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Nebelfront
Am Nachmittag des 19. Oktobers erhalten die Staffelführer:innen des 1. Bataillons Karten mit einem angegebenen Zielpunkt den den Parchille-Wäldern, die sie bis zum Abend erreichen müssen. Der Weg ist lang genug, um die Beine müde zu machen, aber auch kurz genug, um niemanden bis zum Rande der Erschöpfung zu bringen, denn der Fußmarsch ist nur die Vorbereitung - der eigentliche Wettbewerb beginnt im Wald:
Legen sich in den Herbstnächten sowieso schon schwere Nebelschwaden wie ein atmender Teppich über den Waldboden, werden sie in dieser Nacht durch die Kombination verschiedener Siegelkräfte von Reiter:innen (Feuer-, Wasser-, Sturm- und Luftmanipulation; zur Unterstützung kann hier auf Kadett:innen des BWC zurückgegriffen werden) nicht nur verstärkt, sondern auch nach Bedarf manipuliert. Die Sichtweite beträgt maximal einen halben Meter, der Untergrund ist weich und rutschig. Das Ziel jeder Staffel: Findet das Herz des Nebels und bringt es unversehrt zum Basgiath War College. Das Zielobjekt: eine etwas mehr als handtellergroße Glaskugel, zerbrechlich und gefüllt mit weißen, nur leicht schimmerndem Rauch, im Nebel vorrangig durch ihren schwachen Schimmer zu erkennen. Lehrkräfte und Reiter:innen bewegen sich verborgen im Wald und erzeugen zufällige Geräusche, die genauso gut auch von einer der anderen Staffeln stammen könnten. Von Konkurrenten, die ebenfalls auf der Suche nach dem Herz des Nebels sind. Die Staffel, die das Herz am Ende ins Ziel bringt, hat nicht automatisch gewonnen, jedoch einen Vorteil in der Punktevergabe. Kommt eine Staffel nicht komplett im Ziel an, gibt es hingegen Punktabzüge. |
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