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the empyrean
Aber was sollen ihm seine Eltern sonst schreiben? Dass ein Sack Mehl umgefallen ist und eine riesige Schweinerei hinterlassen hat?
Brenainn Kiley

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Um die Alchemisten haben wir eigentlich alle immer einen Bogen gemacht. Wenn's da mal nicht nach Schwefel gestunken hat, war da noch immer die Gefahr, das irgendwas explodiert und ein nahes Fenster mitnimmt. Unschön, sich dann das Glas aus den Haaren zu fummeln.
— Aven Moralis [ Geschrieben von: Motte ]
Die Alchemist:innen sind das Herzstück des poromischen Militärs und gelten allgemein als wichtigste Einheit unter den Quintanten. So sind sie im aktiven Militär nicht nur für Heilung und das Mischen aller relevanten Substanzen zuständig, gleichzeitig ist es auch ihre bemerkenswerte Handwerkskunst und ihr Erfinder:innenreichtum, der sie für Poromiel unersetzlich macht. Im aktiven Militär sind Alchemisten in Stückzahl so überschaubar, dass sie selten festen Einheiten zugeteilt werden und stattdessen je nach Bedarf zwischen den Stützpunkten hin- und herwechseln.

Ausbildungsinhalte für Alchemist:innen

1. Lehrjahr

  • Im ersten Lehrjahr festigen Alchemist:innen die bereits in der Aufnahmeprüfung geforderten physikalischen und chemischen Grundsätze ihres Handwerkes.
  • Es kommt zum Mischen erster Substanzen und Heiltränke, so wie dem Legieren harmloser Gegenstände.
  • Grundlagen aller drei Alchemie-Schwerpunkte werden vermittelt, um die Wahl eines zukünftigen Fachschwerpunktes zum Ende des Schuljahres zu erleichtern. Schüler:innen können hierbei aus den folgenden drei Fachrichtungen wählen: 
    • Alchemie der Heilung
    • Alchemie der Veredelung
    • Alchemie der Reaktion
  • Unterrichtete Fächer: Grundlagen der Naturwissenschaften, Grundlagen der Agrarwissenschaften, Grundlagen der Heilung, Grundlagen der Veredelung, Grundlagen der Reaktionen

2. Lehrjahr

  • Im zweiten Lehrjahr beginnt die Fokussierung auf einen alchemistischen Schwerpunkt. Die in den Fokuszeiten belegten Fächer unterscheiden sich hier maßgeblich von Fachbereich zu Fachbereich. 
    • In der Alchemie der Heilung werden komplexere Heiltränke, Gegengifte und Immunisierungen unterrichtet, die erste Behandlungen im Feld möglich machen. Dazu beginnt die Arbeit mit chirurgischen Instrumenten, welche auf spätere Notoperationen an der Front vorbereiten sollen. Da Alchemist:innen der Heilung sich grundsätzlich um die Erstversorgung an der Front kümmern, gibt es bereits ab dem zweiten Lehrjahr gemeinsame Zusammenarbeit mit ausgebildeten Ärzten, die aus zivilen Ausbildungsinstitutionen häufig an die Akademie eingeladen werden, um angehende Alchemist:innen für bestmögliche Kooperation zwischen beiden Fachbereichen zu schulen. 
    • In der Alchemie der Veredelung beginnen die Schüler:innen im zweiten Ausbildungsjahr mit der Erschaffung komplexer Legierungen, sowie der Veredelung unterschiedlicher Rüstungen und Waffen. Es werden außerdem unterschiedliche Möglichkeiten der Verstärkung verschiedenster, technischer Instrumente angeschnitten, die auf militärisch diverse Weise ihren Nutzen finden. Auch die Integration von Edelsteinen in unterschiedliche Legierungsprozesse wird erstmalig thematisiert. 
    • In der Alchemie der Reaktion ist der Lehrplan für Schüler:innen des zweiten Ausbildungsjahres vor allem mit der Herstellung von Explosivwaffen, so wie dem Mischen chemisch relevanter Prozess- und Giftstoffe gefüllt. Der Fachbereich gilt allgemein als gefährlichster Schwerpunkt der Alchemie und erfordert daher ein absolutes Fingerspitzengefühl in der Handhabung. Schüler:innen des zweiten Lehrjahres stehen entsprechend unter strenger Betreuung ihres:ihrer Lehrmeister:in und Folgen beim Lernen präzisen Auflagen.
  • Unterrichtete Fächer: Vertiefung der Naturwissenschaften, Wissenschaftliches Arbeiten, Grundlagen der Waffenkunde, Grundlagen der Militärkooperation, Schwerpunktbezogene Fokuszeiten

3. Lehrjahr

  • Schüler:innen des dritten Lehrjahres beschäftigen sich vor allem mit der Vertiefung ihrer Fachbereichskenntnisse. Zwar werden grundsätzliche, übergreifende Fächer mit militärischem Schwerpunkt weiter unterrichtet, in Gewichtung jedoch fallen sie deutlich geringer als die Arbeit am Gesell:innenstück und sämtliche Fächerschwerpunkte aus. 
  • Unterrichtete Fächer: Vertiefung der Naturwissenschaften, Vertiefung der Waffenkunde, Vertiefung der Militärkooperation, Schwerpunktbezogene Fokuszeiten, Arbeit am Gesell:innenstück
  • Alchemist:innen schließen ihre Ausbildung mit einem finalen Gesell:innenstück ab, welches oftmals Monate an Zeit in Anspruch nimmt. Meist handelt es sich hierbei um einen neu entwickelten oder verbesserten Trank oder einen speziell legierten Gegenstand, der gemeinsam mit einer begleitenden akademischen Abhandlung zur Benotung abgegeben wird. Besonders gut bewertete Gesell:innenstücke werden von der Loge der Alchemie entgegen genommen und zur Ausstellung besonderer Leistung in den eigenen Räumlichkeiten präsentiert.

Einsatz nach der Ausbildung

  • Alchemist:innen, die sich nach der Ausbildung für eine Karriere im Militär entscheiden, werden meist keiner festen Einheit zugeteilt und je nach Bedarf immer wieder an unterschiedliche Stützpunkte entsendet. Je nach Fachschwerpunkt findet man Alchemist:innen sowohl im aktiven Einsatz direkt an der Front, als auch an der Cliffsbane, wo sie eine eher passive Rolle einnehmen und weiterhin an militärischen Fortschritten geforscht wird. 
  • Die Alchemist:innen, die sich nach ihrer Ausbildungszeit nicht für eine Karriere im Militär entscheiden, widmen ihr Leben meist der Forschung oder dem Handwerk und verbleiben dabei im Bund der Loge. Dort registrierte Alchemist:innen findet man in allen großen Städten Poromiels, wo sie ihre Dienste unter Auflage der Logenregeln auch der breiten Zivilbevölkerung anbieten.  

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based on "the empyrean"-series by Rebecca Yarros