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the empyrean
Ein Drache ohne seinen Reiter ist tragisch. Ein Reiter ohne seinen Drachen ist tot.
— Rebecca Yarros, Flammengeküsst

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Geschichte wird von Siegern geschrieben. Das zu erkennen ist unser erster Schritt in Richtung Wahrheit.
— Miray Vardan [ Geschrieben von: Motte ]
Unter den Chronist:innen findet man die Schriftführer:innen und Gelehrten des poromischen Reiches. Sie übernehmen nicht nur wichtige Archivarbeiten, sondern tragen auch in essentiellen Teilen zur strategischen und diplomatischen Formung des Landes bei. Grundsätzlich findet man Chronist:innen nicht nur in den wichtigsten Bildungseinrichtungen Poromiels, sondern auch in allen politischen Ämtern. Einige Chronist:innen entscheiden sich sogar, direkt an der Front zu dienen, wo sie zumeist als Kartograf:innen oder taktische Berater:innen eingesetzt werden.

Ausbildungsinhalte für Chronist:innen

1. Lehrjahr

  • Schüler:innen, die sich für eine Ausbildung im Quintanten der Chronik entscheiden, tun dies zumeist aus gelehrigem Erstreben, oder in der Absicht, eine möglichst gefahrlose Ausbildung genießen zu können. Im ersten Lehrjahr wird für Anwärter:innen die Grundlage aller späteren Ausbildungsschwerpunkte geschaffen, in dem allen Schüler:innen nicht nur wissenschaftliches Arbeiten, sondern auch der Wissensstand in allen relevanten Bereichen vermittelt wird. So werden Chronist:innen nicht nur in der Geschichte ihres Kontinents, sondern auch in Grundlagen der Kriegskunst und Diplomatie geschult. 
  • Schüler:innen arbeiten von Beginn ihrer Ausbildung an nebenbei im Archiv der Cliffsbane Akademie, wo sie auch im Handwerk ihres Quintanten geschult werden. Diese Einsätze ziehen sich durch alle drei Ausbildungsjahre und können nicht ausgesetzt werden, da sie auch zur Schulung im Bereich der Schriftstückkonservierung dienen.
  • Zum Ende des Schuljahres wird die verbindliche Wahl aus einem der folgenden drei Ausbildungsschwerpunkte getroffen: 
    • Kartografie
    • Taktik
    • Historik
  • Unterrichtete Fächer: Wissenschaftliches Arbeiten, Grundlagen der Kriegskunst, Grundlagen der Diplomatie, Geschichte des Kontinents, Archiv-Handwerk

2. Lehrjahr

  • Schüler des zweiten Lehrjahres beschäftigen sich neben ihren schwerpunktbezogenen Inhalten vor allem mit der Vertiefung bereits gelernter Materie. Hierbei wird ein großer Fokus auf die Kriegskunst und Diplomatie gelegt, welche gemeinsam mit umfassender Staatswesen-Kunde ein gutes Fundament für politische und taktische Arbeit bieten soll. Die Vermittlung von poromischer Kultur thematisiert vor allem die kulturellen Unterschiede zwischen den drei Herzogtümern des Landes und erlaubt es Chronist:innen, sich routiniert durch alle drei Provinzen zu bewegen. 
    • Schüler:innen der Kartografie lernen in ihren Fokuszeiten vor allem das Handwerk rund um ihren Beruf. So werden nicht nur die Grundlagen der Kartografie vermittelt, gleichzeitig bringt man den Chronist:innen auch fundamentale Inhalte zu Gelände- und Himmelsnavigation bei. Im Unterricht selbst werden sowohl historische Karten als Lernmittel zur Rate gezogen, als auch auch erste eigenen Karten hergestellt. Kartograf:innen wird dabei nicht nur die Wichtigkeit ihres Berufes eingebläut, sondern auch große, akademische Sorgfalt mitgegeben. Da einige von ihnen später an der Front als Navigator:innen eingesetzt werden, gilt der Schwerpunkt als einer der gefährlicheren der chronistischen Ausbildung und entsprechend ruhmreich. 
    • Wer den Schwerpunkt der Taktik wählt, verbringt seine Fokuszeiten primär mit dem Studium historischer Völker, ehemaliger Schlachten und theoretischer Kriegsphilosophie. Es werden ehemalige, militärische Entscheidungsprozesse seziert und bewertet, gewisse Szenarien an poromischen Militärstrukturen in Theorie erprobt und unterschiedliche Stützpunkte auf mögliche Szenarien geplottet. Der Fokus liegt hierbei stets auf einem neutralen Blick von außen, sowie einer klaren Kommunikation der anschließend folgenden Bewertung aller Entscheidungsprozesse. Taktiker:innen werden oftmals in Bestandseinheiten in einer Beratungsfunktion eingesetzt und kommunizieren hierbei für gewöhnlich mit anderem militärischen Personal in Führungsposition. Wenig überraschend ist daher, dass sie ein natürliches Gefühl für Autorität besitzen und mit den militärischen Strukturen des Landes bestens vertraut sind. 
    • Schüler:innen die sich für den Fachschwerpunkt der Historik entscheiden, tun dies in diesem Wissen, dass sie nur in seltensten Fällen den Weg an die direkte Front finden werden. Historiker:innen beschäftigen sich während ihrer Fokuszeiten primär mit chronistischer Methodik und Quellenkritik, sowie allen Details der Geschichtsschreibung. Hierbei wird immer wieder Referenzmaterial aus anderen Ländern und Kulturen hinzugezogen, so wie das eigene Material in Frage gestellt. Gleichzeitig besteht ein enger Austausch mit den Schüler:innen des Quintant des Wegfindens, deren sensible Materialien im späteren Einsatz oftmals bei Historiker:innen zum langfristigen Erhalt platziert werden. Grundsätzlich sind alle Historiker:innen daher im Umgang mit militärisch sensiblen Geheiminformationen betraut, bekommen diese in der Praxis jedoch erst mit erfolgreichem Abschluss und anschließender Tätigkeit in entsprechendem Bereich mitgeteilt.
  • Unterrichtete Fächer: Vertiefung der Kriegskunst, Vertiefung der Diplomatie, Grundlagen des Staatswesens, Poromische Kultur, Schwerpunktbezogene Fokuszeiten

3. Lehrjahr

  • Im dritten Lehrjahr verfestigen Chronist:innen nicht nur ihre schwerpunktbezogenen Inhalte, sondern beschäftigen sich zusätzlich auch noch mit der Praxis der Nachrichtenverschlüsselung. Hier werden sie mit dem Entschlüsseln grundsätzlicher Geheimsprachen vertraut gemacht und bekommen das Fundament vermittelt, welches in der späteren Zusammenarbeit mit dem Quintant des Wegfindens unerlässlich ist. 
  • Unterrichtete Fächer: Vertiefung der Kriegskunst, Vertiefung des Staatswesens, Götterkunde, Nachrichtenverschlüsselung, Schwerpunktbezogene Fokuszeiten

Einsatz nach der Ausbildung

  • Die wenigsten Chronist:innen entscheiden sich nach ihre Ausbildung für eine Karriere an der Front. Meist findet man Absolvent:innen des Chronik-Quintanten in Bildungseinrichtungen, Bibliotheken, Museen oder sogar politischen Ämtern, wo sie ihr Auge für Detail und ihre Liebe für komplexe Bildungsarbeit ideal einbringen können. 
  • Jene Chronisten, die dennoch die Entscheidung treffen, dem Land weiter militärisch dienen zu wollen, werden je nach Talent und Vermögen entweder in taktisch relevanten Schlüsselpositionen, als Kartograf:innen an der Front oder in den Archiven von Cliffsbane eingesetzt. In dieser Funktion werden sie in den meisten Fällen auch aktiven Einheiten zugeteilt, denen sie entweder bis an die Front folgen, oder deren Geschehnisse sie mit Hilfe der über Boten gebrachten Informationen exklusiv dokumentieren. Chronist:innen tragen ihre Einheit, ähnlich wie Legionist:innen, offen ausgewiesen an der Kleidung und sind daher auch in passiver Funktion an der Akademie als militärisches Personal erkennbar. 

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based on "the empyrean"-series by Rebecca Yarros