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the empyrean
Sie verlieren den Verstand, weil’s niemals mehr leise ist und mir geht’s genauso, kann nicht aufhören zu sehen, also ist Abstand das Einzige, was mich davor schützt, die Kontrolle zu verlieren.
Veena Crane

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Und wenn ich Ihnen sage, dass Sie die Ratten besser nicht erneut ungesehen über unsere Grenze kriechen lassen, so tun Sie hoffentlich Ihr Bestes, genau diesem Befehl vollumfänglich gerecht zu werden.
— aus einem Brief des Commanding General an Cisne Astorne [ Geschrieben von: Motte ]
Im Quintant des Wegfindens findet man allgemein die Späher:innen und Grenzsicher:innen des poromischen Militärs. Mitglieder des Quintanten kümmern sich nicht nur um die Informationsbeschaffung und militärische Kommunikation innerhalb des Landes, sondern werden vereinzelt auch über Grenzen hinaus in feindliche Gebiete entsendet. Es kommt daher nicht nur regelmäßig vor, dass Wegfinder:innen im Einsatz versterben, gleichzeitig sind sie als Quintant auch mit den sensibelsten militärischen Informationen betraut. Innerhalb der Ausbildungseinheit herrscht daher nicht nur absolute Verschwiegenheit, gleichzeitig operiert man auch unter Hierarchiestrukturen, die für andere Quintanten von außen etwas undurchsichtig erscheinen mögen.

Ausbildungsinhalte für Wegfinder:innen

1. Lehrjahr

  • Wegfinder:innen beginnen ihre Ausbildung mit dem Erlernen der Grundlagen von militärischer Aufklärung, Orientierung und Nachrichtenübermittlung. Als Einheit sind sie der Kommunikationsstrang des gesamten poromischen Militärs und dabei vor allem mit der Informationsbeschaffung zu Kriegs- und Friedenzeiten betraut. Erste Ausbildungsschritte garantieren im späteren Einsatz eine sichere und unentdeckte Bewegung durch unterschiedliche Terrains, das kämpferische Vermögen zur möglichen Selbstverteidigung, sowie den Umgang mit einer möglichen Gefangenschaft.
  • Am Ende ihres ersten Schuljahres werden Anwärter:innen des Quintanten zur Wahl einer der folgenden drei Spezialisierungen verpflichtet:
    • Grenzlauf
    • Spähertum
    • Kurierwesen
  • Unterrichtete Fächer: Grundlagen der Navigation, Grundlagen der Kampftechnik, Nachrichtenverschlüsselung, Taktische Bewegung im Gelände, Tarnung und Überlebenstraining

2. Lehrjahr

  • Im zweiten Ausbildungsjahr beginnt für Schüler:innen des Quintanten in den Fokuszeiten die Arbeit an ihrem gewählten Ausbildungsschwerpunkt. 
    • Im Fächerschwerpunkt des Grenzlaufes wird sich hierbei primär mit der unentdeckten Bewegung an eigenen Landesgrenzen beschäftigt. Hierbei lernen Schüler:innen des zweiten Lehrjahres, worauf es bei der Feindbeobachtung im Spezifischen ankommt und welche relevanten Informationen dabei für eigene militärische Operationen gesammelt werden müssen. Grenzläufer:innen lernen,  mögliche Sicherheitsrisiken erfolgreich zu enttarnen, Kriegspotenziale an den eigenen Grenzen zu erkennen und unentdeckte Feindbeobachtungen vorzunehmen. Tarnung und unentdecktes Bewegen sind hierbei von größter Wichtigkeit, schließen gerade deshalb auch eine direkte Involvierung in Kriegsgeschehnisse größtenteils aus. Stattdessen liegt die innere Grenzsicherheit als höchster Fokus im Aufgabengebiet eines jeden Mitglieds der Einheit. 
    • Jene, die sich für den Ausbildungsschwerpunkt des Spähertums entscheiden, werden ab dem zweiten Ausbildungsjahr vor allem in Infiltration, Spionage und Sabotage unterrichtet. Es sind Späher:innen, die in Sonderaufträgen später über Landesgrenzen und in fremdes Terrain entsendet werden - entweder, um dort Informationen zu gewinnen, oder sogar in aktiver Rolle möglichen Schaden anzurichten. Ein großer Ausbildungsschwerpunkt ist daher vor allem die verdeckte Kriegsführung. Späher:innen werden gezielt dafür ausgebildet, Kernstrukturen feindlichen Militärs zu erkennen und im besten Fall zu beseitigen. Da es sich bei besagten Strukturen auch häufig um militärisch relevante Personen handelt, werden Späher:innen als einziger Ausbildungsschwerpunkt auch in versteckter Elimination und psychologischer Kriegsführung unterrichtet. 
    • Als Botengänger des Königreiches beschäftigen sich dasKurierwesen primär mit dem sicheren Transport wichtiger und oftmals streng vertraulicher Informationen. Ab dem zweiten Ausbildungsjahr werden Mitglieder des Fachschwerpunktes daher gezielt in Tarnung, Verschlüsselungstechniken und unentdeckter Fortbewegung geschult. Es gibt viele Geheimsprachen, die für unterschiedliche Einsatzgebiete des poromischen Militärs Bedeutung haben und exklusiv nur in besagten Boteneinheiten genutzt werden. Kurier:innen müssen daher ein hohes Maß an sprachlicher Befähigung vorweisen. Körperliche Fitness und eine Befähigung zur Abschätzung von Gefahrensituationen sind hierbei essentiell, um Kuriergänge erfolgreich ausführen zu können. Schüler:innen des Fachschwerpunktes lernen daher von Anfang an, dass nichts relevanter ist, als die erfolgreiche Überbringung der ihnen zugeteilten Nachricht.
  • Unterrichtete Fächer: Erste Hilfe, Vertiefung der Navigation, Vertiefung der Kampftechnik, Grundlagen der Resistenz- und Überlebensstrategie, Schwerpunktbezogene Fokuszeiten

3. Lehrjahr

  • Da eine gute Vernetzung für Grenzgänger:innen essentiell ist, lernen Schüler:innen des Quintanten im dritten Lehrjahr auch die Grundlagen der Diplomatie. Ein routinierter Umgang mit Giften sichert außerdem nicht nur eine letzte Möglichkeit der Verteidigung, sondern im Notfall auch die Eliminierung des eigenen Lebens zur Sicherheit aller vertraulichen Informationen. 
  • Große Teile des dritten Ausbildungsjahres werden außerdem zur Vertiefung der Inhalte der jeweiligen Fächerschwerpunkte genutzt. Bereits im dritten Lehrjahr kann es zu vereinzelten Einsätzen im aktiven Dienst kommen, die einen routinierten Einstieg in die spätere militärische Karriere ermöglichen. 
  • Unterrichtete Fächer: Vertiefung der Kampftechnik, Vertiefung der Resistenz- und Überlebensstrategie, Grundlagen der Diplomatie, Umgang mit Giften, Schwerpunktbezogene Fokuszeiten

Einsatz nach der Ausbildung

  • Wegfinder:innen sind auf Grund der sensiblen Informationen, die sie im Verlauf ihrer Ausbildung erhalten, als einziger Quintant zum Einstieg in eine militärische Karriere verpflichtet. Mögliche Einsatzgebiete richten sich individuell nach Eignung und Ausbildungsschwerpunkt, da Wegfinder:innen keiner festen Einheit zugeteilt werden. Oftmals agieren sie alleine und unterstehen in direkter Befehlskette den für Spionage und Grenzsicherheit zuständigen Mitgliedern des Kriegsrates. 

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based on "the empyrean"-series by Rebecca Yarros