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the empyrean
Und während ich möglicherweise nicht überleben werde, wenn ich hier bleibe, weiß ich nicht, ob ich mit mir selbst leben kann, wenn ich weggehe.
— Rebecca Yarros, Flammengeküsst

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Reiter
22 Jahre alt
Random Text, weil ich das Icon auf dem Profil sehen will :x
Der jetzt ein bisschen länger wird, damit die besonderen Merkmale nicht halb auf dem Icon hängen :'D
Sehr viel länger ...
Ach, komm schon ...
Na endlich :3
Gespielt von Berry
Dabei seit: 28.03.2025, 20:46
Zuletzt gesehen: Vor 2 Stunden

Reiter
23 Jahre alt
Caius Dale ist ein adliger Drachenreiter am Basgiath War College, dessen einziges Ziel es ist, an die Spitze zu gelangen – egal, was es kostet. Er ist intelligent, strategisch und absolut skrupellos, wenn es darum geht, seinen eigenen Vorteil zu sichern. Loyalität bedeutet ihm nichts, und Mitgefühl hält er für eine Schwäche, die sich nur die leisten können, die nicht gewinnen wollen.
Schon bei den ersten Prüfungen hat er bewiesen, dass er bereit ist, andere zu opfern, wenn es seine eigene Position stärkt. Ob am Viadukt oder in tödlichen Duellen – Caius zögert nicht, jemanden fallen zu lassen, wenn es bedeutet, dass er selbst überlebt. Er berechnet jede Entscheidung mit kühler Präzision und denkt stets mehrere Schritte voraus. Wenn sich eine Chance bietet, sein Schicksal zu verbessern, wird er sie ohne zu zögern nutzen, selbst wenn es bedeutet, einen Freund im Stich zu lassen oder einen Rivalen aus dem Weg zu räumen.
Seine Verlobung mit Nehelenia Astorne, der zukünftigen Herzogin der Provinz Elsum und zugleich seiner Stiefschwester, wurde von ihren Familien arrangiert – und beide akzeptieren sie ohne Widerstand. Sie sind Adlige, sie wissen, was von ihnen erwartet wird. Pflicht ist wichtiger als persönliche Gefühle, und politische Verbindungen werden nicht aus Liebe geschlossen. Für Nehelenia bedeutet es Stabilität, für Caius eine Gelegenheit.
Während Nehelenia nach ihrem Jahr im Exil in Luceras nach Elsum zurückkehrte, den Heilerquadranten im Basgiath War College wählte, um denen zu helfen, die alles verloren haben, sieht Caius in dieser Verbindung etwas völlig anderes: Macht, Einfluss und eine gesicherte Zukunft. Dass sie sich nicht lieben, spielt keine Rolle. Sie sind Verbündete, und das genügt – solange sie bleibt, wo er sie braucht.
Caius ist charismatisch, wenn es nötig ist, kann charmant und überzeugend wirken, doch hinter seiner Fassade ist er eine Person, die zweckmäßig handelt. Vertrauen ist für ihn eine Illusion – er nutzt andere, aber bindet sich nie. Seine Stärken sind sein Verstand, seine Anpassungsfähigkeit und seine gnadenlose Entschlossenheit, doch seine Arroganz und sein mangelndes Vertrauen in andere könnten irgendwann zu seinem größten Fehler werden.
Caius glaubt nicht an Schicksal. Er glaubt daran, dass die Welt denjenigen gehört, die klug genug sind, sie zu nehmen. Und er hat nicht vor, zu verlieren.
Gespielt von Sarah
Dabei seit: 14.03.2025, 20:02
Zuletzt gesehen: Vor 5 Stunden

Reiterin
21 Jahre alt
Call... nein... Caly? Es war ein bisschen fies von euren Eltern, euch so ähnliche Namen zu geben. Calypso und Callista, Caly und Calli. Aber zu ihrem Glück habt ihr ihren Humor geerbt und genießt es, wenn man euch verwechselt. Ihr seid eine Plage, haben schon eure Nachbarn damals in Tyrrendor gesagt. Als würde es nicht reichen, dass eure Namen sich so ähneln und ihr beinahe gleich ausseht, wechselt ihr auch noch andauernd eure Haarfarben. Wie soll man da noch durchblicken? Ganz einfach, findest du und spielst mit einer Strähne deiner zuckerwattefarbenen Mähne. Calypso klingt wie Chaos und du bist die Personifikation davon. Bist aufbrausend, impulsiv und lässt dir nichts sagen. Du bist inmitten einer Rebellion groß geworden, die dir beinahe alles genommen hat und da ist es wohl nur verständlich, dass das Chaos zu deinem Zuhause geworden ist. Könntest dich an den Scherben festklammern und dich an ihnen schneiden oder du bastelst aus ihnen kleine Sonnenfänger, die Regenbögen auf jeden Teil deines Lebens werfen. Du versuchst das Gute in allem zu sehen und das gelingt dir, solange deine Zwillingsschwester an deiner Seite ist. Ihr stiftet euch gegenseitig zu Unfug an, um euch etwas der Dunkelheit zu nehmen. Würdet für euch durchs Feuer gehen und das seid ihr auch. Du hättest das Dreschen nicht überlebt, wenn Calli nicht gewesen wäre. Weißt nicht, wie du allgemein ohne sie überleben würdest. Auch wenn du die bist, die eher zuschlägt, ist sie es, die dir die Kraft dazu gibt. Ihr gleicht euch aus, feuert euch an, steht für den jeweils anderen ein. Es ist beinahe unmöglich, euch zu trennen. Es war schon schlimm genug, dass ihr in unterschiedliche Staffeln gesteckt wurdet. Viel mehr Trennung hättet ihr nicht akzeptiert. Ihr seid ein Komplettpaket, es gibt euch nur zu zweit. Ihr stellt zusammen Blödsinn an und haltet den Kopf für den jeweils anderen hin. Nutzt selbst eure Fähigkeiten, um es den Menschen um euch herum schwer zu machen, damit ihr etwas zu lachen habt. Nicht, weil ihr böse seid. Sondern weil ihr gerne die Grenzen anderer austestet. Und eure eigenen. Auf der ewigen Suche nach Spaß im Leben.
Gespielt von Ely
Dabei seit: 23.02.2025, 18:51
Zuletzt gesehen: 01.04.2025, 16:06

Reiterin
21 Jahre alt
Caly? Oder Calli? Manchmal waren sich die jungen Frauen da selbst nicht so sicher, haben sie doch so oft die Rollen getauscht und alles dafür getan, verwechselt zu werden. Sie konnte schließlich auch nie etwas dafür, dass ihre Eltern beschlossen hatten, sie Calypso und Callista zu nennen, als sei es noch nicht schwer genug, eineiige Zwillinge auseinanderzuhalten. Vielleicht war es auch Taktik, um sich selbst das Leben leichter zu machen - leider kann sie nicht mehr fragen und inzwischen hat sie sich fast daran gewöhnt, durch die Rebellion nahezu alles verloren zu haben. Ihre Heimat, das kleine Dörfchen Drayvoss in Tyrrendor, ihre Freunde, ihre ältere Schwester und ihre Eltern. Seitdem gibt es nur noch Callista - und ihre Zwillingsschwester.
Sie wusste eben schon immer, nur zusammen sind die beiden Juniors stark. Double the trouble als Lebenseinstellung und Unfug und Chaos als ständiger Begleiter. Sie sind wie Pech und Schwefel, was es nur umso schwerer für Callista machte, dass sie in unterschiedlichen Staffeln gelandet sind. Sie als Teil der ersten Staffel, Schwingenscharm, viertes Geschwader, ihre Schwester dagegen in der dritten Staffel. Doch das ist in ihren Augen nur ein kleines Hindernis und kein Grund, nicht trotzdem ständig zusammen zu sein und alles füreinander zu tun, um in Basgiath zu bestehen.
Ihre Zwillingsschwester ist auch ihr Anker, die einzige Person, der sie bedingungslos vertraut - neben ihrem Drachen Ruad, dem grünen Skorpionschwanz, der so einige Geheimnisse für sie bereithält, für die sie womöglich noch nicht bereit ist. Denn dass ihr etwas verheimlicht wird, ist Calli nur allzu bewusst, seit sich eine zweite Siegelkraft manifestiert hat, die ihr keine ruhige Minute mehr lässt. Als würde es nicht ausreichen, ihre Fähigkeiten als Eisbeschwörerin täglich weiter ausbauen zu müssen und um ihr eigenes Leben und das ihrer Schwester zu fürchten. Zu viele Gefahren lauern innerhalb und außerhalb der Mauern von Basgiath, denen sie auf gar keinen Fall zum Opfer fallen will, wenn sie schon als Separatistenkind gebrandmarkt und unter Beobachtung gestellt wurde und die vergangenen Jahre in einer Pflegefamilie überstehen musste.
Gespielt von Ree
Dabei seit: 14.02.2025, 19:22
Zuletzt gesehen: 01.04.2025, 16:52

Reiter
20 Jahre alt
Du bist charmant. Wickelst andere um den Finger. Dabei legst du es ja nicht mal darauf an. Es ist nicht so, dass andere Menschen dir egal wären. Wirklich nicht. Aber dein oberstes Ziel wird immer das Sammeln von Wissen sein. Manchmal sind andere dabei hilfreich. Manchmal eher hinderlich. Aber wenn du etwas wissen willst, dann fragst du halt am Tag auch locker mal 200x nach ‚Warum?‘. Es gibt kein Buch das du nicht in die Finger kriegen willst. Wissen ist wertvoll für dich und du bist….willst eigentlich ein Entdecker sein. Kein Krieger. Dabei war der Weg für dich frei. Du hättest im Archiv arbeiten und lernen können, hättest du nicht auf einen Münzwurf vertraut wohin dein Weg dich führen würde. Du hast hohe Moralvorstellungen, aber das was Recht und das was Unrecht ist, das definierst du ständig neu. Für dich selbst. Du willst die Welt sehen und dafür wäre es für dich auch ok, wenn du irgendwann alles zurücklassen müsstest. Du könntest doch zurückkommen, nicht wahr? Bren würde auf dich warten. Oder? Dein Bruder ist dir sehr wichtig. Deine Familie allgemein. Aber du wärst nicht glücklich geworden, als Bäckerjunge. Mehlsäcke schleppen ist langweilig. Tag ein Tag aus das gleiche machen….nein Danke. Schließlich gibt es so viel da draußen, das du noch nicht gesehen, noch nicht gefunden, noch nicht erforscht und ergründet hast. Und genau das willst du. Vielleicht war es Schicksal, dass die Münze für den Weg als Drachenreiter fiel. Ein Drache kann schließlich viel weitere Strecken zurücklegen, in viel weniger Zeit als du zu Fuß. Was die Zukunft wohl bringen wird, für jemanden, der im Herzen eigentlich frei wie ein Vogel sein will. Für jemanden, der für Wissen alle Brücken abbrechen würde. Für jemanden, der sich in engen Räumen nicht so wohl fühlt. Für jemanden, dessen Blick viel zu oft in der Ferne hängt. Wirst du lernen zu schätzen was du hast – oder liegt deine Erfüllung wirklich in fernen Ländern? Deine Mutter hat mal gesagt, du solltest den Kopf aus den Wolken nehmen. Aber das kannst du nicht. Wie hoch wird der Preis für all deine Hoffnungen und Träume sein? Bist du wirklich bereit, ihn zu zahlen?
Gespielt von Cay
Dabei seit: 13.02.2025, 19:05
Zuletzt gesehen: 01.04.2025, 06:21

Reiterin
21 Jahre alt
Eiskaltes Wasser erreicht deine nackten Füße - doch du fühlst nichts; nur Leere, die dich erdrückt. Ein Stück von dir fehlt, wurde dir entrissen. Die Stimme deines Vater verblasst weiter mit jedem Tag, den du ohne ihn erlebst. Erinnerst dich nicht mehr an die Wärme seiner Umarmungen, immer weniger an sein Lächeln. Hast es zuletzt kaum noch zu schätzen gewusst, wenn er dich aus seinen großen Augen heraus angeschaut hat, wenn du aus der Schule kamst. Alles wollte er wissen. Wie dein Tag war, was du erlebt hast. Welche Lehrkräfte dir so richtig auf die Nerven gegangen sind; welche sinnlosen Lektionen du hast lernen müssen. Hast dich an den Esstisch gesetzt, mit den Schultern gezuckt, wolltest deine Ruhe haben - schnell hinunter schlingen, was deine Mutter dir vorsetzte, dann aufstehen, geradezu fliehen von Zuhause, hin zu deinem Freund. Hast dich zu alt und cool gefühlt, um dich von ihm aufhalten zu lassen, irgendwann mal, wenn du Zeit hast, kannst du’s ihm erzählen.
Irgendwann mal ist jetzt. Du hast Zeit; nichts anderes zu tun, als sinnlos an den Horizont zu starren und die Wellen zu zählen, die das Smaragdmeer schlägt. Nichts anderes zu tun, weil du gefallen bist, tief, hinein in das Loch, das er mit seinem plötzlichen Tod hinterließ. Zerdenkst all’ die Worte, all’ die Geschichten, die du ihm hättest erzählen können, erinnerst dich an jedes einzelne genervte Augenrollen, das du ihm stattdessen geschenkt hast.


Du hast dich verändert, lächelst deutlich weniger, bist nicht mehr der blonde, süße Engel - gibt Tage, an denen steht das Eis in deinen Augen der Kälte des Meeres um nichts nach. Hast deinen Freundeskreis dezimiert, bist kaum noch greifbar - hast dich neu ausgerichtet. Die Frage muss ich mir Sorgen um dich machen? hast du nicht nur einmal gehört, von unterschiedlichen Personen, antwortest immer das Gleiche: ”Nein, warum?” - ist eben dein neues Ich; die neue Cascade - Dinge und Menschen verändern sich, und deine neu gefundene Waghalsigkeit, dein Wankelmut, sie sind nichts als eine logischer Konsequenz dessen, was das Leben dir entgegen geworfen hat. Bist immer noch die Alte unter der mühsam erbauten Panzerung - irgendwo verbirgt es sich noch, das Mädchen mit dem offenen Lächeln, das mit den spontanen Einfällen und dem liebevollen Klang in der Stimme. Niemand muss sich Sorgen um dich machen. Eher im Gegenteil. Bist dir des Weges deines Lebens so sicher wie nie. Hast dir ein Ziel gesetzt, musstest es tun, um dich weniger verloren zu fühlen.

Du hast das erste Jahr am Basgiath War College überlebt. Läufst selbstbewusst durch die Gänge und Hallen, reckst das Kinn und trotzt all’ den Statistiken, die gegen dich sprechen. Hast die Flügel eines mächtigen grünen Drachen im Rücken und nicht nur das Vertrauen deines Freundes, sondern einer ganzen Staffel. Hast hier Mut und Zusammenhalt gelernt, deine Persönlichkeit gefestigt. Hast dich nie in den Reihen der Reiterinnen gesehen; nie hoch oben in den Lüften, mit Flugleder und -brille. Heute fühlt sich alles richtig an, gut, alternativlos. Machst dich stolz, bist wieder fähig, mehr zu fühlen als das elende Nichts - endlich, nach all’ den Jahren.
Gespielt von Jule
Dabei seit: 12.02.2025, 12:01
Zuletzt gesehen: Gestern, 19:31

Reiter
38 Jahre alt
Salz und Leder lautet Cadeons Antwort auf die Frage, was ihm unweigerlich von seiner Geburtsstätte in Erinnerung geblieben ist. Einem kleinen Ort an der schönen Küste Morraines, wo er als einziger Sohn das Licht der Welt erblickte. Seine Eltern gehörten der gehobenen Mittelschicht an, verdienten ihren Lebensunterhalt mit der Fertigung von Fluglederuniformen, dessen Materialien sie sich mittels einer eigenen Kürschnerei selbst beschafften. Entsprechend spät hatten sie sich für Nachwuchs entschieden, bestimmte das Geschäft doch den größten Teil ihres Alltags und ihres Lebens und so war Cadeon schon relativ früh auf sich allein gestellt. Nicht das es den Jungen wirklich störte, verfügte er doch schon immer über eine recht blühende Fantasie, die ihn tagsüber wenn seine Eltern arbeiteten, beschäftigt hielt. Einer frühen Begegnung mit einem sehr realen Drachen ist es zu verdanken, dass Cadeon bereits als Kind wusste, welche Richtung er im Leben einschlagen wollte und zeitgleich prägte ihn die Nahtoderfahrung in einer Weise, die ihn die Bedeutung von leben in den folgenden Jahren noch ergründen ließen. Cadeon lebte, schnell und gut - irgendetwas in dieser Form von Genügsamkeit gab ihm die Grundlage dafür, am Einberufungstag nicht nur das Viadukt zu überleben und sogar einen Drachen zu binden - oder gebunden zu werden, immerhin hatte Mac ihn bereits bei der Präsentation erwählt - sondern auch, einen recht passablen Abschluss hinzulegen. frisch ausgelernt wurde er an die Ostfront versetzt, pendelte mit seiner Staffel regelmäßig zwischen den Außenposten entlang der Grenze zu Poromiel und sah sich so auch mit der wahren Bedrohung konfrontiert, die Navarre immer mehr in eine Ecke zu drängen schien. Sich fragend, ob seine verbleibende Zeit auf Amaris schöner Erde wirklich nur aus dem Kampf gegen das Dunkle bestehen soll, ließ Cadeon zu, dass seine ansonsten eher platonisch gepflegten Beziehungen zu etwas ernsthaftes führten und er sich selbst erstmalig mit der Sesshaftigkeit konfrontiert war. Die zarte Liebe die erblüht war, fand jedoch ein ebenso überraschendes Ende als seine Auserwählte einen gewaltsamen Tod finden sollte und Cadeon gemeinsam mit ihrer kleinen Schwester als sein Mündel zurückließ. Malek verfluchend tat der Reiter alles in seiner Macht stehende, um dem Mädchen eine gute Ausbildung und bestmögliche Zukunft zu ermöglichen, auch wenn ihn die Schulden die er dadurch anhäufte, irgendwann das Genick brechen konnten. Nur mühsam schafft er es, den riesigen Berg abzutragen und sich so wieder der Freiheit anzunähern, die zu spüren er sich auch sehnlichst wünscht, wenn er nicht auf Macs Rücken sitzt und den Kopf in die Wolken strecken kann.
Gespielt von Lotte
Dabei seit: 29.01.2025, 20:03
Zuletzt gesehen: Vor 3 Stunden

Reiterin
55 Jahre alt
À la folie - bis in den Wahnsinn. Es ist ein Versprechen, dass Cisne sich einst selbst gab, welches als eisernes Leitmotiv vor ihrem Leben schwebt und ihr die Richtung angibt. Früher, so erinnert sich die Reiterin mit einer gewissen Nostalgie, war da noch der erbitterte Wunsch, ihrer Familie gerecht zu werden, dieser als neue Leitfigur die autoritäre Richtung vorzugeben. Als älteste Tochter der Herzogfamilie von Elsum wurde Cissa mit der Bestimmung zu Herrschen geboren, sah diese auf eine Weise als ihr Geburtsrecht, dass ihr das Bedürfnis danach ganz selbstverständlich in Fleisch und Blut überging. Immer war klar - Cisne würde das Herzogtum irgendwann übernehmen, die Astornes und damit auch ganz Elsum in eine bessere Zukunft führen. Die Regierungs-Probezeit, welche als Tradition der Familie den wahrhaftigen Herrscher bestimmt? In Cissas Fall lediglich eine Formalität, mit Blick auf ihren jüngeren Bruder ein praktisch konkurrenzloses Unterfangen. Und doch war jene es, die Cisne dann stolpern ließ, sie gänzlich unerwartet doch zum Scheitern brachte. Denn ganz gleich wie gut sie vorbereitet war, wie perfekt sie der Aufgabe gewachsen gewesen sein mochte - ihrem körperlichen Versagen, der daraus resultierenden Infektion und Monaten der Schwäche vermochte auch der eiserne Wille einer geborenen Erbin wenig entgegen zu setzen. Selbst heute, Jahrzehnte später, erinnert sich Cissa nicht gerne an ihre Krankheit, spricht weder bereitwillig über die Monate des Leidens, noch über jene Folgen, die daraus resultierten. Es waren die Wochen der Bettlägerigkeit, die das Wahrnehmen ihrer Aufgaben unmöglich machten, ihre Probezeit zum Scheitern brachten. Und die daraus resultierende, vermutete Zeugungsfähigkeit, welche familiär sicherlich ihren Teil dazu beitrug, den Gedanken an ihre fehlende Eignung zu bestärken. Fort war der Glaube, dass man Cisne das Herzogtum tatsächlich anvertrauen könnte, dass sie es mit jener Selbstverständlichkeit führen würde, welche man ihr bis dahin immer zugeschrieben hatte. Stattdessen stieß man das Wunderkind bei Seite, bevorzugte ihren Bruder als eine stabilere und sicherere Wahl, der zwar nicht für die Aufgabe geboren war, sehr wohl jedoch nun in diese herein wachsen musste. Ein schwerer Schlag für Cissa, die bis dahin nur für ihre Krone gelebt hatte, den Verlust kaum zu verwinden mochte. Aus Trauer wuchs Wut, aus Wut wuchs Hass und aus Hass vermochte sich final Rache zu entwickeln, bot den Antrieb für die damals noch junge Astorne, sich entgegen der eigentlichen Wünsche ihrer Familie bei Beginn ihrer Wehrpflicht in den Reiterquadranten einzuschreiben. Klar war, für Cissa dass sie ihr Ziel von Macht erreichen würde - ganz gleich, welcher Preis auf besagtem Weg bezahlt werden musste. Heute kennt man die Astorne als eine der einflussreichsten Reiterinnen ihrer Zeit. Drei Jahrzehnte diente sie an der Seite von Ronan Soleil im Ostgeschwader, etablierte sich hier nicht nur für ihre kompromisslose Grausamkeit, sondern auch für ihren Hang zum Wahnsinn. Befehle wurden um jeden Preis ausgeführt, Ziele mit jedem nötigen Opfer erreicht. Nur eine Sache schien Cisnes Herz erwärmen zu können - Kinder. Schon immer als Schwachpunkt der Astorne identifiziert, sorgte Ronas Jahre lang bestmöglich dafür, seine rechte Hand von zivilen Kämpfen und Strukturen fern zu halten. Immer in dem Wissen, dass das Leid von Kindern Cissa destabilisierte, ihre eigentliche Rationalität weichen ließ und sie angreifbar machte. Erst mit der großen Diskussion um das Verfahren der Rebellenkinder sollte sich das Bild nach der Schlacht um Aretia wandeln. Als einer der großen Fürsprecher setzte sich Cissa gezielt für die Zeichnung und gegen die Hinrichtung ein, appellierte immer wieder an Ronas, sich als Geschwaderführer für den Schutz der Kinder stark zu machen. Wenig überraschend daher, dass ausgerechnet Cisne nach dem Erreichen jenes Zieles der Platz als Geschwaderführerin des Südens angeboten wurde, begleitet von der Chance, Tyrrendor nach eigenem Ermessen in eine bessere Zukunft zu führen. In ihr fand man die nötige Härte, aber auch den Wunsch nach einer besseren Zukunft, - zweierlei Eigenschaften, die man sich für die Region wünschte. Und eine Reiterin, die bereits 25 aktiven Dienst vorzuweisen vermochte, sich mehrfach in Eignung und Charakterstärke für den Posten qualifiziert hatte. Dass Cissa in Tyrrendor heute mit Eisenfaust regiert, steht ihr gleichermaßen zu Gesicht, wie jener Sanftmut, den sie konfrontiert mit ziviler Unschuld einzugestehen vermag. Es ist eine komplexe Dualität der Gefühle und Verhaltensweisen, welche auch mit den undurchsichtigen Strukturen der ehemaligen Rebellenregion nach fünf Jahren des Amtsantrittes immer noch vor Herausforderungen gestellt wird.
Gespielt von Motte
Dabei seit: 13.01.2025, 10:38
Zuletzt gesehen: Vor 4 Stunden

Reiter
23 Jahre alt
„Ist mir eine Ehre, Navarre zu dienen!“ Die Worte schmecken wie Galle in deinem Mund, sind nichts als Lügen. Wenn man’s genau nimmt, gibt es nichts, was du mehr hasst – Navarre dienen, die Wahrheit verschweigen. Trägst ihr schwarzes Flugleder, hältst dich an ihre Regeln, hörst auf ihre Befehle, bist ein Glied in einer endlosen Hierarchie und doch, alles nur ein makabreres Spiel. Ist eine Fassade, die du dir in all den Jahren nach dem Ende der Rebellion aufgebaut hast, verborgen hinter dicken Mauern, sie alle bekommen nicht dich zu sehen, nicht weiter als eine erschaffene Illusion. Der gehorsame Schwarmführer, der Loyalität im Herzen trägt, Dankbarkeit verspürt, leben zu dürfen, die Verbrechen der eigenen Eltern als schwere Sünde empfindest. Oh, du bist gut geworden in diesem Spiel, versteckst deine wahren Gefühle, Gedanken und Ziele hinter Gleichgültigkeit, hinter Demut, gibst dich ihnen hin als leere, formbare Hülle. Sie sehen das, was sie sehen wollen.

Warst mal jemand mit schiefem Grinsen, bist auf Bäume geklettert, in Seen geschwommen, hast gelacht, so viel gelacht, jetzt kannst du dich kaum mehr an dich selbst erinnern. Bist verloren gegangen in all dem Hass, der unterdrückten Wut, deinem Wunsch nach Rache, der dich zu Höchstleistungen antreibt, dir so viel gibt und noch mehr nimmt. Ist einsam geworden, hinter deiner Mauer, lässt niemanden an dich heran. Bist schon zu oft verletzt worden, mehr erträgst du nicht, kannst nicht noch mehr Last auf deine Schultern laden, noch mehr Schmerz empfinden. Vertrauen lässt sich nur schwer erarbeiten, ist kostbar in einer Welt voller Manipulation und Täuschung, in der du nicht nur dein eigenes Leben aufs Spiel setzt, sondern auch das all derer, die sich der gleichen Mission verschrieben haben. Sie sind es, die dich verstehen, dich besser kennen, nur nie ganz, weil du selbst mit ihnen nicht über das Chaos tief in deinem Inneren sprichst.

Eirwen, sprichst beinah andächtig seinen Namen aus, dieses alte Biest, das es schafft, dir mit seinen trockenen, zischenden Bemerkungen ein Lächeln zu entlocken. Fühlst dich lebendig, wenn die Macht in dir zum Leben erwacht, sich sein Feuer mit deinem vermischt, ihr eine Einheit werdet, wunderschön und tödlich. Bist noch lang nicht am Ziel angekommen, gibt so viel mehr, das du erreichen willst, Wünsche und Träume, die keine bleiben sollen – die Regierung stürzen, die Wahrheit verbreiten, die Veneni vernichten. Scheint unmöglich und doch bist du dazu bereit, das Risiko einzugehen. Arbeitest dich langsam weiter nach oben, Staffelführer, Schwarmführer, nach deinem Abschluss weiter hoch in der Hierarchie. Du scheust dich nicht davor, Gewalt für deine Zwecke einzusetzen, würdest dafür wahrhaftig über Leichen gehen, aber manchmal spricht die Vernunft deines Vaters aus dir. Dann, wenn das Feuer nur leise lodert, nicht mit seiner Hitze deinen Verstand in Brand setzt. Sie von Innen vernichten - das ist es, was du willst und – die Götter stehen uns bei – es gibt kein Hindernis, das du mit deinem Feuer nicht in Asche wandelst.
Gespielt von Kathie
Dabei seit: 29.12.2024, 15:44
Zuletzt gesehen: 01.04.2025, 06:36


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based on "the empyrean"-series by Rebecca Yarros