es bedeutet, pflichtbewusst, zielstrebig und vor allem mutig zu sein. Schließlich hattest du mit deinen Eltern die besten Vorbilder dafür, die mit ihrer Beteiligung an der Rebellion nicht nur ein riskantes Spiel spielten, sondern auch viel auf jenes setzten. Am Ende hat es sie alles gekostet und dich somit auch. Zumindest beinahe, immerhin bist du selbst noch am Leben und deine Cousine Hyerin ebenso. Nun trägst du ein Erbe, das du so nie haben wolltest; weder als sichtbares Zeichen an deinem Körper, noch als Pflicht, Navarre auf dem Rücken eines Drachen zu dienen. Doch was blieb dir auch schon anderes übrig, als dem Befehl Folge zu leisten? Schließlich willst - nein, musst - du am Leben bleiben, um Hyerin zu beschützen. Den Tod deiner Eltern hast du nicht verhindern können, doch du hast dir geschworen, alles zu tun, um deine Cousine am Leben zu halten - mit Fäusten, Waffen und deinem Drachen. Bist wild entschlossen, jegliche Bedrohung zu beseitigen, notfalls mit maximalem Risiko. Wirst dich kein zweites Mal so ohnmächtig fühlen, so schrecklich hilflos wie damals, als dein Leben völlig auf den Kopf gestellt wurde. Du hast gelernt, den elenden Schmerz in Kraft zu verwandeln, die dich voran treibt, dich härter und verbissener als andere trainieren, dich kompromissloser und aufmerksamer sein lässt. Bist an manchen Tagen nicht mehr als Hyerins schweigsamer Schatten mit einem Gesichtsausdruck, der allenfalls als stumme Warnung gesehen werden kann: eine falsche Bewegung und du kriegst es mit mir zu tun. Wenn du eines machst, dann keine Gefangenen. Es fällt dir unsagbar schwer, Hyerin ihr eigenes Ding machen zu lassen. Dann bist du gehetzt, nervös und hast eine Zündschnur so kurz wie die eines Drachen. Für alle anderen außer Gezeichnete hast du ohnehin wenig übrig und machst auch keinen Hehl daraus. Immerhin beruht es meistens auf Gegenseitigkeit. Bei dem Hass, den du insgeheim gegen Oberen Navarres hegst, war es kein Wunder, dass du dich von deiner Cousine bereitwillig in den Waffenschmuggel mit den Rebellen reinziehen hast lassen. Es hilft dir, das unfreiwillige Erbe, das dir so rücksichtslos aufgezwungen wurde, zu dem Erbe deiner Eltern zu machen. Das Gefühl zu erwecken, dass sie stolz auf dich sein würden. Auf ihre Tochter, die bereit ist alles zu riskieren - so, wie sie es einst getan haben.
Gespielt von Mara
Dabei seit: 05.02.2025, 14:29
Zuletzt gesehen: 01.04.2025, 18:00

Reiter
21 Jahre alt
i. Mit großen Augen siehst du ihr dabei zu, wie sie auf dem Stamm eines umgefallenen Baums balanciert. Beobachtest, wie sie fast schon drüber hinwegrennt, obwohl du genau weißt, dass es leichter aussieht, als es ist. Zumindest für dich. Letzte Nacht hat es geregnet, das Holz ist nass und rutschig, das weißt du auch, ohne darauf auszurutschen. Weißt genauso gut, dass es dir passieren würde, wie du weißt, dass es ihr nicht passieren wird. Nicht nur, weil sie das schon ein paar Mal gemacht hat, nicht nur, weil sie ganz andere Schuhe trägt als du, sondern weil du absolutes Vertrauen in sie hast. Natürlich, sie ist schließlich deine große Schwester, sie kann alles. Du weißt, dass das natürlich nicht ganz stimmen kann, dass es auch Sachen gibt, die Iris nicht schaffen würde, die auch für euren Bruder eine Nummer zu groß sein werden, aber für dich wirkt es trotzdem manchmal so – weil so viele Dinge für dich selbst schon eine Nummer zu groß wirken. Oder zwei. Es ist eine Ausnahme, dass du heute hier bist, normalerweise bist du um diese Zeit bei deiner Mutter. Hilfst ihr bei der Arbeit, lässt dich nach und nach bereits in die Welt einführen, die sie einst für sich gewählt hatte. Schriftgelehrte, die Welt der Bücher, des Wissens, der Recherche – kannst gar nicht leugnen, dass dich das alles fasziniert, doch kannst in diesem Moment genauso wenig leugnen, dass die Balance deiner Schwester dich ebenfalls fasziniert. Als sie das Ende vom Stamm erreicht, fragt sie, ob du auch mal willst. Hält bei den ersten Schritten sogar noch deine Hand, läuft neben dir her, wirkt nur ein wenig ungeduldig, weil du es nicht in ihrem Tempo schaffst. Nach der Hälfte rutschst du schließlich doch aus, fällst vom Stamm und auf dein Knie. Der Schmerz ist stark genug, um dir Tränen in die Augen zu treiben, doch ist's kein Trost, der von deiner Schwester kommt. Kein Wort zu deinen Schmerzen, dafür die Erklärung, dass es beim nächsten Mal nicht leichter wird, wenn du jetzt weinst – war wohl vor allem die Verwirrung, die deine Tränen in diesem Moment direkt versiegen lassen hat. Deine Mutter hätte anders reagiert, das weißt du. Dein Vater, dein Bruder, so gut wie jeder andere auch, aber du weißt genauso gut: normal ist bei Iris etwas anders. Und die Logik in ihren Worten war unbestreitbar.

ii. Dein Bruder hat eine Freundin, spricht von großer Liebe und Hochzeit, deine Schwester hat einem Jungen die Nase gebrochen – und wenn du das Mädchen neben dir ansiehst, verspürst du weder den Drang zu Gewalt, noch den Wunsch einer gemeinsamen Familie. Adelaide ist bereits seit einigen Jahren deine beste Freundin und seit kurzem sogar ein bisschen mehr. Deine erste feste Freundin, doch das mit euch ist alles irgendwie ganz anders, als die Sache bei deinem Bruder. Während die beiden oft nur durch eine Brechstange voneinander zu trennen zu sein scheinen, müsste man euch beide wohl zusammenbinden, damit auch ein Außenstehender sieht, dass ihr zusammengehört. Du magst sie wirklich gern, aber das hast du ja schon immer. Du hältst gern ihre Hand, eure ersten Küsse waren irgendwie komisch und wenn du deinen Arm um sie legst, dauert es gar nicht lang, bis sie sich daraus löst und einen Schritt zur Seite macht. Es gibt Momente, in denen sich nichts anders anfühlt als in den vergangenen Jahren und dann gibt es diese Momente, in denen du sie dabei beobachtest, wie sie sich auf irgendetwas konzentriert und sie dabei einfach nur wunderschön findest. Sind diese Momente, in denen du dir klar machst, dass nicht jede Beziehung wie die deines Bruders sein kann. Dass Adelaide und du nicht dein Bruder und seine Freundin seid, dass deren normal nicht euer normal sein muss. Und es gibt ein paar dieser Momente, bevor ihr über euch, über eure Beziehung sprecht – und bevor dir nicht nur bewusst wird, dass ihr als beste Freunde einfach besser dran seid, sondern, dass du auch einfach nicht der bist, den sie an ihrer Seite braucht. Nicht der und auch nicht das richtige.

iii. Das Stück Papier in deiner Hand ist knittrig, hast es bereits ein paar Mal in deiner Hand zerknüllt, bevor du es wieder glatt gestrichen hast. Die Worte darauf noch einmal gelesen hast. Und dann noch einmal. Es ist der erste und gleichzeitig auch der letzte Brief, den Iris euch geschickt hat. Das letzte Mal, dass du etwas von deiner Schwester gehört hast. Gelesen. Es ist nun über ein Jahr her, dass du dich von ihr verabschiedet hast und es verging seitdem kaum ein Tag, an dem du nicht erleichtert warst, weil diese Meldung ausblieb. Sie hat sich für den Reiterquadranten entschieden, ist den Weg gegangen, auf dem sie vor Jahren schon auf diesem nassen Baumstamm trainiert hat und hat es wirklich geschafft. Ein Jahr lang. Ein Monat. Und fünfzehn Tage. Der Brief, der vor zwei Tagen bei euch eintraf, gerade einmal eine Woche nach dem Brief in deiner Hand, ist Schuld daran, dass du nun hier stehst. Neben deinen Eltern, auf eine Flamme starrend, die nur einen Sinn hat: die zurückgebliebenen Habseligkeiten deiner Schwester zu verbrennen, ganz so, wie es sich gehört. Deine Eltern haben all ihre Sachen zusammengetragen, keines eurer Gesichter ist trocken, während ihr zuseht, wie die letzten Sachen zu Asche zerfallen, nach und nach vom Wind weggetragen werden. Niemand von euch schenkt dem Blatt in deiner Hand eine besondere Beachtung, niemand denkt daran, dass der ja eigentlich auch von ihr ist, denn: sie hat ihn vielleicht geschrieben, aber nun gehört er dir. Wird das einzige bleiben, was dir, abgesehen von deinen Erinnerungen, von deiner Schwester bleibt. Ein Mahnmal daran, wie schnell alles vorbei sein kann und wie unberechenbar das Leben doch ist. Oder Malek.

iv. Heute bist du genau dort, wo Iris selbst schon war. So weit in etwa, wie sie selbst es geschafft hat. Dein zweites Jahr am Basgiath War College hätte das erste sein sollen, das du ohne deine Schwester verbringst, stattdessen wird es das Jahr, in dem du älter als deine Schwester sein wirst. Du weißt, dass sie ein paar der Erfahrungen, die du im vergangenen Jahr gesammelt hast, selbst gemacht haben wird. Das Training, der Gauntlet, das Dreschen. Weißt, dass sie im gleichen Unterricht gesessen hat, wie du, dass sie vielleicht sogar auf dem gleichen Platz gesessen haben könnte – und dass für sie wahrscheinlich gleichzeitig alles ganz anders war, als für dich. An keinem einzigen Tag in deinem ersten Jahr hast du versucht, in ihre Fußstapfen zu treten, weil du zum einen gar nicht wusstest, wo diese waren, und zum anderen, weil ihr Leben nicht zu deinem werden sollte. Genauso wenig wie ihr Schicksal, sei es nun direkt oder indirekt, durch den eigenen Tod oder den einer Person, die dir wichtig ist. Eine Person, die ihr schon immer ähnlicher war als irgendjemand sonst. Du warst von Anfang an keiner der besonders herausstechenden Kadetten, doch warst du auch nie jemand, der sich von den Topkadett:innen hat abhängen lassen. Immer auf der Überholspur, doch immer ein wenig zu langsam, um wirklich zu überholen. Du hast das Dreschen überlebt, dein erstes Jahr. Du hast dein Herz verschenkt und eine Frau gefunden, mit der du wirklich glücklich bist. Eine Frau, von der dich manchmal selbst nur eine Brechstange lösen könnte, mit der du dir wirklich eine gemeinsame Zukunft vorstellen könntest. Irgendwo im Dienst des Königreichs, in der gleichen Staffel mit ihr und deiner besten Freundin, weil ihre Drachen aneinander gebunden sind. Ihr beide und deine beste Freundin, für die du nicht die richtige Person in einer Beziehung warst, weil sie auf Frauen steht. Nun vermutlich sogar auf deine Freundin steht, wenn du sie richtig liest – und Adelaide zu lesen ist für dich nur selten leicht. Kein Grund zur Sorge, weil du weißt, dass Lethe dich liebt, so wie du sie liebst. Ist vielleicht alles nicht ideal, wird niemals die Art von Familie werden können, wie die, in der du aufgewachsen bist, weil ihr beide, Lethe und du, mit euren Drachen ans Militär gebunden seid, aber: gibt definitiv schlimmeres, das du dir vorstellen könntest. Schlimmeres, das du dir gar nicht erst vorstellen wollen würdest.
Gespielt von Jea
Dabei seit: 04.02.2025, 22:56
Zuletzt gesehen: 01.04.2025, 15:01

Reiterin
22 Jahre alt
Ein neues Abzeichen prangt an ihrer schwarzen Uniform, zeugt von dem vielen Potenzial in der jungen Frau, den Möglichkeiten und der vielversprechenden Zukunft, die vor ihr liegt. Schwarmführerin des Flammenschwarms im zweiten Geschwader. Sie hat sich fast bis an die Spitze der Hierarchie gekämpft, viel dafür getan, um dort zu stehen, wo sie jetzt steht. Jeden Tag ihre Ängste und Zweifel vor den anderen Kadetten versteckt, um noch ein bisschen mehr zu schaffen, um ein bisschen mehr zu glänzen als ihre Staffelkameraden. Hat alles geopfert und sich voll reingehängt, sich nicht auf unnötige Beziehungen und Freundschaften eingelassen und immer nur ihr Ziel im Sinn: Lebend aus Basgiath rauskommen, kein Name auf der Gefallenenliste sein, bevor sie alles erreicht hat, was es zu erreichen gibt. Immer auf der Suche nach Bestätigung, nach ihrem eigenen Wert, den sie so gering bemisst, dass es ihr selbst fast schon weh tut.
Echo wollte immer nur, dass jemand sie liebt, stolz auf sie ist und das, was sie aus ihrem Leben macht. Dabei hatte sie die perfekte Kindheit, tolle Adoptiveltern und wunderbare Freunde, auf die sie sich immer verlassen kann. Sie war gut, doch sie wollte immer mehr. Perfektion für eine Frau, die sie kaum kennt und von der sie rein gar nichts erwartet, nachdem sie sie als Baby einfach allein gelassen hatte. Ist versessen darauf, ihren eigenen Wert in den Augen ihrer leiblichen Mutter zu steigern, mit der sie so viel gemeinsam zu haben scheint, dass es ihr wieder Angst macht. Dabei will Echo auf gar keinen Fall mit der Tharavyn vergleichen werden, mit ihren Fähigkeiten und dem Wahnsinn, den sie auszulösen vermag. Nein. Echo will ihre eigene Geschichte schreiben, die eines Mädchens, das verlassen wurde, eine großartige Familie fand und einer blendenden Zukunft entgegensieht. Die Geschichte einer erfolgreichen jungen Frau, die sich nicht von ihrer Vergangenheit, einer abwesenden Mutter und ihren eigenen Zweifeln zurückhalten lassen will.
Mit ihren zarten 22 Jahren hat sie auch noch alle Zeit, ihre Bestimmung in der Welt zu finden, obwohl ihr grüner Keulenschwanzdrache seine ganz eigenen Pläne mit ihr verfolgt. Will nochmal ganz an die Spitze, mitten ins Gefecht und einen ruhmvollen Tod sterben, wenn seine Zeit gekommen ist. Am liebsten an der Seite seiner Reiterin, in der er mehr sieht, als die Senior, die sich selbst durch die anhaltenden Selbstzweifel einschränkt und gleichzeitig auf eine nicht besonders gesunde Art vorantreibt. Sie muss sich noch selbst finden, bevor sie sich verliert zwischen den Erwartungen, die andere an sie hegen und ihren Gedanken niemals gut genug zu sein, um sich selbst zu lieben oder von jemanden geliebt zu werden.
Gespielt von Ree
Dabei seit: 02.02.2025, 16:12
Zuletzt gesehen: 01.04.2025, 16:51

Reiterin
21 Jahre alt
Seit ich denken kann, stehe ich im Schatten eines Erbes, das ich mir nie ausgesucht habe. Der Name meines Vaters ist sowohl Fluch als auch Ehre – ein Vermächtnis, das in Blut und Rebellion geschrieben wurde. Er war kein gewöhnlicher Soldat, kein bloßer Befehlshaber. Er war ein Anführer, ein Visionär, ein Mann, der bereit war, alles zu opfern, um eine bessere Zukunft zu schaffen. Er und meine Mutter zusammen waren ein Team, wie kein anderes. Und das wird für immer ein Teil unserer Geschichte sein.
Ihr Tod hinterließ eine Wunde, die niemals heilen wird. Doch ich war nicht allein. An meiner Seite war immer Velaris, meine Cousine, meine Schwester im Geiste. Wir wuchsen gemeinsam auf, zwei Kinder in einer Welt, die keinen Platz für Unschuld ließ. Wir kannten den Krieg, noch bevor wir ihn mit eigenen Augen sahen – wir kannten ihn aus Geschichten, aus flüsternden Stimmen in dunklen Nächten, aus den angespannten Blicken unserer Eltern, die wussten, dass ihre Zeit begrenzt war.
Velaris war immer anders als ich. Stärker vielleicht. Oder einfach nur entschlossener, sich nicht mit der Vergangenheit abzufinden. Doch wir teilten dasselbe Schicksal, dieselbe Brandmarkung, die uns zu Gezeichneten machte. Gemeinsam suchten wir nach einem Sinn in dem, was von unserer Familie übrig geblieben war – Und den der Revolution. Wir sind nicht wie unsere Eltern. Keine Revolutionäre. Und doch sind wir nun Teil von ihr. Teil der Gezeichneten. Teil des Handels der unserem Kontinent Sicherheit bieten soll. In Erinnerung an all diejenigen, die in der Revolution gefallen sind. Ich erinnere mich noch genau an die Abende, an denen ich neben meinem Vater saß, während er Stein für Stein bearbeitete, mit einer Sorgfalt, als könnte er durch ihre Perfektion das Schicksal selbst formen. Vielleicht konnte er es.
Noch heute trage ich einen dieser Steine bei mir. Seine Magie ist längst erloschen, doch ich spüre immer noch die Liebe meiner Eltern darin. Jeder Riss, jede Unebenheit erinnert mich daran, dass sie einst da waren – und dass ihr Vermächtnis nicht vergessen werden darf. Ich weiß, dass ich die Welt nicht verändern kann. Aber ich kann diejenigen beschützen, die mir geblieben sind. Velaris. Meine Freunde. Die Menschen, die mir am Herzen liegen und die in diesem Krieg nichts weiter sind als Schachfiguren, bereitwillig geopfert für eine Strategie, die uns nicht schützen wird.
Doch wir, wir können uns selbst schützen. Stein für Stein. Dolch für Dolch. Rune für Rune.
Gespielt von Paw
Dabei seit: 02.02.2025, 15:30
Zuletzt gesehen: 01.04.2025, 19:35

Reiterin
29 Jahre alt
Wie Glut auf nackter Haut brennt sich der Schmerz durch deine Nervenbahnen, flammt wie ein Signalfeuer in deinem Handrücken auf, als du die Spitze des Messers darin versenkst. Deine Finger zittern, in deinen Augen schwimmen Tränen. Du nimmst einen tiefen Atemzug, versuchst gegen die Enge in deiner Brust anzukämpfen, die sich wie eine luftabschnürende Blockade anfühlt, und — wartest. Wartest darauf, dass dein Herz sich beruhigt, dass dein Atem sich entschleunigt, der Puls wieder unter Kontrolle ist. Du wartest darauf, dass die Panik, die deinen Körper ergriffen hat, ihn gelähmt und unbrauchbar hat werden lassen, sich endlich auflöst. Dem Schmerz weicht, mit dem du dich bisher immer wieder aus diesem unbarmherzigen Griff der Angstattacken hast befreien können, wann immer sie deinen Verstand zu blockieren scheinen. Du konzentrierst dich auf das Stechen in deiner Hand, lässt dich davon leiten. Fort von dem Chaos in deinem Kopf, fort von den Stimmen, den Eindrücken, den Erinnerungen, die auf einen Schlag deinen Verstand benebelt haben. Es ist eine Methode, die sich bewährt hat. Verlierst du dich in dir selbst, greifst du zum Messer. Du bist kein Freund von Schmerzen. Du verabscheust sie. Doch in solchen Augenblicken sind sie dein letzter Ausweg aus dem Gefängnis deiner Gedanken. Dein Atem wird ruhiger, dein Kopf ein wenig klarer, als du die scharfe Klinge aus deinem Fleisch heraus ziehst. Blut rinnt dir über die Haut. Der Anblick ist dir nicht fremd und doch haftet ihm immer noch etwas verstörendes an. Dem plötzlichen Anflug von Wut folgend, schmeißt du das Messer neben dir auf den Boden, lehnst dich tiefer auf dem Stuhl zurück und reibst dir mit der unverletzten Hand über die Augen. Keine Tränen, nicht heute. Stattdessen folgst du dem Zorn, der die Angst in deiner Brust verglühen lässt. Es ist dir immer noch das liebste Gefühl, denn es versetzt dich in einen Zustand, der dich über die Opferrolle hinausträgt. Du bist lieber wütend als ängstlich.

Als Erstgeborene schien dein Weg schon immer mit besonderen Hindernissen gepflastert zu sein. Anfangs war es die pure Enttäuschung deiner Mutter, die sich so sehnlichst einen männlichen Nachkommen gewünscht hatte — so sehr, dass sie in Tränen ausbrach, als deine Haare zu wachsen begannen und sie darauf bestand, sie kurz zu halten. Danach waren es die schier grenzenlosen Erwartungen deines Vaters, die dich fortan auf Trab hielten. Als Kind hast du dir stets gewünscht, genug zu sein. Stark genug. Schnell genug. Ausdauernd genug. Gut genug.

Du wurdest früh an das Training herangeführt, das dich auf deine Ausbildung am Basgiath War College vorbereiten sollte. Immerhin hattest du große Fußstapfen zu füllen. Sowohl dein Vater als auch deine Mutter waren angesehene Drachenreiter, hatten sich einen Namen gemacht, der nicht nur mit Ehre, sondern auch mit Blut getränkt war. Ein Vermächtnis, das es fortzuführen galt. Dein Weg war dir von Anfang an vorherbestimmt: Du würdest dem Reiterquadranten beitreten, die anspruchsvolle und nicht selten tödliche Ausbildung absolvieren, nur um dich am Ende als eine von vielen auf dem jahrhundertealten Schlachtfeld eines Krieges wiederzufinden, in dem du früher oder später sterben würdest. Keine vielversprechende Aussicht, doch dein Training hast du stets ernst genommen. Weniger als einhundert Prozent zu geben, war Grund genug für Bestrafungen.

Du bist das Produkt deines Vaters. Sein Stolz auf dich fußt allein auf Errungenschaften, die er sich selbst zuschreibt. Er ist stolz auf das, was er aus dir gemacht hat. Jede Narbe an deinem Körper erinnert an seine harte, disziplinarische Erziehung, die ihresgleichen sucht. Mehr als einmal hat er dir die Knochen gebrochen, dir mittels Gewalt verständlich gemacht, dass es in dieser Welt keinen Platz für Drückeberger gibt. Standfestigkeit, das ist es, was von dir erwartet wird. Und genau das ist es, was du lieferst. Du knickst nicht ein, du gibst nicht nach. Selbst dann nicht, wenn die Schmerzen dich in die Knie zwingen und du nichts sehnlicher tun würdest, als zu schreien. Vermutlich ist es allein deinem Training zu verdanken, dass du Basgiath mehr oder weniger unbeschadet überstanden hast. Doch gegen das, was dich nach deiner Ausbildung erwarten sollte, konnte dich nicht einmal dein Vater wappnen.

Nur ein Jahr, nachdem du deine Ausbildung abgeschlossen hast, wirst du vollkommen grundlos mit der tyrrischen Rebellion in Verbindung gebracht. Man beschuldigt dich, Informationen zu besitzen, Dinge zu wissen, von denen du nicht die geringste Ahnung hast. Du kannst dir selbst nicht erklären, wer solche Fehlinformationen über dich in Umlauf gebracht hat, doch schneller, als du es begreifen kannst, siehst du dich mit den Konsequenzen konfrontiert. Wochenlange Folter soll dich zum Reden zwingen. Siegelkräfte, die Schmerzen und Wahnsinn heraufbeschwören, gehen an dir nicht spurlos vorüber.
Spätestens an diesem Punkt versagt dein jahrelanges Training. Dein Körper hält ein gewisses Maß an Schmerzen aus, doch deine Psyche ist ein wunder Punkt. Schon vor deiner Zeit in Basgiath hast du unter der unbarmherzigen Erziehung deiner Eltern gelitten, bist mit fortschreitendem Alter immer näher an die Grenze eines labilen Zustands balanciert, doch nun stößt man dich mit Gewalt direkt in den Abgrund. Chaos frisst sich durch deinen Geist, verwischt die Grenzen zwischen Vergangenheit und Gegenwart, Realität und Wahnsinn.
Als man endlich einsieht, dass du keine Verbindung zu den Anführern der Rebellion hast, wirst du entlassen. Doch die Frau, die sich nach wie vor artig den Befehlen ihrer Vorgesetzten beugt — immerhin ist es das, wofür du atmest — ist nun eine andere. Die Schmerzen sind das eine. Der Wahnsinn das andere.

Du wirst zur lebendigen Verkörperung von Chaos und innerem Zerfall — eine gequälte Seele, gefangen in einem Körper, der nie zur Ruhe kommt. Du pendelst unentwegt zwischen manischer Euphorie und abgrundtiefer Verzweiflung, mit einem Fuß in der Realität, mit dem anderen im Wahnsinn, der dich besonders in ruhigen Augenblicken verschlingt. Dein Geist ist ein Schlachtfeld, zerrissen zwischen Sehnsucht nach Zugehörigkeit und der unentrinnbaren Gewissheit, dass dir genau das niemals vergönnt sein wird. Denn du bist inzwischen nicht nur eine Gefahr für dich selbst, sondern auch für andere.
Nach außen hin verkörperst du pure Energie, die fast schon mit Hyperaktivität gleichzusetzen ist. Doch es ist keine bloße Lebensfreude, die aus dir spricht. Es ist ein fieberhafter Zwang, dich selbst zu betäuben, den Lärm in deinem Kopf mit noch größerem Lärm zu übertönen. Werden die Gedanken zu laut, dann neigst du dazu, dich zu vergessen. Du lachst, wenn du weinen solltest. Schnappst zu, wenn du umarmen willst. Zerstörst, wenn du helfen möchtest. Deine impulsiven Handlungen sind oft ein verzweifelter Versuch, die Kontrolle zu behalten. Eine Kontrolle, die dir immer wieder entgleitet. Doch ganz egal, wie laut du auch wirst: Die Stimmen in deinem Kopf verstummen nie ganz.

Depressionen sind ein treuer Begleiter geworden, auch wenn du sie hinter exzentrischen Gesten und einem breiten, herausfordernden Grinsen versteckst. In stillen Momenten, die dank der tosenden Gedanken nie wirklich still sind, wächst der Selbsthass, die Verzweiflung — zitternde Finger, ein leerer Blick und ein Herz, das viel zu viel fühlt, ohne ein Ventil zu finden. Mit Gefühlen umzugehen, fiel dir schon immer schwer. Doch heutzutage ist es schwerer denn je. Die undurchdringlich scheinende Mauer aus Hass, Hohn, Spott und Verachtung ist nicht das Produkt bloßer Bosheit. Sie ist das Echo einer tiefsitzenden, niemals verheilenden Wunde. Und im Zentrum dieses inneren Chaos bist du nun zu Hause. Eine Bedrohung für andere und dein eigenes größtes Opfer.

Gespielt von Kira
Dabei seit: 01.02.2025, 22:43
Zuletzt gesehen: Vor 4 Stunden

Fliegerin
21 Jahre alt
Es gibt bestimmte Zeiten in deinem Leben. Die ersten Jahre die du mit deinen Eltern in der kleinen Wohnung über ihrem Antiquariat verbracht hast. Der Geruch von Papier und Leim um die Bücher zu binden und das konzentrierte und strahlende Gesicht deines Vaters, wenn er beschäftigt an seinem Schreibtisch saß. Ja, deine ersten Jahre die den Grundstein legten und doch viel zu schnell vorbei waren. Du weißt nicht woher sie kamen, die Flammen die dein zu Hause verschlangen und dafür sorgten dass du bis heute auch nur eine brennende Kerze nicht gut ertragen kannst. Flammen die dafür sorgten, dass du etwas zu essen hattest, Kerzen die Licht in die Dunkelheit brachten die dir auch oft Angst bereitete und gleichzeitig in einem großen Ausmaß für große Zerstörung sorgen konnten. Die ersten Jahre die damit endeten, dass du dich an die letzten Worte deiner Eltern klammern musstest und die dafür sorgten, dass irgendetwas in deinem Kopf zum Glück in den Überlebensmodus schaltete. Der Überlebensmodus der dafür sorgte, dass dein Geschick und deine innere Ruhe nützlich dafür waren, ein paar Münzen aus fremden Taschen zu holen. Für ein schlechtes Gewissen blieb keine Zeit, das füllte nicht deinen Magen und sorgte nicht dafür, dass du über die Runden kamst. Irgendwann ergab es sich aus der Not heraus, dass du Kontakt zu anderen jungen Teenagern bekamst, denen es ähnlich ging. Zusammen konnte man eindeutig noch besser überleben. Ja, andere hätten gesagt dass sie Freunde gefunden hätten und doch warst du mit diesem Wort immer schon sehr vorsichtig. Irgendwann brachte es dir den Spitznamen Eisprinzessin ein und den kannst du selbst heute als junge Frau nicht vollständig von dir weisen. Diese Eisschicht um dich herum wurde weniger und doch verschwand sie nie, immerhin bot sie dir auch einen gewissen Schutz. Aus der Nyx die gerne in der hintersten Ecke des Raumes saß, wurde auch dank deiner ersten großen Liebe in dieser Gruppe immerhin die Nyx, die mit im Kreis der anderen saß und ein Lächeln oder gelegentliche Äußerungen zu den Gesprächen dazu gab. Ja, es passierte einiges in der Zeit, als ihr von der Straße geschnappt wurdet und auf die Farm des Ehepaares gebracht wurdet, diese Farm einige Jahre lang euer temporäres zu Hause nennen solltet. Die Sicherheit gefiel dir und während die anderen deiner Gruppe sich eher eingesperrt fühlten, gab allein der Raum in dem das Paar ein paar Bücher aufbewahrte ein leichtes Gefühl von zu Hause. Nein, ausgesprochen hast du es nie und doch waren diese Gedanken und Emotionen immer da. Du wurdest akzeptiert und angenommen so wie du warst und doch wusstest du immer, dass du ein wenig anders warst als der größte Teil deiner Gruppe. Zumindest hast du das all die Jahre immer gedacht, hast du es mal ausgesprochen und diesen Gedanken Luft gemacht, dein Herz vorraus geworfen und gedacht es würde vielleicht auf Zustimmung bei anderen treffen und nicht vollständig ausgeschlossen, dass dein Eindruck aus vielen Beobachtungen auch mal falsch liegen könnte? Nein, hast du nicht und so bist du gewissermaßen verändert, aber auch im Kern noch als du selbst, nach einigen Jahren wieder einen anderen Weg gegangen, so seid ihr alle aus der Gruppe einen eigenen Weg gegangen, habt alle wieder euer eigenes Ding durchgezogen ihr wusstet dass es alleine wegen eurer Wehrpflicht nur eine Frage der Zeit sein würde, bis ihr euch wiedersehen würdet. ,. Es folgten Jahre in denen du Sicherheit fandest in einem Wirtshaus, dessen Besitzerin dir einen Schlafplatz und Essen anbot, wofür du dafür Sorge trugst, dass die Zimmer nach der Abreise der Gäste wieder vernünftig aussahen. Dieses Leben gefiel dir gut und doch hatte es ein Ablaufdatum, gab es diesen einen Tag an dem du zur Cliffsbane Academy aufbrechen solltest, gewillt deiner Pflicht als Bürgerin von Poromiel nachzukommen. Dein Leben voller Vorsicht, dein Leben was du stets so gerne in Watte packen wolltest….irgendwas in dir drin, war dafür es an diesem Tag ein wenig zu missachten, sonst wärst du nicht von der Klippe gesprungen und anscheinend war es gute Entscheidung, denn zum Glück wurde dein Tagebuch nicht nass...sondern flog mit deinem anderen hab und gut auf dem Rücken deines Greifen zur Academy. Auch Wochen später warst du noch der festen Überzeugung, dass deine Eltern von oben ihre Hände im Spiel hatten.
Gespielt von Clara
Dabei seit: 01.02.2025, 15:41
Zuletzt gesehen: 01.04.2025, 17:34

Reiter
21 Jahre alt
Kileys gute Backstube steht in abblätternden Goldbuchstaben auf einem Schild über dem kleinen, mittlerweile etwas heruntergekommenen Laden. Aber das stört die Kunden nicht, denn immerhin sind es die guten Backwaren, die sie ins Innere locken – in der kleinen Küstenstadt Penrith ist die Familie bekannt und das nicht nur wegen der leckeren Backwaren, sondern auch wegen ihrer sehr herzlichen Lebensweise. Es ist allgemein bekannt, dass sie immer freundlich sind. Immer hilfsbereit. Und das man bei den Kileys mit offenen Armen empfangen wird. Zwar besitzen sie nicht viel Reichtum, dafür aber ein unfassbar großes Herz. Kein Wunder also, dass ihr ältester Sohn Brenainn zu der guten Seele geworden ist, die er heute ist. Das Herz trägt er definitiv am rechten Fleck und hätte er seiner besten Freundin damals nicht ein überstürztes Versprechen gegeben, dann würde er sich es heute im Heiler Quadranten gemütlich machen – stattdessen jedoch versucht er als Drachenreiter jeden einzelnen Tag irgendwie zu überleben. Hört sich vermutlich schlimmer an als es tatsächlich der Fall ist, aber leicht hatte es Bren, wie er meist von Freunden gerufen wird - und Brenny, wenn man ihn besonders ärgern möchte - trotz allem nicht. Denn mit seinem Belastungsasthma hatte er, obwohl er den Viadukt erfolgreich überquert hat, erstmal eine ziemlich große Zielscheibe um den Hals hängen. Über die vielen Jahre hinweg konnte er das Problem zwar mit Medikamenten in den Griff bekommen und das viele Training, das er in Vorbereitung auf die Ausbildung absolviert hat, hat auch geholfen. Losgeworden - oder loswerden wird er dennoch nicht. Es ist ein Teil von ihm. Ein Teil, mit dem er sich abgefunden und zu leben gelernt hat. Was bleibt ihm aber auch schon anderes übrig? Aber immerhin ist er bei all dem nicht allein. Cascade ist auch mit dabei, zwar nicht immer an seiner Seite, aber über den Tag hinweg finden sie immer ein paar ruhige Minuten für sich. In all dem Chaos ist sie sein Lichtblick am Ende des Tages. Nur ein Lächeln von ihr genügt, um ihn zu erden, und obwohl er weiß, dass er sich damit zu einer noch größeren Zielscheibe macht, da sie ganz eindeutig seine größte Schwäche ist, würde er absolut nichts daran ändern wollen.
Gespielt von domi
Dabei seit: 01.02.2025, 12:59
Zuletzt gesehen: 22.03.2025, 10:26

Reiter
21 Jahre alt
Für diesen Charakter gibt es noch keine Kurzbeschreibung :(
Gespielt von jani
Dabei seit: 30.01.2025, 20:23
Zuletzt gesehen: Gestern, 20:23


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based on "the empyrean"-series by Rebecca Yarros